Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 22.05.2020, 23:51


JWalter hat geschrieben:Aus neutraler Sicht sollte weitergespielt werden, okay, aber wie gesagt, unter fairen Bedingungen. D.h.: 1,5 Wochen später anfangen beispielsweise.

Das ist finde ich ein guter Punkt, der in dem ganzen Hin-und-her-Gehate der 3. Liga zu kurz kommt: Der DFB macht einfach nen zu großen Zeitdruck und sich selbst dadurch angreifbar.

Sportlich wäre es selbstverständlich am fairsten und somit am sinnvollsten, die Saison noch zu Ende zu bringen. Auch wenn das ohne Zuschauer und auch mit Blick auf die Finanzen fragwürdig ist - aber rein sportlich wäre es fair.

Noch wichtiger als der Sport ist aber die Gesundheit, und da gibt es in verschiedenen Bundesländern eben noch verschiedene Vorschriften. Aber: Es wird doch schon seit Wochen überall nach und nach fast alles gelockert, auch dem Sport werden immer weitere Türen geöffnet. Auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen werden bald wieder Mannschaftstraining und Geisterspiele erlaubt sein, das ist nach der Entwicklung in den anderen Bundesländern doch wirklich absehbar.

Somit ist finde ich eines der Hauptprobleme die große Hektik, die der DFB ausstrahlt, das auch noch teilweise verbunden mit Drohungen und anderen großen Worten von Leuten wie Rainer Koch. So kann man keinen Konsens erreichen. Und dass neben dem frühen Startzeitpunkt auch das Pensum von elf Spielen in fünf Wochen für einen Drittliga-Profi körperlich fragwürdig sein kann, ohne richtige Vorbereitung und ohne Testspiele, wurde ja hier auch schon andiskutiert.

Wenn der DFB stattdessen beispielhaft gesagt hätte, dass die Saison am 10.06. oder 15.06. wieder startet und bis 31.07. abgeschlossen wird, dann hätte es viel weniger Ausreden für die kritischen Vereine gegeben. Mannschaftstraining, Coronatests, Spieltagsplanung, behördliche Freigaben, Akzeptanz in der Bevölkerung - alles wäre dann leichter zu erreichen gewesen als mit diesem "wir sprechen ein Machtwort, nächste Woche geht es los!". Anstatt der jetzigen Probleme und Streitereien wäre dann das größte verbleibende Problem gewesen, die auslaufenden Verträge von 30.06. um ein paar Wochen zu verlängern, und dieses Problem besteht ja sowieso auch mit der jetzigen Planung (der letzte Spieltag ist für 04.07. geplant, die Relegation bis 11.07., bei Quarantänen oder Spielabsagen kann es auch noch länger bis zum 15.07. oder 20.07. gehen).

PS:
Für den DFB-Bundestag am Montag wurde heute übrigens noch ein Antrag vom Sächsischen Fußball-Verband und vom Fußballverband Sachsen-Anhalt angekündigt, die die Delegierten über einen Saisonabbruch in der 3. Liga abstimmen lassen wollen (Link dazu). Dieser Antrag wird dann ebenso behandelt wie der Antrag des Saarländischen Fußballverbandes, der eine zweigleisige 3. Liga für nächste Saison fordert. Ich schätze mal beide Anträge haben nur geringe Aussichten auf Erfolg - aber wer weiß.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Betze_FUX » 23.05.2020, 07:11


@Crystal
Das mit der Verletzungsanfälligkeit hast du mir in meinen Beitrag reininterpretiert.
Ich bezog mich auf das was ich geschrieben habe. Dass man sich gegen Verletzungen nicht trainieren kann ist mir auch klar. Ausser so Dinge wie Zerrungen, etc. Da kann man durch ordentliches Training, Dehnungen, Ernährung etc. Etwas machen.
denn Wahrheit ist am Schluß allemal Wahrheit.



