Fußballthemen, welche den FCK nicht oder nicht direkt betreffen.

Beitragvon paulgeht » 08.01.2015, 22:41


Ein Blick aus England auf den deutschen Fußball:

Stehplatz-Sehnsucht oder: Die Bundesliga als Fan-Utopie

Die Premier League ist eine internationale Marke, die auch in Deutschland viele Anhänger hat. Spätestens nach dem Gewinn des WM-Titels 2014 werden aber auch die Bundesliga und der deutsche Fußball in England immer beliebter. Warum eigentlich?

(...)

Quelle und kompletter Text: 120minuten.net
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Beitragvon Lonly Devil » 10.01.2015, 19:51


Gerade im News-Ticker gelesen:

Junior Malanda
Wolfsburg-Star (†20) stirbt bei Autounfall
... ... verunglückte um 15.35 Uhr auf der A2 bei Porta Westfalica. Die Polizei spricht von überhöhter Geschwindigkeit. Angeblich fuhr Junior Malanda (20) nicht selbst, sondern saß auf der Rückbank eines VW Touareg. Mit ihm waren der Fahrer und eine weitere Person in dem SUV.

http://www.bild.de/sport/fussball/junio ... .bild.html

R.I.P.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon mxhfckbetze » 10.01.2015, 19:58


Lonly Devil hat geschrieben:Gerade im News-Ticker gelesen:

Junior Malanda
Wolfsburg-Star (†20) stirbt bei Autounfall
... ... verunglückte um 15.35 Uhr auf der A2 bei Porta Westfalica. Die Polizei spricht von überhöhter Geschwindigkeit. Angeblich fuhr Junior Malanda (20) nicht selbst, sondern saß auf der Rückbank eines VW Touareg. Mit ihm waren der Fahrer und eine weitere Person in dem SUV.

http://www.bild.de/sport/fussball/junio ... .bild.html

R.I.P.

Unfassbar......



Beitragvon Red Devil » 10.01.2015, 20:11


Hier mal ein Artikel zum Tod von Junior Malanda, der nicht von der Springer Hetzpresse ist.

kicker.de hat geschrieben:Wolfsburg: Belgier stirbt bei Unfall 10.01.2015, 18:44
Junior Malanda ist tot


Der Wolfsburger Junior Malanda ist tot. Nach Angaben der Bild am Sonntag kam der Belgier am Samstag bei einem Autounfall ums Leben. Der Spieler war der Zeitung zufolge auf dem Weg zum Flughafen. Die Mannschaft des VfL Wolfsburg wollte am Abend ins Trainingslager nach Südafrika aufbrechen. (...)


zum Kicker

PK: R.I.P.
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon FCK-Ralle » 10.01.2015, 21:50


Red Devil hat geschrieben:Hier mal ein Artikel zum Tod von Junior Malanda, der nicht von der Springer Hetzpresse ist.

kicker.de hat geschrieben:Wolfsburg: Belgier stirbt bei Unfall 10.01.2015, 18:44
Junior Malanda ist tot


Der Wolfsburger Junior Malanda ist tot. Nach Angaben der Bild am Sonntag kam der Belgier am Samstag bei einem Autounfall ums Leben. Der Spieler war der Zeitung zufolge auf dem Weg zum Flughafen. Die Mannschaft des VfL Wolfsburg wollte am Abend ins Trainingslager nach Südafrika aufbrechen. (...)


zum Kicker

PK: R.I.P.


Unfassbar...

R.i.P. Junior Malanda
Ein wahnsinnig toller Fußballer und Mensch. (Würden sicher viele Wolfsburger bestätigen.) Ein herber Verlust.
Herzliches Beileid an alle Angehörigen und auch an den VFL Wolfsburg. Soviel Solidarität sollte schon sein!
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon jürgen.rische1998 » 10.01.2015, 23:24


Hier ruht auch mal die Plastikallergie. Und er war ja nur Beifahrer. Sehr harte Geschichte. Und sicher auch für die Mannschaft eine schwierige Situation.
Und das ist jetzt nicht zynisch oder böse gemeint, aber dann auch noch in einem VW...
Sehr, sehr tragisch. Schön, dass auch der FCK da entsprechend reagiert hat.
Omnia vincit amor



Beitragvon Schlossberg » 11.01.2015, 16:46


Mit rund 250 km/h bei Regen und Wind, und das ohne Führerschein.
Der Fahrer (20)* ist außer Lebensgefahr, aber ob er seines Lebens noch einmal froh wird?



