Neues vom Betzenberg

 

Entscheidung! Pfälzer Investoren retten den FCK

Weißer Rauch über dem Betzenberg! Nach Informationen von Der Betze brennt ist die Entscheidung beim 1. FC Kaiserslautern gefallen: Eine Gruppe pfälzischer Unternehmer unterstützt den Klub sofort mit 3 Millionen Euro Eigenkapital und will in den kommenden Jahren weitere, zweistellige Millionenbeträge nachschießen.

Die regionale Investorengruppe sichert mit den 3 Millionen Euro zunächst die Lizenz für die kommende Drittliga-Saison und könnte notfalls auch kurzfristig weitere Gelder bereitstellen, falls sich andere Geldgeber zurückziehen sollten. In der Gesamtsumme sollen die pfälzischen Unternehmer in der Lage und willens sein, über mehrere Jahre verteilt eine Gesamtsumme in der Höhe des kolportierten Angebots von Flavio Becca (fünf Jahre á 5 Millionen Euro p.a.; Anm. d. Red.) auf den Tisch zu legen.

Das Angebot des Luxemburgers Becca, über das in den letzten Tagen viel und hitzig diskutiert wurde, ist damit voraussichtlich hinfällig. Über Rücktritte oder andere negative Reaktionen in den FCK-Führungsgremien wurde bisher nichts bekannt.

Update, 23:45 Uhr: Offizielle Bestätigung des Vereins

Zwischenzeitlich hat auch der 1. FC Kaiserslautern die Entscheidung offiziell bestätigt. Demnach hat die regionale Investorengruppe für die zunächst 3 Millionen Euro Eigenkapital einen hohen Aktienanteil erhalten, nämlich zehn Prozent, und einen Sitz im GmbH-Beirat. Die angekündigten weiteren Investitionen sollen aufgrund eines Bewertungsverfahrens berechnet werden, das laut FCK-Angaben einen Vereinswert von bis zu 250 Millionen Euro in der Bundesliga erreichen könnte.

» Die offizielle Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern im Wortlaut:

"Der 1. FC Kaiserslautern hat auf seiner Sitzung am 6. Mai 2019 über die Situation im Verein tiefgehend diskutiert.

Im Ergebnis hat Michael Littig seine Ämter nicht zur Verfügung gestellt.

Die Entscheidung basierte u.a. auf dem positiven Votum der heutigen Sitzung der Vereinsgremien Vereinsrat, Ehrenrat, Rechnungsprüfer und Vorstand.

Von der Mehrheit positiv begrüßt wurde das Angebot einer regionalen Investorengruppe, Eigenkapital in Höhe von Euro 3.000.000 einzubringen, auf der Basis eines zehnprozentigen Aktienanteils und einem Sitz im Beirat. Weitere Investitionen werden in Abhängigkeit eines Bewertungsverfahrens in Aussicht gestellt, das laut Angebot in der zweiten Liga von 130 Millionen bis 190 Millionen und in der ersten Liga bis 250 Millionen reichen kann.

Weitere Vertragsdetails werden in den nächsten Tagen geklärt. Damit ist das Angebot von Herrn Flavio Becca nicht mehr existent."

FCK-Vereinswappen am Fritz-Walter-Stadion

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK und Stadt verhandeln mit Investor Flavio Becca

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