Neues vom Betzenberg

 

Runjaic: "Man kann die Pfiffe als berechtigt ansehen"

Mit zwei Tagen Abstand haben sich FCK-Trainer Kosta Runjaic und Außenbahnspieler Jean Zimmer heute nochmals zu den Vorfällen von Montagabend geäußert und dabei teilweise Verständnis für die kritische Reaktion der Fans gezeigt. Beim Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Paderborn war es sowohl von den Anhängern als auch von den Spielern zu gegenseitigen Unmutsbekundungen gekommen (siehe ältere Meldungen auf Der Betze brennt).

"Im Nachhinein muss man sagen, dass man die Pfiffe auch als berechtigt ansehen kann. Da müssen auch die Spieler lernen, dass nicht immer nur Sonnenschein herrscht", sagte Kosta Runjaic. Nichtsdestotrotz werde er sich als Trainer auch in Zukunft immer hinter seine Mannschaft stellen, für deren Reaktion er ebenfalls Verständnis zeigte. Beim gestrigen Training sei es schon zu ersten konstruktiven Gesprächen mit einzelnen Fans gekommen und letztendlich haben alle Beteiligten das gleiche Ziel: "Wir wollen den 1. FC Kaiserslautern erstklassig spielen sehen."

Jean Zimmer äußerte sich ähnlich und sprach im Rückblick auf Montag ebenso wie der Trainer wörtlich von einem "beschissenen Spiel", nach dem trotz des Sieges niemandem im Stadion zum Feiern zumute gewesen sei. Auch der Flügelflitzer hat bereits den Dialog mit den Anhängern gesucht: "Ich habe mit mehreren Leuten aus der aktiven Fanszene gesprochen. Je mehr man mit ihnen darüber spricht, sehen es auch alle ähnlich: Der Zeitpunkt für die Pfiffe, vor allem während der ersten Halbzeit, war nicht richtig. Man kann, wenn es sein muss, in der Halbzeit pfeifen oder nach dem Spiel."

Was Kosta Runjaic zum anstehenden Freitagsspiel beim 1. FC Heidenheim gesagt hat und wie die Ausgangslage für das Duell auf der Schwäbischen Alb ist, erfahrt Ihr in unserer separaten DBB-Newsmeldung: Rote Teufel wollen in Heidenheim Reaktion zeigen.

Quelle: Der Betze brennt

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