* Die Quelle http://www.sudinfo.be nennt seinen Namen


Nachtrag: Nach Angaben der deutschen Polizei hatte der Fahrer eine gültige Fahrerlaubnis. Auf der Strecke gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 bei Nässe, es hatte stark geregnet.
Malanda saß auf dem Rücksitz und war im Gegensatz zu den anderen beiden Fahrzeuginsassen nicht angeschnellt.



Beitragvon paulgeht » 22.01.2015, 11:26


Kühne hat es sich doch anders überlegt und steigt nun als Investor beim Hamburger SV ein. Zudem kauft er den Stadionnamen zurück. Der HSV wird dann wieder im Volksparkstadion spielen.

9.43 Uhr: Das Comeback des Volksparkstadions! Dafür sorgt Klaus-Michael Kühne. Mit 18,75 Mio. Euro beteiligt sich der Milliardär an der HSV Fußball AG und erhält 7,5 % Gesellschaftsanteile. Ihm war es wichtig, dass das Stadion raus aus der Kommerzialisierung kommt.

9.58 Uhr: Für 18,75 Millionen Euro erhält Klaus-Michael Kühne 7,5% der Anteile an der HSV Fußball AG. Bedeutet, dass der HSV 250 Millionen Euro wert ist.

Link: mopo.de

Investoren-Hammer beim Bundesliga-Dino

Das ist der HSV-Hammer!
Spediteur und Milliardär Klaus-Michael Kühne (77) greift beim Hamburger SV jetzt ganz groß an. Der Milliardär kauft den Stadionnamen – zunächst für vier Jahre. Die Arena soll ab dem 1. Juli wieder Volksparkstadion heißen. Kühne: „Es war mit als HSVer eine Herzensangelegenheit, dass die Fußball-Heimat wieder ihren ursprünglichen Namen trägt.“

(...)

Der 25-Mio-Kredit, den Kühne dem Klub gegeben hatte, wird in Anteile für den Investoren umgewandelt.
18 plus 25 Mio – ein neuer 43-Mio-Deal für den HSV!

Link: bild.de

Namensänderung: HSV-Arena heißt wieder Volksparkstadion

Geldsegen für den Hamburger SV: Der Milliardär Klaus-Michael Kühne hat sich für knapp 20 Millionen Euro bei seinem Lieblingsklub eingekauft. Jetzt bekommt das Stadion wieder seinen alten Namen.

Nach zähen Verhandlungen beteiligt sich Edelfan Klaus-Michael Kühne jetzt doch an der Fußball AG des finanziell angeschlagenen Bundesligisten Hamburger SV. Der Milliardär kauft sich für 18,75 Millionen Euro 7,5 Prozent der Anteile.
Zudem kaufte der 77-Jährige dem HSV die Namensrechte des Stadions ab. Ab dem 1. Juli heißt die Arena für vier Jahre wieder "Volksparkstadion". (...)

Link: spiegel.de
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Beitragvon Mac41 » 22.01.2015, 12:30


Bevor man in und um den HSV in den großen Jubel ausbricht, bevor das Private Equity Investment und das Private Naming Right Sponsoring auch als Heilsbringer für den FCK ausgerufen wird, sollte man sich auch über Konditionen und die Details des Deals klar sein.
10.43 Uhr: Von den 25 Mio. Euro Kühne-Darlehen an den HSV werden also 18,75 Mio. Euro in Anteile umgewandelt. Die übrigen 6,25 Mio. Euro muss der HSV bis 2019 zurückzahlen (Zinssatz 4,5 Prozent).