Beitragvon alaska94 » 23.05.2020, 08:48


Die werden alles versuchen die Saison zum Abbruch zu bringen durch Verzögerungen. Der DFB sollte sofort klar machen, bei einem Saisonabbrucj wird es trotzdem Absteiger geben. Es sind 2/3 der Saison gespielt und 2,3 Mannschaften sind Hoffnungslos unten drin, da ist der Abstieg nehr als verdient



Beitragvon kite2fly » 23.05.2020, 09:00


Thomas hat geschrieben:Somit ist finde ich eines der Hauptprobleme die große Hektik, die der DFB ausstrahlt, das auch noch teilweise verbunden mit Drohungen und anderen großen Worten von Leuten wie Rainer Koch. So kann man keinen Konsens erreichen. Und dass neben dem frühen Startzeitpunkt auch das Pensum von elf Spielen in fünf Wochen für einen Drittliga-Profi körperlich fragwürdig sein kann, ohne richtige Vorbereitung und ohne Testspiele, wurde ja hier auch schon andiskutiert.

Wenn der DFB stattdessen beispielhaft gesagt hätte, dass die Saison am 10.06. oder 15.06. wieder startet und bis 31.07. abgeschlossen wird, dann hätte es viel weniger Ausreden für die kritischen Vereine gegeben. Mannschaftstraining, Coronatests, Spieltagsplanung, behördliche Freigaben, Akzeptanz in der Bevölkerung - alles wäre dann leichter zu erreichen gewesen als mit diesem "wir sprechen ein Machtwort, nächste Woche geht es los!". Anstatt der jetzigen Probleme und Streitereien wäre dann das größte verbleibende Problem gewesen, die auslaufenden Verträge von 30.06. um ein paar Wochen zu verlängern, und dieses Problem besteht ja sowieso auch mit der jetzigen Planung (der letzte Spieltag ist für 04.07. geplant, die Relegation bis 11.07., bei Quarantänen oder Spielabsagen kann es auch noch länger bis zum 15.07. oder 20.07. gehen).


Du sprichst für mich den eigentlich springenden Punkt an: Ich bin grundsätzlich der Auffassung, dass alles getan werden sollte, die Saison auf dem Platz zu Ende zu spielen. Ein Saisonende bis 31.07. und ein Saisonstart 20/21 Ende September würden dabei helfen, das unter ordentlichen Bedingungen zu machen. In 20/21 wird es dann evtl. die eine oder andere englische Woche mehr geben und dann wäre man auch wieder im Rhythmus.

Meine Erwartung an den DFB wäre deshalb gewesen, dass sie ihre Juristen einen Weg finden lassen, auslaufende Verträge um einen Monat zu verlängern und zumindest mit den Vereinen in Deutschland ein Agreement zu finden, damit möglichst alle den Weg mitgehen.
Arbeitsrechtlich ist das in Fällen, in denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Verlängerung um einen Monat bereit sind, kein Problem. Problematisch ist es, wenn eine Seite nicht bereit dazu ist. Das kann in einigen Fällen vorkommen, wenn ein Spieler z.B. kurz vor der Unterschrift bei einem anderen Verein ist, der gerne möchte, dass der Arbeitsvertrag ab 01.07. läuft - u.U. auch, um Verletzungsgefahr auszuschließen und eine längere Erholungszeit zu ermöglichen. Noch schwieriger ist das, wenn bereits ein Arbeitsvertrag zum 01.07. bei einem anderen Arbeitgeber unterschrieben wurde. Hier hätte ich vom DFB erwartet, dass er eine Ausnahmegenehmigung beantragt, um eine einmonatige Leihe rechtlich zu ermöglichen. Aber auch dann, müsste alle drei Beteiligten (beide Vereine und der Spieler) Einigkeit erzielen. Im Beispiel Grill wäre die Gehaltsdifferenz unter Umständen ein unüberbrückbares Problem, wenn er nicht bereit wäre, den einen Monat zum alten Gehalt ausgeliehen zu werden...

Klar ist: Eine arbeitsrechtliche Regelung lässt sich finden. Klar ist aber auch: Diese würde nur in Fällen greifen, in denen die beteiligten Parteien Einigkeit erzielen.



Beitragvon Crystal » 23.05.2020, 09:58


kite2fly hat geschrieben:
Thomas hat geschrieben:Somit ist finde ich eines der Hauptprobleme die große Hektik, die der DFB ausstrahlt, das auch noch teilweise verbunden mit Drohungen und anderen großen Worten von Leuten wie Rainer Koch. So kann man keinen Konsens erreichen. Und dass neben dem frühen Startzeitpunkt auch das Pensum von elf Spielen in fünf Wochen für einen Drittliga-Profi körperlich fragwürdig sein kann, ohne richtige Vorbereitung und ohne Testspiele, wurde ja hier auch schon andiskutiert.

