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Kuntz: „Das Ziel Aufstieg wäre vermessen“

Der 1. FC Kaiserslautern kämpft nach dem 1:1 gegen Mainz 05 nach wie vor um den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Seit Stefan Kuntz den Vorstand bei den Roten Teufeln übernommen hat, geht es wieder aufwärts für den viermaligen deutschen Meister. Kuntz hat den Verein dort gepackt, wo sein größtes Potential liegt: An der Basis - bei den Fans.

Im Interview mit SPOX spricht Kuntz über den schwierigen Weg, den 1. FC Kaiserslautern aus einem viele Jahre andauernden Dilemma zu befreien.

SPOX: Herr Kuntz, fünf Neuzugänge im Winter - ist das ein Zeichen dafür, dass man den Aufstieg jetzt offensiv und mit aller Macht angeht?

Stefan Kuntz: Grundsätzlich ist die Planung für beide Ligen die gleiche, da wir auf alle Fälle unsere Strukturen verbessern müssen. Unser ursprüngliches Saisonziel, schnellstmöglich 40 Punkte zu erreichen, haben wir revidiert, aber dennoch wäre es vermessen, den Aufstieg als Ziel auszugeben. Durch unsere hervorragende Hinrunde sind wir nun in der Lage, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Aber wir versprechen keine Wunder. Bislang haben wir ganz gut daran getan, realistisch von Spiel zu Spiel zu denken. Das werden wir auch in Zukunft so halten. Alles andere ergibt sich von selbst.

SPOX: SPOX hatte Milan Sasic vor der Saison gefragt, ob der Aufstieg für Kaiserslautern machbar ist. Seine Antwort war, ob wir unseren Realitätssinn verloren hätten. Selbe Frage nun an Sie.

Kuntz: Milans Antwort erscheint mir auch heute noch realistisch...

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Quelle und kompletter Text: Spox

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