http://www.mopo.de/hsv/dubai-ticker-tra ... 31892.html

Es fließt also hier gar kein frisches Geld, der HSV schuldet erst einmal nur um.
Und der Namensdeal bringt auch kein frisches Geld, es wird nur Imtech gegen
Volkspark - sponsored by Kühne
ausgetauscht, deren eigentlich noch bis 2017 gültiger Vertrag zu ähnlichen Konditionen wie der neue von Kühne, wollte Imtech wegen seiner finanziellen Probleme eh beenden.
Sicher, der HSV kann nun etwas ruhiger die Lizensierung angehen, denn Schulden wurden getilgt und die Finanzierung ist längerfristig sicherer, doch um welchen Preis?
Kühne hat jetzt den Fuß in der Tür und ist seinem Ziel der Sperrminorität von 25% deutlich näher gekommen.
Hasta la Victoria - siempre!



Beitragvon daachdieb » 22.01.2015, 19:48


Auch Tradition kann man jetzt kaufen

Der Hamburger Milliardär Klaus-Michael Kühne zeigt, dass man auch Gefühle kaufen kann. Er erwirbt für 18,75 Millionen Euro 7,5 Prozent der HSV Fußball AG. Gleich dazu nimmt der "strategische Partner" die Namensrechte am Hamburger Stadion. Ab dem Sommer wird die Arena in Hamburg-Bahrenfeld wieder so heißen, wie sie hieß, als Manfred Kaltz und Horst Hrubesch dort ihre Töppen schnürten: Volksparkstadion.
...
Zweifel werden die HSV-Fans bekommen, sollten sie mal einen Taschenrechner zücken. 18,75 Millionen Euro für 7,5 Prozent der Clubanteile bedeuten: Die Fußball AG ist insgesamt 250 Millionen Euro wert. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat den Wert noch im November auf 330 Millionen Euro beziffert.

Entweder hat der HSV über Weihnachten rapide an Wert verloren oder Kühne ein Schnäppchen gemacht. Womöglich hat es ja geholfen, zwischenzeitlich mit dem Rückzug zu drohen. Zudem muss man bedenken, dass nicht einmal wirklich Geld fließt. Der HSV hat bei Kühne noch ein 25 Millionen-Euro-Darlehen offen. Das wird nun verrechnet.


Gefunden bei der Zeit
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon paulgeht » 28.01.2015, 10:10


Die Bayern haben für das Abhalten ihres Trainingslagers in Katar ordentlich Kritik einstecken müssen. Auch und vor allem aus den eigenen Reihen. Die Plattform miasanrot fasst die aktuelle Stimmung und ein anscheinend grundsätzliches Problem (?) bei den Bayern zusammen:

Sport und Politik: Besuche des FC Bayern in Katar und Saudi-Arabien

Nachdem ich selber drohte, das Thema in gewohnheitsgemäßem Zynismus zu verschlafen und schweigend hinzunehmen, hat mich die derzeitige Debatte zur Praxis des FC Bayern, sein Wintertrainingslager seit Jahren in Katar abzuhalten und jüngst in einem Testspiel gegen Saudi-Arabien aufzulaufen, dazu ermutigt, meinen Standpunkt dazu hier öffentlich darzulegen.

Worum geht es?

Der FC Bayern hält seit der Winterpause 2009/10 seine Trainingslager zur Rückrundenvorbereitung auf der arabischen Halbinsel ab. In zwei Jahren gastierte man in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, seit 2010/11 reist man nach Doha, Katar. In der vergangenen Woche trat man auf der Heimreise an jenem Tag zu einem Testspiel in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad an, an dem der wegen „Beleidigung des Islam“ zu zehn Jahren Haft und 1.000 Stockhieben verurteilte Blogger Raif Badawi den zweiten Satz von 50 Stockhieben erhalten sollte.

(...)

Doch wenn diese Gewöhnung auf Seiten des Vereins zum völligen Realitätsverlust führt. Wenn unser Ehrenpräsident Beckenbauer in einem Anflug von grotesker Hardcore-Naivität behaupten darf, er hätte in Katar noch nie einen Sklaven gesehen. Wenn Spieler wie Bastian Schweinsteiger im Film „Die Mannschaft“ Dankesworte an den Chef der absurd korrupten FIFA Sepp Blatter richtet. Wenn Arjen Robben sich über die fabelhaften Trainingsbedingungen in Katar auslässt — und darüber hinaus über nichts sonst.