Wenn der DFB stattdessen beispielhaft gesagt hätte, dass die Saison am 10.06. oder 15.06. wieder startet und bis 31.07. abgeschlossen wird, dann hätte es viel weniger Ausreden für die kritischen Vereine gegeben. Mannschaftstraining, Coronatests, Spieltagsplanung, behördliche Freigaben, Akzeptanz in der Bevölkerung - alles wäre dann leichter zu erreichen gewesen als mit diesem "wir sprechen ein Machtwort, nächste Woche geht es los!". Anstatt der jetzigen Probleme und Streitereien wäre dann das größte verbleibende Problem gewesen, die auslaufenden Verträge von 30.06. um ein paar Wochen zu verlängern, und dieses Problem besteht ja sowieso auch mit der jetzigen Planung (der letzte Spieltag ist für 04.07. geplant, die Relegation bis 11.07., bei Quarantänen oder Spielabsagen kann es auch noch länger bis zum 15.07. oder 20.07. gehen).


Du sprichst für mich den eigentlich springenden Punkt an: Ich bin grundsätzlich der Auffassung, dass alles getan werden sollte, die Saison auf dem Platz zu Ende zu spielen. Ein Saisonende bis 31.07. und ein Saisonstart 20/21 Ende September würden dabei helfen, das unter ordentlichen Bedingungen zu machen. In 20/21 wird es dann evtl. die eine oder andere englische Woche mehr geben und dann wäre man auch wieder im Rhythmus.

Meine Erwartung an den DFB wäre deshalb gewesen, dass sie ihre Juristen einen Weg finden lassen, auslaufende Verträge um einen Monat zu verlängern und zumindest mit den Vereinen in Deutschland ein Agreement zu finden, damit möglichst alle den Weg mitgehen.
Arbeitsrechtlich ist das in Fällen, in denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Verlängerung um einen Monat bereit sind, kein Problem. Problematisch ist es, wenn eine Seite nicht bereit dazu ist. Das kann in einigen Fällen vorkommen, wenn ein Spieler z.B. kurz vor der Unterschrift bei einem anderen Verein ist, der gerne möchte, dass der Arbeitsvertrag ab 01.07. läuft - u.U. auch, um Verletzungsgefahr auszuschließen und eine längere Erholungszeit zu ermöglichen. Noch schwieriger ist das, wenn bereits ein Arbeitsvertrag zum 01.07. bei einem anderen Arbeitgeber unterschrieben wurde. Hier hätte ich vom DFB erwartet, dass er eine Ausnahmegenehmigung beantragt, um eine einmonatige Leihe rechtlich zu ermöglichen. Aber auch dann, müsste alle drei Beteiligten (beide Vereine und der Spieler) Einigkeit erzielen. Im Beispiel Grill wäre die Gehaltsdifferenz unter Umständen ein unüberbrückbares Problem, wenn er nicht bereit wäre, den einen Monat zum alten Gehalt ausgeliehen zu werden...

Klar ist: Eine arbeitsrechtliche Regelung lässt sich finden. Klar ist aber auch: Diese würde nur in Fällen greifen, in denen die beteiligten Parteien Einigkeit erzielen.



Einen solchen juristischen Weg gibt es nicht. Verträge können nur die Vertragspartner verlängern, nicht der DfB, nicht der Bundeskanzler und nicht der Papst. In dem Fall wären die Vereine und Spieler gefordert, sich zusammen zu setzen und die auslaufenden Verträge um 4 Wochen zu verlängern. Und dann wäre das wieder ein Grund mit dem die Spielverweigerer argumentieren würden (können nicht rechtzeitig Verträge verlängern etc pp.)

Ich finde auch, man sollte einfach neu abstimmen und die beiden Wahlmöglichkeiten

a) Weiter spielen ab 30.05.
b) Saisonabbruch mit Auf- und Abstiegen

anbieten.

