Thomas hat geschrieben:
Betzebu^^ hat geschrieben:Dann erkläre es mir mal. Wieso sollten sich die Anteile verändern? Wenn man 10% Anteile an einem Unternehmen hat, dann hat man die auch noch, wenn das Unternehmen besser oder schlechter dasteht. Da verändert sich doch nix an den Anteilen.
@Betzebu:
Es wäre mir lieber, wenn jemand mit mehr BWL-Knowhow als ich das beantwortet, aber bevor es sich noch weiter aufbauscht: Das Zauberwort heißt "Kapitalerhöhung". Da können aus 10% Anteilen dann wirklich nachträglich weniger werden, so wie es
beispielsweise 2014 beim FC Bayern mal geschehen ist (Adidas u.a. hatten dort 10% Anteile, die im Zuge der Kapitalerhöhung auf 8,33% herabgestuft wurden).
Ich habe mich jetzt extra kurz gehalten, wer es besser erklären oder mich ggf. korrigieren kann, möge das gerne tun.
@Betzebu^^: Ich versuchs mal. Am Besten am Beispiel der regionalen Investoren, denn der Andere hat ja noch nichts konkretes geliefert.
Also: Der Verein ist 30 Mio wert. Der Investor zahlt 3 Mio und hat dafür 10% der Anteile.
Man muss hier 2 Fälle unterscheiden:
Fall 1: Der Vereinswert erhöht sich auf sagen wir mal 60 Mio, ohne dass neue Anteile ausgegeben werden. Zb. durch einen Aufstieg, oder Hemlein und Zuck werden Nationalspieler. In diesem Fall würde sich der prozentuale Anteil am Verein nicht verändern, der Anteil wäre jetzt nur mehr wert. Die Regionalen hätten immer noch 10% der Anteile, die jetzt allerdings mehr wert sind, nämlich 6 Mio.
Fall 2: Der Verein steigt weder auf, noch werden Hemlein und Zuck Nationalspieler. Der Verein führt aber eine Kapitalerhöhung durch, indem er nochmal genauso viele Anteilsscheine ausgibt und für 30 Mio verkauft. In diesem Fall hat sich der Vereinswert ebenfalls um 30 Mio. erhöht, aber durch die Verdopplung des Eigenkapitals. Die Regionalen hätten nun nur noch 5% der Anteile, aber diese 5% sind immer noch 3 Mio wert. Wenn die Regionalen dann ihre 10% behalten wollen, müssten sie 3 Mio nachlegen.
Ich hoffe, ich konnte es halbwegs verständlich darstellen.