(...)

Quelle und kompletter Text: miasanrot.de
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Beitragvon jürgen.rische1998 » 04.02.2015, 00:25


Wenn man sich die leeren Ränge in Hannover und Gladbach Heute ansieht, dann darf man über den Zuschauerschnitt bei uns echt nicht meckern. 20 Uhr ist auch unter der Woche keine schlechte Zeit und da ist Platz ohne Ende. Sollte man immer im Hinterkopf behalten wenn mal wieder über "nur 22000" bei uns gemeckert wird. Samstag 13 Uhr ist auch nicht wirklich besser als Dienstag 20 Uhr. Klar sind Gegner wie der Depp und Freiburg kein Zuschauermagnet, aber das sind Sandhausen und Aalen auch nicht.
Omnia vincit amor



Beitragvon daachdieb » 04.02.2015, 11:29


Wurstfabrikant Tönnies führt das Kartellamt vor

120 Millionen Euro Bußgeld sollte sein Unternehmen zahlen. Doch daraus wird wohl nichts. Wie Clemens Tönnies den Staat düpiert.


Im vergangenen Sommer versetzte das Bundeskartellamt der Wurstwarenbranche einen Schock. Die Behörde verhängte eine Rekordstrafe von 338 Millionen Euro gegen 21 Unternehmen. Aber die Wurstwarenbranche wäre nicht die Wurstwarenbranche, verfügten ihre führenden Unternehmer nicht über eine gewisse Schlitzohrigkeit. Der berühmteste von ihnen ist Clemens Tönnies, Inhaber des größten deutschen Schweineschlachters Tönnies mit einem Jahresumsatz von 5,6 Milliarden Euro und im Nebenberuf Aufsichtsratsvorsitzender des Fußballvereins Schalke 04.

Wie jetzt bekannt wurde, arbeitet Tönnies an einer raffinierten Strategie, um die Kartellstrafen, die sein Fleischimperium mit Stammsitz im westfälischen Rheda-Wiedenbrück betreffen, zu umgehen. Wohl mit guten Erfolgsaussichten, wie viele Juristen und Berater glauben.

Das Konstrukt betrifft die Unternehmen Böklunder und Könecke. Clemens Tönnies ließ sie kurzerhand aus dem Handelsregister löschen. Für das Kartellamt bedeutet dies: Bußgelder in Höhe von einmal 70 und einmal 50 Millionen Euro können möglicherweise nicht eingetrieben werden, weil es die beiden Unternehmen rechtlich nicht mehr gibt.

...


... FAZ

120 Millionen, kommt mir die Zahl bekannt vor?
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Lonly Devil » 05.02.2015, 22:28


Die Hertha, aus Berlin, hat sich von ihrem Tulpen-General getrennt.

Trotz der innigen Beziehung, in den letzten Jahren, hat sich die Hertha nach einer kurzen aber heftigen Zeit der Kriese von ihrem Jos getrennt und diesen mit sofortiger Wirkung in Urlaub geschickt.

http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... -mehr.html
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon FCK58 » 05.02.2015, 23:52


Wobei ich bei diesem Restgehalt durchaus auch einmal ganz gerne urlaubsreif waere. :daumen:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon mxhfckbetze » 06.02.2015, 12:01


Watzke kann man es nicht hoch genug anrechnen, dass der BVB die Jobgarantie für Klopp wiederholt.
Da sollten sich andere Vereine ein Beispiel nehmen.

Bin gespannt ob die Hertha den Klassenerhalt schafft.



Beitragvon Lonly Devil » 06.02.2015, 17:33


BVB:
Treueschwur zum Trainer, während einer heftigen Krise der Mannschaft ....
Folgte da, nicht gerade selten die Entlassung :nachdenklich:

@58er
Urlaubsreif sind wir doch alle.
STÄNDIG !
Der finanzielle Rückhalt, ist in dem Vergleich zu Jos, allerdings recht bescheiden. :?
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon mxhfckbetze » 08.02.2015, 19:51


Gewinnt Eintracht Frankfurt heute in Augsburg überholt die SGE den FCK in der ewigen Bundesligatabelle.