Zu 1000% löst sich das Problem dann über Nacht von alleine und plötzlich können alle außer Waldhof ab morgen spielen.



Beitragvon JoachimBu » 23.05.2020, 10:47


es ist für mich durch und durch ein faules Ei mit den Ostvereinen bzw. deren Bundesändern. Warum musste denn bei keinem Verein und damit fängt die Betrachtung an, außer bei Dynamo Dresden die komplette Mannschaft in Quarantäne ? Alle haben aber auch gewusst wie die Großwetterlage im jeweiligen Bundesland ist und konnten woanders hin ausweichen. Urplötzlich will wohl Jena kommende Woche jetzt in Chemnitz spielen nachdem die Felle davon schwimmen.

Den Verbandsfunktionären ist anzulasten dass nicht von vorne herein DFL und DFB gemeinsam aufgetreten sind und alles was für 1. und 2. BL gilt auch gleich für Liga 3 und Damen festgezurrt wurde. Womöglich in irgendwelchen Details für die letztgenannten eine Art Lightversion herbei führen.

Dann frage ich mich wenn es in Sachsen-Anhalt einen Verein der 1. oder 2.BL gegeben hätte, wie wäre dann die Sache verlaufen ?

Für mich ist vieles gezielt und Schauspiel.



Beitragvon Talentfrei » 23.05.2020, 12:30


Waldhof will jetzt Geld vom DFB zurück für Trainingslager und Tests.



Beitragvon reklov » 23.05.2020, 12:32


Deutschlands Osten hat die geringsten Coronafälle und Magdeburg hatte die letzten 7 Tage überhaupt keinen neuen Fall mehr. Wenn die nicht rechtzeitig trainieren durften, dann ist das nicht verhältnismäßig. Schon bemerkenswert, dass nur die Abbruchbeführworter jetzt unüberwindliche Schwierigkeiten haben und dass alle Befürworter sich einen Vorteil vom Abbruch erhoffen, da gefällt mir die neutrale, vermittlende Rolle unseres FCK. Bei soviel Egoismus soll der FCK jetzt zu seinem Nachteil der Verlegung zustimmen - bin gespannt wie das ausgeht.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 23.05.2020, 13:03


Thomas hat geschrieben:Wenn der DFB stattdessen beispielhaft gesagt hätte, dass die Saison am 10.06. oder 15.06. wieder startet und bis 31.07. abgeschlossen wird, dann hätte es viel weniger Ausreden für die kritischen Vereine gegeben.


Die Frage ist aber auch, ob man sich den Terminplan von diesen Ausreden diktieren lassen soll.

Ich denke eher, dass der DFB zu lange zu viel Rücksicht auf die Verweigerer und ihre Tricks genommen hat, mit dem Ergebnis, dass jetzt alle anderen unter dem damit verursachten Zeitdruck zu leiden haben. Das "Machtwort" des DFB war richtig, es wäre eigentlich nur schon viel früher fällig gewesen, denn die wirkliche Motivation der Abbruchbefürworter war von vornherein recht durchschaubar und hatte mit dem Virus nicht wirklich etwas zu tun.

Meinem Vorschreiber möchte ich übrigens beipflichten. Ich bin froh, dass der FCK (der theoretisch immerhin auch noch absteigen könnte) sich an diesem unwürdigen Spiel nicht beteiligt hat und sich bislang sehr vernünftig äußert und verhält.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Talentfrei » 23.05.2020, 13:17


Dann auch Hochachtung vor Duisburg. Von denen hört man auch nichts



Beitragvon eye of the tiger » 23.05.2020, 14:06


Talentfrei hat geschrieben:Dann auch Hochachtung vor Duisburg. Von denen hört man auch nichts


Ja, es gibt auch Vereine, die sowas wie Achtung vor sich selbst und dem Erreichten haben. Die auf das Sportliche setzen und nicht alles geschenkt haben wollen. Die Respekt vor anderen Vereinen haben und sich dem Wettkampf stellen.

Und es gibt auf der anderen Seite den Waldhof...

Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Jena oder der Waldhof gerade die größere Lachnummer ist. Waldhof will mit allen Mitteln den Aufstieg durch den Abbruch erzwingen, sind ja immerhin 1 Tor vor dem Relegationsplatz. Uneinholbar sozusagen.

