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Ex-Schiedsrichter Rafati: Kein Foul an Schad

Wurde Dominik Schad vor dem 1:1 in Rostock gefoult? Während FCK-Trainer Michael Frontzeck eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters ausgemacht hat, beurteilte der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati die Szene anders.

Es war eine der Schlüsselszenen im Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern bei Hansa Rostock: In der 22. Minute ging Dominik Schad im Laufduell mit Merveille Biankadi zu Boden. Der Unparteiische Oliver Lossius ließ das Spiel weiterlaufen, Sekunden später drückte Marco Königs den Ball zum zwischenzeitlichen Ausgleich über die Linie.

Rafati sieht ein Laufduell "mit korrekten Mitteln"

Nach Ansicht des ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichters Babak Rafati, der für das Newsportal "liga3-online.de" nach jedem Spieltag strittige Szenen beurteilt, lag im Zweikampf zwischen Schad und Biankadi allerdings kein Foulspiel vor. "Bei diesem Laufduell geht alles mit korrekten Mitteln zu, da sich Biankadi nur zum Ball orientiert und sich diesen erkämpft, ohne dabei Schad zu foulen", sagt der 48-Jährige. Schad komme aus dem Tritt, weil er vermutlich zuvor in den Boden getreten habe, fügt der Ex-Referee an. Rafatis Fazit: "Eine richtige Entscheidung, diesen Zweikampf laufen zu lassen und den anschließenden Treffer für Rostock anzuerkennen."

Hitzige Diskussionen im Netz

Rafatis Einschätzung widerspricht damit der Meinung von Michael Frontzeck, der nach der Partie von einer Fehlentscheidung sprach. Dass die Szene für Gesprächsstoff sorgte, zeigten auch diverse Diskussionen im Netz. Kurz nach dem Spiel hatte etwa "Telekom Sport" die Szene sowie Frontzecks Aussage bei Facebook hochgeladen. Das Video zog über 200 Kommentare nach sich.

» Zum Videoclip: Foul oder Fehlentscheidung? (Telekom Sport)

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Spielbericht FCH-FCK 4:1 | Erst Knalleffekt, dann Offenbarungseid (Der Betze brennt)
- Stimmen zum Spiel | Frontzeck: "4:1 hört sich zu deutlich an" (Der Betze brennt)

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