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Ritter: "Phasenweise gut, aber es geht noch mehr"

10.08.2025, 00:43 Uhr - Autor: Ingo Konrad

Große Erleichterung beim 1. FC Kaiserslautern und zwei strahlende Debütanten. Torsten Lieberknecht sieht beim 1:0 gegen Schalke 04 einen Schritt nach vorne, in der Offensive trotz Verbesserungen aber auch noch einiges an Luft nach oben.

Titelfoto

"Wir hatten die Bereitschaft, alle Wege mitzumachen und standen insgesamt in der Verteidigung bombensicher. Wenn es bei einzelnen Situationen gefährlich wurde, dann waren das Einwürfe und Standardsituationen", bilanzierte Trainer Torsten Lieberknecht nach dem hart erkämpften ersten Heimsieg die Partie. "Ich glaube, man hat sehen können, dass wir auch versucht haben, uns in der Offensive besser zu zeigen. Wir hatten nach 62 Sekunden schon die erste gute Chance und haben auch danach den Gegner immer wieder gut bewegt, sind immer wieder in Situationen gekommen, in denen wir dann einfach auch den Abschluss finden müssen. Wir haben uns auf jeden Fall verbessert gezeigt gegenüber dem Hannover-Spiel."

Gegenüber dem 0:1 letzte Woche in Hannover war es dieses Mal auch der FCK, der in der 55. Minute den einzigen Treffer der Partie erzielte. Marlon Ritter verwandelte einen an Daniel Hanslik verursachten, aber erst nach VAR-Intervention gegebenen Foulelfmeter sicher. In der hektischen Schlussphase wurde der Video-Referee noch ein zweites Mal aktiv und bat Schiedsrichter Martin Petersen zur Überprüfung einer Roten Karte gegen Leon Robinson, der schließlich doch mit Gelb davonkam und weiterspielen durfte. Aufgrund dieser beiden Szenen und wegen der in dieser Saison neuen Berechnung der Nachspielzeit gab es sage und schreibe zwölf Minuten extra, in denen die Roten Teufel aber ebenfalls nicht mehr viel anbrennen ließen.

"Der erste Dreier ist immer der Schwierigste. Der Gegner hat zum Schluss auch noch viel Körperlichkeit reingebracht, während wir dann zum Schluss eben mit allen Mann alles weg verteidigen mussten. Fabian Kunze hat auf der Sechser-Position so viel weggeholt in der Luft, zusammen mit Maxwell Gyamfi oder auch Jisoo Kim, der heute sein erstes Spiel gemacht hat. Auch mit Mika Haas haben wir uns defensiv sehr gut präsentiert. Ich bin glücklich über diesen Sieg und über die drei Punkte."

Die weiteren Stimmen zum Spiel:



Marlon Ritter betonte die Wichtigkeit des ersten Saisonsiegs und äußerte sich zur Verabschiedung von Jean Zimmer: "Wir wollten unbedingt mit einem Heimsieg starten. Letzte Woche war das offensiv noch viel zu wenig. Heute haben wir es phasenweise schon besser gemacht, es geht aber trotzdem noch mehr. Wir müssen noch mehr versuchen, vorne reinzukommen und noch mehr Chancen kreieren. Aber ich glaube, für das erste Heimspiel war es das, was die Leute sehen wollen. Wir haben uns in alles reingeschmissen. Ich glaube, der Abschied für Jean Zimmer war genau der richtige Abschied für einen Spieler, der hier immer alles reingehauen hat. Der auch immer mal in der Kritik war, der aber immer alles gegeben hat für den Verein. Ich glaube, einen schöneren Abschied kann man sich nicht vorstellen. Der Moment, als er da vor der Kurve stand, war sehr berührend."

Der in Kaiserslautern geborene Mika Haas durfte sich über sein Startelf-Debüt freuen: "Ich habe ungefähr eineinhalb Stunden vor dem Spiel erfahren, dass ich spiele. Ich hab mich natürlich riesig gefreut und war happy, auf dem Platz stehen zu dürfen. Es war sehr anstrengend. Ich habe nicht erwartet, dass es so anstrengend wird, aber hinten raus habe ich einfach Gas gegeben und es runtergespielt. Es war wirklich harte Arbeit. Zwölf Minuten Nachspielzeit, in der wir alles raus verteidigt haben. Den Sieg haben wir uns hart erarbeitet und gut über die Runden gebracht. Es war ein unglaubliches Feeling."

Für Daniel Hanslik war das Foul an ihm beim Elfmeter ganz eindeutig. Den offensiven Matchplan sah er zumindest zum Teil aufgehen: "Ich habe den Treffer voll gemerkt. Und es war für mich relativ klar, dass es nach Videobeweis den Elfmeter gibt, weil da war null Ball dabei. Unser Matchplan war, früh Druck zu machen, Schalke zu Fehlern zu zwingen und dann auf die zweiten Bälle zu gehen. Ich war teilweise als Wandspieler verfügbar, aber auch im Strafraum als Zielspieler. Ich glaube, es hat das eine oder andere Mal auch gut geklappt. Das müssen wir halt einfach noch öfter spielen, dass wir die Tiefe mehr suchen und vielleicht auch noch mehr über Ballbesitz die Bälle über Außen reinbringen.”

Naatan Skyttä über seine ersten Minuten im FCK-Trikot und die Atmosphäre auf dem Betzenberg: "Ich denke, es war ein perfektes erstes Spiel. Die Atmosphäre war einfach unglaublich. Ich habe noch nie etwas Vergleichbares erlebt. Ich bin von der Mannschaft sehr gut aufgenommen worden und sehr glücklich, hier zu sein. Die erste Trainingswoche hat sich schon gut angefühlt. Insofern war ich auch nicht sehr überrascht, dass ich direkt im Kader stand."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Schalke 04

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