Jena hat ja auch nur läppische 16 Punkte Rückstand. Schaffen die. In 2 Saisons vielleicht...



Beitragvon Carsten2707 » 23.05.2020, 14:22


Tja, wenn Magdeburg gegen uns nicht kommende Woche spielen kann, weil die Testkapazitäten des vom DFB gestellten Labors (Quelle: sport1.de https://www.sport1.de/fussball/3-liga/2020/05/corona-tests-nicht-moeglich-1-fc-magdeburg-beantragt-spiel-verlegung) ausgelastet sind, dann fragt man sich:

1. Würde Magdeburg so reagieren wenn sie noch um den Aufstieg mitspielen würden?
2. Wer hat hier den größeren Knall, der DFB, der wohl nicht auf alle Tests vorbereitet war oder Magdeburg, einfach weil der Verein mit den ganzen anderen "Blockflöten" mitmacht?

Wenn der Gegner nicht antreten kann, sollte das Spiel kampflos für uns gewertet werden, sollte der DFB Schuld sein, so sollten sowohl Magdeburg als auch wir die drei Punkte bekommen. Dieses ewige Lamentieren, Rummotzen, Taktieren und das Vermeiden von Entscheidungen seitens des DFB sind langsam nicht mehr zu ertragen.

Apropos Knall: irgendwie tragikomisch scheint mir auch die Tatsache, dass die Sportskameraden vom Waldhof den DFB nun in Regress genommen haben. https://www.sport1.de/fussball/3-liga/2020/05/3-liga-sv-waldhof-mannheim-schickt-rechnung-an-dfb-wegen-corona-massnahmen

PS: Relativ neu ist die Nachricht, dass in Thüringen ab dem 6.6. die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden sollen - nicht nur gelockert. So ne Soße Carl Zeiss Jena! https://www.mdr.de/thueringen/corona-beschraenkungen-aufheben-ramelow-100.html
Eine Erste Bundesliga ohne den 1. FC Kaiserslautern ist möglich aber sinnlos. - frei nach Loriot



Beitragvon Thomas » 23.05.2020, 15:53


Magdeburg und der DFB machen weiter mit dem hin und her schreiben, der FCK schaut sich das Schauspiel noch entspannt zurückgelehnt an:

Bild

Notzon: "Wir gehen davon aus, dass gespielt wird"

Der Deutsche Fußball-Bund und der 1. FC Magdeburg schicken sich gegenseitige Schuldzuweisungen, was den Re-Start der 3. Liga angeht. Können alle geplanten Spiele am kommenden Wochenende stattfinden? Beim indirekt betroffenen 1. FC Kaiserslautern gibt man sich betont entspannt.

"Das Spiel wurde vom DFB angesetzt, also gehen wir auch davon aus, dass das Spiel gespielt wird", sagte FCK-Sportdirektor Boris Notzon gegenüber der [url=https://www.rheinpfalz.de/sport_artikel,-und-täglich-grüßt-die-protestnote-_arid,5068026.html]"Rheinpfalz"[/url]. Zuvor hatte Gegner Magdeburg beantragt, die eigentlich für nächsten Samstag um 14:00 Uhr angesetzte Partie gegen die Roten Teufel zu verlegen (siehe ältere DBB-Meldungen). Die Roten Teufel werden am morgigen Sonntag das vom DFB geforderte einwöchige Quarantäne-Trainingslager beziehen, laut Medienberichten zunächst in der Pfalz und dann Ende der Woche in der Nähe von Magdeburg.

FCK ab Sonntag im Quarantäne-Trainingslager

Unterdessen senden sich der FCM und der DFB gegenseitige Schuldzuweisungen, was die Spielansetzung und die vorher benötigten Corona-Tests betrifft. So begründete Magdeburgs Leiter Spielbetrieb Matthias Kahl am Samstagmorgen: "Die erste Testreihe konnte am Freitag nicht durchgeführt werden, da das vom DFB gestellte Labor uns mitteilte, dass derzeit alle Testkapazitäten erschöpft sind und frühestens am Montag eine Testreihe stattfinden kann: Dadurch geraten wir in Zeitprobleme." Der Neustart in einer Woche sei aktuell somit nicht haltbar. Ursprünglich habe der 1. FC Magdeburg die erste Testreihe für vergangenen Mittwoch geplant gehabt, diese jedoch aufgrund einer Mitteilung des DFB verschoben, in der ein Liga-Start am 30./31. Mai als unwahrscheinlich dargestellt worden sei. » Zur kompletten Stellungnahme des 1. FC Magdeburg

