zur RheinpfalzDie Rheinpfalz hat geschrieben:FCK-Trainer Norbert Meier gibt keinen Tabellenplatz als Saisonziel aus
FCK-Trainer Norbert Meier. Foto: kunz
Der Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, Norbert Meier, ist sehr zufrieden mit den vergangenen Trainingswochen. „Die Mannschaft arbeitet sehr gut mit“, sagt er. Seine Aufgabe sieht Meier vor allem darin, die Spieler in eine ordentliche, sportliche Verfassung zum Ligaauftakt zu bringen, dafür zu sorgen, dass sich jeder Einzelne im Team wohlfühlt und die jungen Hoffnungsträger zu fördern. Dafür wünscht sich Meier ein ruhiges Umfeld – und den Schulterschluss mit den Fans. Aufgrund der vielen Neuzugänge will Meier (vorerst) keinen Tabellenplatz als Saisonziel ausrufen. Außerdem sei der Konkurrenzkampf um die Nummer 1 im Tor eröffnet - zwischen Marius Müller und André Weis. (aboe) |aboe
Edit: 16. Juli 2017: Das Norbert Meier Interview eingepflegt:
zur RheinpfalzDie Rheinpfalz hat geschrieben:FCK-Trainer Meier im Interview: „Wir sind entspannt“
Von Andreas Böhm
Norbert Meier, seit 3. Januar 2017 Trainer beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, sieht es als seine Aufgabe an, dafür zu sorgen, dass die Spieler in Ruhe arbeiten können. (Foto: dpa)
Der 1. FC Kaiserslautern schuftet für den Zweitliga-Auftakt. Trainer Norbert Meier ist mit seiner Mannschaft und den Einheiten im Trainingslager sehr zufrieden. Ein Gespräch über junge Hoffnungsträger, Demut gegenüber dem Verein und den Schulterschluss mit den Fans.
Herr Meier, das Trainingslager ist vorüber. Welchen Eindruck haben Sie von Ihrer Mannschaft?
Einen sehr guten. Die Mannschaft arbeitet sehr, sehr gut mit. Da kann etwas zusammenwachsen, da sind wir auf einem guten Weg. Es ist wichtig, dass eine Truppe gut harmoniert, dass viel gesprochen wird. Ich denke, da haben wir auch Spieler dazubekommen, die in der Lage sind, gut zu kommunizieren und auch mal Dinge anzusprechen, die hilfreich sein können in Trainingseinheiten, aber auch im Spielbetrieb.
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Viele Spieler sprechen von Demut gegenüber der Situation des Vereins – und appellieren für eine zurückhaltende Zielsetzung. Sie auch?
Natürlich teile ich das. Wenn man sieht, wie viele Neuzugänge wir haben – so eine Geschichte muss erst mal aufgebaut werden. Wir müssen schon wissen, dass gewisse Dinge bei uns gar nicht anders gehen. Wir würden einige Spieler überhaupt nicht hierherbekommen, wenn wir nicht über Leihgeschäfte gehen würden. Wir sind ein Traditionsverein, es gab Ereignisse, die überdimensional gut waren, da erinnern sich die Fans gerne dran, auf der anderen Seite haben wir einen Ist-Zustand. Wenn ein Schulterschluss zustande kommt zwischen Mannschaft und Zuschauern, ist uns schon geholfen. Jetzt schon Zielsetzungen bei der Fülle an Zugängen auszugeben, das wäre falsch. Wenn man das vergangene Jahr betrachtet: Am Ende der Saison lügt eine Tabelle einfach nicht.
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Nürnberg, Darmstadt, Düsseldorf, Braunschweig: Gegner mit klangvollen Namen zum Auftakt. Ein Graus?
Wäre es denn ein Vorteil, am ersten Spieltag in Kiel anzutreten, gegen einen euphorischen Aufsteiger? Du wirst alle bespielen müssen. Wir müssen mit diesem Programm umgehen. Das ist alles.
