Neues vom Betzenberg

 

FCK rechnet mit Saison-Minus von 2,5 Millionen

Der 1. FC Kaiserslautern muss aus der vergangenen Saison nicht nur sportlich, sondern auch finanziell schlechte Zahlen verbuchen: Der erwartete Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2016/17 beläuft sich auf minus 2,5 Millionen Euro.

Dies geht aus dem Quartalsbericht des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Nikolai Riesenkampff hervor, der in der neuen Ausgabe des FCK-Mitgliedermagazins "In Teufels Namen" veröffentlicht wurde. Das Minus fällt damit in etwa so hoch aus, wie auch schon im Vorjahr (Saison 2015/16: minus 2,638 Mio. Euro). Die erwarteten Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016/17 belaufen sich nach aktuellem Stand auf ca. 35 Millionen Euro.

Riesenkampff dazu: "Das zurückliegende Geschäftsjahr ist insgesamt nicht zufriedenstellend verlaufen. Dies hat vor allen Dingen mit der Verfehlung der sportlichen Ziele zu tun. Wir wollten uns klar gegenüber dem Vorjahr verbessern, um uns auch wirtschaftlich stabilisieren zu können. Stattdessen haben wir uns mitten im Abstiegskampf befunden und die Saison mit einem insgesamt enttäuschenden 13. Platz beendet." Die Lizenzerteilung durch die DFL für die kommende Saison 2017/18 beweise zwar, dass die FCK-Verantwortlichen ihre Hausaufgaben für das kommende Jahr erledigt hätten, aber die gleichzeitig enthaltene Eigenkapitalauflage zeige auch weiteren Verbesserungsbedarf auf.

Oberstes Saisonziel: "Als eingeschworene Gemeinschaft präsentieren"

In zwei Interviews sprechen außerdem der Aufsichtsratsvorsitzende Riesenkampff sowie die beiden Vorstandsmitglieder Thomas Gries und Michael Klatt über die aktuelle Gesamtsituation beim FCK. Dabei geht es um die sportlichen Planungen für die kommende Saison, aber auch um die strukturellen Rahmenbedingungen (Stichwort: Arbeitskreis Ausgliederung). Mit Blick auf das noch nicht exakt definierte neue Saisonziel deutet Vorstand Gries an: "(...) Wenn die Spieler sich als eingeschworene Gemeinschaft präsentieren, mit der nötigen Leidenschaft und Leistungsbereitschaft zur Sache gehen, entschlossen, mutig und aggressiv sind und körperbetont spielen, dann verzeihen die Fans auch mal Fehler. Das muss das oberste Saisonziel sein."

Darüber hinaus enthält die aktuelle Mitglieder-Ausgabe von "In Teufels Namen" einige Berichte aus den FCK-Abteilungen, vom Museum und den Betze Engeln, den Jugendmannschaften und der Teufelsbande sowie die letzte Kolumne von Walter-Elf-Sänger Beppo Götte. Das Mitgliedermagazin können Vereinsmitglieder als E-Paper im FCK-Ticketshop downloaden oder – sofern beim Verein beantragt – als Printausgabe per Post erhalten.

Die FCK-Aufsichtsratsmitglieder Nikolai Riesenkampff (rechts, Vorsitzender) und Gerhard Theis
Die FCK-Aufsichtsratsmitglieder Nikolai Riesenkampff (rechts, Vorsitzender) und Gerhard Theis

Quelle: Der Betze brennt

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