FCM und DFB verrennen sich in Schuldzuweisungen

Der DFB veröffentlichte dazu am Samstagmittag eine Gegen-Stellungnahme - ließ dabei aber die eigentlich wichtige Frage zunächst unbeantwortet, ob eine Verlegung des Spiels gegen den FCK in Frage kommt oder nicht. Stattdessen stellte der Dachverband seine Sichtweise zu den fehlenden Corona-Tests beim FCM ausführlicher dar, unter anderem heißt es: "Tatsache ist, dass der 1. FC Magdeburg einen für vergangenen Mittwoch geplanten Termin zur Testung am gleichen Tag kurzfristig ohne Nennung von Gründen abgesagt hatte. Am Freitag meldete sich der Klub erneut beim Labor und fragte eine Testung für denselben Tag an, obwohl im Hygienekonzept für die Bestellung des Labors eine Vorlaufzeit von 48 Stunden verankert ist. Dennoch signalisierte das Labor, am Freitag oder Samstag die Analyse durchzuführen - wenn die Proben vom Klub angeliefert werden könnten. 'Dies ist im Hygienekonzept nicht vorgesehen. Wir hätten aber angesichts der Dringlichkeit sicherlich gemeinsam einen Weg finden können. Stattdessen vereinbarte der Klub mit dem Labor einen Termin für Montag', erklärt [DFB-Berater] Dr. Kainzinger." » Zur kompletten Stellungnahme des Deutschen Fußball-Bundes

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz / FCM / DFB

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Rheinteufel2222 » 23.05.2020, 16:15


Thomas hat geschrieben:Der DFB veröffentlichte dazu am Samstagmittag eine Gegen-Stellungnahme - ließ dabei aber die eigentlich wichtige Frage zunächst unbeantwortet, ob eine Verlegung des Spiels gegen den FCK in Frage kommt oder nicht.


Nun ja, vom DFB gibt es da für Magdeburg schon eine recht deutliche Ohrfeige:

"Dem nun erfolgten Antrag auf Spielverlegung liegt darüber hinaus ein Irrtum des 1. FC Magdeburg zugrunde, der auch schon gegenüber dem FC Carl Zeiss Jena am Donnerstag verdeutlicht werden musste: Die ersten beiden Testreihen sind keine Voraussetzung für das vorgeschriebene Quarantäne-Trainingslager. Diese Testungen können auch während des Trainingslagers durchgeführt werden. Sie sind einzig die Voraussetzung für den Einstieg ins Mannschaftstraining und in den Spielbetrieb. Folglich kann der Klub ins Trainingslager und bis Abschluss der zweiten Testreihe Trainingsformen außerhalb des Mannschaftstrainings durchführen.
Wir hoffen, dass nun auch der 1. FC Magdeburg eingehend mit dem Hygienekonzept vertraut ist, das allen Klubs der 3. Liga seit vier Wochen vorliegt und von den meisten Vereinen – unabhängig von der Verfügungslage - schon länger umgesetzt wird."

Ich finde, die Botschaft ist ziemlich eindeutig. Doofheit, egal ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, ist kein Grund, das Spiel zu verlegen.

Es bringt also nichts, wenn ein Verein (ohne Angabe von Gründen) die Tests absagt und dann auch noch öffentlich dem Labor die Schuld dafür gibt. Magdeburg wird spielen müssen und dass die nicht trainiert haben ist weder der Fehler des FCK oder des DFB, sondern da haben sie sich schlicht und einfach selber verzockt.