Augsburg führt momentan 2:1



Beitragvon daachdieb » 10.02.2015, 15:45


Reus bleibt bis 2019 bei Borussia Dortmund

Der von Spitzenklubs umworbene Nationalspieler Marco Reus hat seinen Vertrag bei Borussia Dortmund bis 2019 verlängert. Das gab der Bundesligist bekannt. Sein neuer Kontrakt soll keine Ausstiegsklausel beinhalten.
...
Der ursprüngliche Kontrakt lief bis 2017, gemäß einer Ausstiegsklausel hätte Reus Dortmund zum Saisonende für 25 Millionen Euro verlassen können.


Meldung bei SpOn
Oderint, dum metuant
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Beitragvon daachdieb » 11.02.2015, 21:17


Bundesliga diskutiert "unpopuläre Maßnahmen"
* 2,3 Milliarden Euro pro Spielzeit: Der neue Fernsehvertrag der englischen Premier League ist monströs.
* Um finanziell nicht völlig abgehängt zu werden, geht es wohl bald wieder um die Anstoßzeiten der Bundesliga-Spiele.

Der Mega-TV-Deal in der englischen Premier League vergrößert die Kluft zur Fußball-Bundesliga. Umgerechnet rund 6,9 Milliarden Euro erhalten die 20 Klubs auf der Insel für den neuen Fernsehvertrag über drei Jahre von 2016 bis 2019. Das macht pro Spielzeit eine Einnahme von 2,3 Milliarden Euro allein aus der Inlandsvermarktung.

In Deutschland läuft der bestehende Vierjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 2,51 Milliarden Euro am Ende der Saison 2016/17 aus. Das sind durchschnittlich 628 Millionen Euro pro Spielzeit, wobei die Beträge gestaffelt sind. Die Vereine hoffen, dass der neue TV-Vertrag, den die Deutsche Fußball Liga (DFL) im kommenden Jahr abschließen will, zumindest eine Milliarde Euro pro Saison ergibt.

...

Gary Lineker, früher englischer Nationalspieler und jetzt populärer Moderator der BBC, fordert im Zuge der Rekordeinnahmen für die Klubs eine Reduzierung der Ticketpreise für die Premier League. "Die Liga schwimmt im Geld. Senkt die Eintrittspreise und macht es möglich, dass die Fans die Spiele besuchen können", schrieb der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft auf Twitter.

Ähnlich wie Lineker beurteilten auch andere Ex-Profis den Rekord-Vertrag. "Ich sage, lasst die Fans für einen Zehner rein. Sie sind die einzigen Menschen, die niemals davon profitieren", sagte der frühere Nationalstürmer Ian Wright.


Quelle: Süddeutsche
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Beitragvon Thomas » 12.02.2015, 00:09


Aus dem Kicker:

Kicker hat geschrieben:Verbotene Lichtshow als Choreografie
FRANKFURT: DFB-Sicherheitschef lehnt Aktion in der Arena strikt ab


Fans von Eintracht Frankfurt werden nach kicker-Recherchen am Samstagabend beim Spiel gegen Schalke eine große Lichtshow veranstalten. Darum gab es in den vergangenen Tagen heftige Debatten. Am Montagabend, 18 Uhr, fand deshalb am Rande des SpoBIS-Kongresses am nahe gelegenen Flughafen Düsseldorf sogar ein kleiner Krisengipfel statt. Die Teilnehmer: DFB-Sicherheitsbeauftragter Hendrik Große Lefert, DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig sowie die beiden Eintracht-Vorstände Heribert Bruchhagen und Axel Hellmann nebst einem Rechtsanwalt.

Die Vorgeschichte: Eintracht-Ultras, die seit Jahren mit sehr eindrucksvollen Choreografien auf der einen Seite, aber auch mit dem wiederholten Abbrennen von Pyrotechnik, die dem Klub schon mehrere deftige Geldbußen eingebracht haben, auffallen, waren vorstellig geworden wegen einer "rauchfreien" Lichtshow. Die Bedingung der Eintracht: Die Vorlage einer Unbedenklichkeitserklärung seitens des Ordnungsamts, der Polizei und der Feuerwehr. Diese Institutionen gaben ihr Okay. Danach wurde der DFB eingeschaltet, der informierte schließlich auch die DFL. Aus Sicht der Verbände wurde damit ein heißes Eisen angepackt. Und die erwünschte Genehmigung nun nicht erteilt.

