Neues vom Betzenberg

 

Meier und Stöver: Viel Lob für die FCK-Fans

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Relegation abgewendet und den Klassenerhalt am 34. Spieltag geschafft. Nach dem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg regierte aber zumindest kurz Erleichterung auf dem Betzenberg.

Die Freude über den Klassenerhalt fiel bei Spielern und Verantwortlichen des FCK eher verhalten aus. Zwar waren alle Protagonisten froh, nicht in zwei Relegationsspielen gegen Regensburg antreten zu müssen. Insgesamt aber ist die Saison weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, das machten alle Beteiligten nach dem 34. Spieltag deutlich. Die Sorge, was im Falle eines Abstiegs in die 3. Liga gedroht hätte, hatte vor allem Uwe Stöver in den vergangenen Tagen beschäftigt. "Hier geht's um viele Arbeitsplätze, um Emotion und Tradition", sagte der Sportdirektor. "Wenn ich sehe, wie die Leute hier hochgepilgert sind, egal ob sie 7 Jahre oder 70 Jahre alt sind, sie hatten das Trikot an, sie leben für den Verein und leiden mit dem Verein."

Stöver: "Bei den Fans möchte ich mich ganz besonders bedanken"

Die Szenen vor dem Anpfiff, als der Mannschaftsbus von zahlreichen Fans vor dem Fritz-Walter-Stadion in Empfang genommen wurde, wirkten bei dem 50-Jährigen noch nach: "Bei den Fans möchte ich mich ganz besonders bedanken. Die Unterstützung der Mannschaft war heute grandios." Auch Norbert Meier war voll des Lobes über die Anhänger der Roten Teufel. Die Mannschaft habe man mit einigen Maßnahmen auf das Spiel eingestimmt. Doch letztlich sei alles das nichts gegen den Moment, "wenn du den Berg hochfährst und siehst, wie dort Tausende Menschen stehen und dir zujubeln". Dem Lautrer Cheftrainer war es auch im Nachgang der Pressekonferenz ein besonderes Anliegen, auf die Anhänger einzugehen: "Noch einmal ein Dank an die Fans, dass so viele Leute heute gekommen sind. Sie hätten sich vielleicht heute lieber in die Sonne gelegt."

Auch im Stadion war die Unterstützung vor allem zu Beginn des Spiels groß. Selbst Nürnbergs Trainer Michael Köllner zollte dem Publikum, "das wie ein Mann hinter seiner Mannschaft stand", Respekt. "Vor so einer Kulisse zu spielen macht natürlich Spaß", erklärte Christoph Moritz und Phillipp Mwene fügte mit Blick auf den Empfang vor dem Stadion an: "Das hat noch einmal die letzten Prozente freigesetzt."

Quelle: Der Betze brennt

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