Denn wie der DFB auch noch schreibt:

"Klubs konnten und können alternativ außerhalb ihres Standorts Trainingslager beziehen. Dies ist schon deshalb sinnvoll, damit die Spieler ausreichend Zeit für Mannschaftstraining erhalten. Alle Klubs können dies schon seit geraumer Zeit tun, wenn sie Hygienebeauftragte benannt und vor dem Mannschaftstraining zwei negative Tests durchgeführt haben."
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Schdolberhannes » 23.05.2020, 16:41


Tja spielen oder Spielwertung 0:3 würde ich sagen.
So steht's in den Regeln.



Beitragvon Dannyzk » 23.05.2020, 17:46


Schdolberhannes hat geschrieben:Tja spielen oder Spielwertung 0:3 würde ich sagen.
So steht's in den Regeln.


Da werden wir mal sehen wie schnell die sich testen lassen, in die einwöchige Quarantäne und anschließend danach spielen können.

Einen Abstieg in die Regionalliga nachdem sie gerade erst aus der 2. Liga abgestiegen sind, werden die mit allen Mitteln vermeiden wollen. Einen Saisonabbruch werden sie nicht mehr provozieren können.



Beitragvon De Sandhofer » 23.05.2020, 17:50


Sollte das Spiel abgesagt werden, kann der Südwestfunk Hui Buh das Schloßgespenst ausstrahlen. Hauptsache es hat etwas mit Geistern zu tun



Beitragvon SEAN » 23.05.2020, 18:08


Wir gehen also Sonntag ins Trainingslager unter Quarantäne. Das sind auch wieder ordentliche Kosten, die auf den Verein zukommen, der DFB bezahlt das ja nicht. Die wollen ja nur ihre Werbeverträge einhalten und kassieren.
Ich bin mal gespannt, ob der FCK eine Entschädigung, bzw. eine Kostenübernahme erhält, falls das Spiel noch abgesagt wird.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Thomas » 23.05.2020, 18:37


Die Sache ist vorerst geregelt: Magdeburg wird - Stand jetzt - zum Spiel gegen den FCK antreten, auch weil der DFB sein Hygienekonzept stark gedehnt hat. Anbei dazu ein Interview vom MDR sowie hier ein weiterer Hintergrundbericht von der "Magdeburger Volksstimme":

Magdeburg wird zum Spiel gegen Lautern antreten

Der Streit zwischen dem DFB und dem 1. FC Magdeburg ist weiter eskaliert. Der Drittligist beharrt wegen Wettbewerbsverzerrung auf eine Spielverlegung, habe zudem keine Testungen am Freitag abgeben können. Der DFB widerspricht, der FCM könne auch ohne Testung ins Quarantäne-Hotel. FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik erklärt im Gespräch mit "Sport im Osten" die Sicht der Magdeburger. Wichtigster Punkt: Der FCM wird, wenn auch unter Vorbehalt, am 30. Mai gegen den 1. FC Kaiserslautern antreten.

MDR: Der DFB hat in einer Pressemitteilung die Darstellung des 1. FC Magdeburg widersprochen, dass Corona-Proben am Freitag nicht abgegeben werden konnten. Was sagen Sie zu den Vorwürfen? Und warum hat der FCM die Testreihe am Mittwoch abgesagt?

Mario Kallnik: Wir hatten am 18. Mai einen Labortermin beantragt, für den 20. wurde ein Test eingeräumt. Am 19. Mai kam eine Mail des DFB, dass man die politischen Entscheidungen abwarten will und es noch keinen Spielbetrieb gibt. Die Tests wären damit umsonst gewesen. Darum haben wir diese abgesagt. Nachdem der DFB den Spieltermin am 30. festgelegt hatte, haben wir einen neuen Test beantragt. Wir haben Freitag eine schriftliche Meldung vom Labor bekommen, dass der Kurierdienst die Proben nicht abholen kann.

MDR: In der Mitteilung des DFB heißt es, dass man die Proben auch selbst ins Labor hätte bringen können.

Kallnik: Der Prozessablauf ist klar geregelt: Die Tests müssen von einem Kurierdienst abgeholt werden. Damit nicht manipuliert werden kann. Wenn der Hygienebeauftragte jetzt sagt, dass wir das selbst bringen können, nehmen wir das zur Kenntnis.

MDR: Das heißt, am Montag wird nun die erste Testreihe stattfinden?