In Düsseldorf hatte man am Montag dann heiß diskutiert, Große Lefert war strikt gegen diese Aktion der Eintracht-Anhänger. Doch angesichts der Erklärungen des Ordnungsamtes fanden die Tagungsteilnehmer nun einen Kompromiss. Offiziell wird die Lichtshow als Choreografie deklariert. Man darf gespannt sein auf die Frankfurter Uraufführung am Samstagabend in der Commerzbank-Arena.

Quelle: Kicker vom 12.02.2015

Das zeigt doch mal wieder die komplette Sinnlosigkeit des DFB in Sachen Fan-Aktionen, über die ja auch an anderer Stelle hier im Forum gerade mehr oder weniger diskutiert wurde. Auf jeden Fall klingt das interessant und gleichzeitig irgendwie geheimnisvoll - mal gespannt auf Samstag!
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Schlossberg » 12.02.2015, 01:31


Der DFB hat die Blattern.

Beim richtig modernen Fußball sind ausschließlich bezahlte und kontrollierte
(Werbe-)Botschaften erwünscht, und sicher ist bald nichts mehr anderes erlaubt.
Denn alle anderen Kundgebungen, auch Choreografien, könnten offen oder versteckt Botschaften enthalten, die den reinen Vermarktungscharakter der Fußballveranstaltung stören.
Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Fahnen, Spruchbänder etc. (mit hohen Strafandrohungen) verboten werden.
Die Devise heißt: Die totale Kontrolle, wie sie schon bei Weltmeisterschaften praktiziert wird, auch auf Landesmeisterschaften und dann auch auf die unteren Ligen ausdehnen.

Wenn es nicht zu einer radikalen Trendumkehr kommt, wird bald jeder, der in einem Stadion ein Transparent "NeinZuRB" hochhält, von einer Hundertschaft aus dem Block geholt.

In einem Interview hat der * Mateschitz gemeint, es gäbe keine massiven Proteste gegen RB, und die Zahl der Protestierenden könne man nur in "parts per million" messen. Noch sind Choreos nicht ganz verboten. Ich hoffe also, dass es uns wenigstens noch einmal gelingt, ihn eindrucksvoll zu widerlegen.


---------
* Ich wollte eigentlich Volksvergifter schreiben, aber man muss vorsichtig sein.



Beitragvon jürgen.rische1998 » 12.02.2015, 10:05


Dass der DFB ein von Spinnern besetzter Haufen ist brauchen wir ja gar nicht zu diskutieren. Das hat ja die Strafe gegen Erfurt wieder bewiesen.

Dass sich der Verband über Genehmigungen der öffentlichen Stellen hinwegsetzt gehört vor ordentlichen Gerichten geklärt. Wie die ganzen undurchsichtigen Strafenverteilungen selbst eigentlich auch.
Dann müssten wir auch nicht über die Aktion unserer Pyromanen diskutieren, die uns damit eben wieder der Willkür der senilen DFB Riege ausgesetzt haben.

Da bin ich ja mal gespannt was "Lichtshow" bedeutet.
Omnia vincit amor



Beitragvon daachdieb » 12.02.2015, 11:48


Schlossberg hat geschrieben:Der DFB hat die Blattern.

Beim richtig modernen Fußball sind ausschließlich bezahlte und kontrollierte (Werbe-)Botschaften erwünscht, und sicher ist bald nichts mehr anderes erlaubt.


So (rechts oben) wird das aussehen - Freundschaftsspiel Deutschland - Kamerun am 01.06.2014 im Borussia-Park (2:2)
Bild
Oderint, dum metuant
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Beitragvon Eilesäsch » 12.02.2015, 11:49


jürgen.rische1998 hat geschrieben:Da bin ich ja mal gespannt was "Lichtshow" bedeutet.


https://www.youtube.com/watch?feature=p ... S69qE#t=81
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.




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