Neues vom Betzenberg

 

Interview mit Aimen Demai

FCK-Spieler Aimen Demai bereitet sich derzeit nach seinem im Heimspiel gegen Augsburg erlittenen Kreuzbandriss auf sein Comeback im Trikot der "Roten Teufel" vor. Im Interview mit www.fck.de schildert Demai seinen Alltag in der Reha und blickt optimistisch in die Zukunft...

Aimen, nach dem Kreuzbandriss, den Du im Heimspiel gegen Augsburg erlitten hast, arbeitest Du derzeit an Deinem Comeback. Wie geht es Dir im Moment?

Aimen Demai: Dafür, dass die Verletzung noch gar nicht so lange her ist, geht es mir sehr gut. Ich habe jetzt schon mit dem Training auf dem Laufband begonnen und erste kleine Übungen mit dem Ball gemacht. Als Fußballer freut man sich natürlich besonders, dass man mal wieder gegen den Ball treten kann.

Wo absolvierst Du Dein Reha-Training?

Aimen Demai: Ich war jetzt sechs Wochen im Reha-Zentrum von Klaus Eder in Donaustauf. Jetzt bin ich die nächsten zwei Wochen in Herxheim bei Mike Steverding und danach noch mal vier Wochen in Donaustauf.

Wie sieht so ein Tagesablauf in der Reha aus?

Aimen Demai: Wir arbeiten sehr hart. Meistens beginne ich zwischen 9.00 Uhr und 10.00 Uhr und bin erst gegen 17.00 Uhr oder 18.00 Uhr mit meinem Programm fertig. Dazwischen habe ich eine kurze Mittagspause. Am Abend ist man dann ziemlich geschlaucht und müde. Da hat man keine Lust mehr noch viel zu unternehmen.

Nutzt Du das Wochenende auch einmal um nach Hause zu fahren?

Aimen Demai: In den sechs Wochen war ich nur zweimal in meiner Wohnung in Kaiserslautern. Ansonsten hat mich meine Frau in Donaustauf besucht.

Kamen Dir nach der Verletzung auch Gedanken, dass deine Karriere vielleicht zu Ende sein könnte?

Aimen Demai: In den Wochen zwischen Verletzung und Operation habe ich viel nachgedacht, zumal noch nicht ganz feststand was im Knie alles kaputt ist. Da habe ich mir schon viele Fragen gestellt. Doch dann haben mir die Ärtze viel Hoffnung gemacht und ab da habe ich mich voll auf mein Comeback konzentriert.

Haben Dich nach dem Kreuzbandriss auch Genesungswünsche der FCK-Fans erreicht?

Aimen Demai: Oh ja! Darüber habe ich mich auch sehr gefreut! Die Fans haben ja schon kurz nachdem Fabian Schönheim und ich uns verletzt haben auf einem Plakat im Stadion gezeigt, dass sie hinter uns stehen. So etwas gibt einem viel Hoffnung man weiß einfach, dass die Fans noch auf einen zählen. Ich habe auch viele E-Mails und persönliche Genesungswünsche erhalten. Das tut sehr gut und ich möchte mich an dieser STelle noch einmal für diese tolle Unterstützung bedanken.

Wann werden wir Dich wieder im Trikot der "Roten Teufel" sehen?

Aimen Demai: Wenn alles gut läuft werde ich vielleicht noch ein oder zwei Spiele in dieser Saison machen können. Das ist aber nur sinnvoll, wenn ich der Mannschaft weiterhelfen kann. Ich werde auf keinen Fall ein Risiko eingehen und erst wieder Spielen wenn mit meinem Knie alles in Ordnung ist.

Zum Abschluss noch die alles entscheidende Frage: Schafft der FCK in dier Saison den direkten Wiederaufstieg?

Aimen Demai: Da bin ich mir ganz sicher. Die ersten beiden Plätze sind meiner Meinung nach schon an Karlsruhe und Duisburg vergeben, aber der FCK wird am Ende der Saison auf Platz drei stehen und aufsteigen. Im Winter hat der Verein auch für meine Position sehr gute Spieler geholt und die Qualität den Aufzustieg zu schaffen ist absolut da. Die Mannschaft ist jetzt seit 13 Spielen ungeschlagen und es wird nicht mehr lange dauern, bis wir auch wieder gewinnen. Es ist jetzt einfach wichtig Geduld zu bewahren und weiter an die Chance zu glauben.

Quelle: fck.de

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