Kallnik: Nein. Der DFB hat uns informiert, am heutigen Samstag ist ein Test möglich. Und wir dürfen die Proben selbst zum Labor fahren. Am Montag findet dann die zweite Testreihe statt. (…)

Quelle und kompletter Text: MDR

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Marie » 23.05.2020, 18:43


Ich denke, wir sind unfreiwillig in eine blöde Lage geraten. Der DFB und Magdeburg sind im Klinsch. Wir haben eigentlich nix damit zu tun. Aber was kann jetzt passieren.

Das Spiel wird womöglich verlegt. Dann haben wir definitiv unnötige Kosten an der Backe, da wir ja ab morgen in Quarantäne gehen müssen. Außerdem, wohin soll man das Spiel den verlegen? Wir haben lauter englische Wochen vor uns. Da ist kein Ersatzteil drin. Ich gehe es davon aus, dass der Fck, falls wir am letzten Spieltag nicht mehr absteigen können, diesen komplett mit den Amateuren bestreiten werden bzw. Nur die Spieler einsetzen werden, die ab 01.07.2020 nicht irgendwo anders schon Verträge haben bzw. Deren Vertrag nicht am 30.06 auslaufen.

Oder. Magdeburg tritt an, und das mit einer Wut auf den dfb im Bauch, den wir abbekommen. Trotzreaktion, übertriebene Härte etc. Wollitzwird die heiß machen wie Frittenfett.

Egal wie es in der Liga weiter geht. Es ist so oder so eine verkorkste Sache.



Beitragvon Lonly Devil » 23.05.2020, 19:09


De Sandhofer hat geschrieben:Sollte das Spiel abgesagt werden, kann der Südwestfunk Hui Buh das Schloßgespenst ausstrahlen. Hauptsache es hat etwas mit Geistern zu tun

Das ist ja richtig - Geistreich. :lol:
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
Manche Ereignisse haben sich eingebrannt, als wäre es erst gestern gewesen.



Beitragvon betzeopa » 23.05.2020, 19:21


Mannschaftstraining völlig überbewertet! Die werden uns vom Platz fegen, da wir schon die ganze Saison den Abstand zum Gegenspieler im eigenen Strafraum wahren. Dann hören wir vom "Vorbehalt" der MAgdeburger nichts mehr. Halte von den Magdeburger Jammerern, mit Oberjammerer Wollitz, rein gar nichts!!
Unsere Profis :lol: werdens wieder richten!

Hab ein ganz schlechtes Gefühl für den Rest der Saison.
FCK-Bayern 7:4; FCK-Real 5:0; KSC-FCK 3:5; FC Köln-FCK 2:6; FCK-Werder 3:2; FCK-Barcelona 3:1;... unvergessen!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 23.05.2020, 19:50


Ich rechne auch damit, dass Magdeburg wütend sein wird.

Wir werden daher mit der gleichen Wut dagegen halten müssen.

Und wir sind fitter und haben mehr trainiert. :D
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon tom55232 » 23.05.2020, 20:26


Pele Wollitz
Eine Minute nach dem Training steigen sie mit duchgeschwitzten Klamotten wieder in ihr Auto, müssen die Sachen selbst zu Hause waschen. Das soll Profitraining sein?“
quelle: https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/kritik-an-drittliga-start-wollitz-fairness-wird-mit-fuessen-getreten-70793576.bild.html

Hallo gehts noch ???? die müssen die sachen selber waschen - Hallo !!!!!! da könnte ich ausrasten vor Wut



Beitragvon Lonly Devil » 23.05.2020, 20:31


tom55232 hat geschrieben:Pele Wollitz
Eine Minute nach dem Training steigen sie mit duchgeschwitzten Klamotten wieder in ihr Auto, müssen die Sachen selbst zu Hause waschen. Das soll Profitraining sein?“
quelle: https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/kritik-an-drittliga-start-wollitz-fairness-wird-mit-fuessen-getreten-70793576.bild.html

Hallo gehts noch ???? die müssen die sachen selber waschen - Hallo !!!!!! da könnte ich ausrasten vor Wut

Back to the Roots?

Es ist höchste Vorsicht geboten.
Die härten sich auf ganz besondere Weise ab. :teufel2:
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
Manche Ereignisse haben sich eingebrannt, als wäre es erst gestern gewesen.




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