Neues vom Betzenberg
Ritter cool vom Punkt: Lautern schlägt Schalke mit 1:0
Trainer Torsten Lieberknecht veränderte die FCK-Formation gegenüber dem Auftakt am vergangenen Sonntag auf drei Positionen und brachte Jisoo Kim, Mika Haas und Daniel Hanslik von Beginn an. Ivan Prtajin und Kenny Redondo mussten angeschlagen ohnehin passen. Zudem saß Jan Elvedi zunächst auf der Bank, wo auch Neuzugang Naatan Skyttä Platz nahm. Die erste Chance vor 49.327 Zuschauern auf dem ausverkauften Betzenberg gehörte dem FCK durch einen Abschluss von Hanslik aus spitzem Winkel, an dem Schalke-Keeper Loris Karius noch dran war (2.). Der FCK war bemüht, in der Offensive mehr anzubieten als beim 0:1 in Hannover. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Anstrengungen der Lautrer aber zunehmend ungenau. Viele Fehler im Passspiel auf beiden Seiten sorgten dafür, dass sich das Geschehen fast ausschließlich im Mittelfeld abspielte. Die beste Chance der ersten Halbzeit resultierte bezeichnenderweise aus einem üblen Fehlpass von Maxwell Gyamfi. Gemeinsam mit Julian Krahl konnte der Abwehrmann gegen Moussa Sylla seinen Bock aber bereinigen (33.).
Nach Wiederbeginn bekam der FCK in der 52. Minute einen Eckball. Marlon Ritter brachte den Ball flach in die Mitte, wo Hanslik nach einem Treffer am Fuß durch Ron Schallenberg zu Boden ging. Schiedsrichter Martin Petersen ließ zunächst weiter weiterspielen, bekam nach der nächsten Unterbrechung aber einen Hinweis vom VAR. Petersen schaute sich die Szene noch einmal an und entschied auf Elfmeter. Kapitän Ritter übernahm die Verantwortung, verlud Karius und schoss flach ein zum frenetisch bejubelten 1:0 (55.). Kurz darauf hätten die Roten Teufel nachlegen können. Mahir Emreli brauchte aber einen Moment zu lange mit seinem Abschluss und wurde noch entscheidend gestört (62.).
Für die Schlussphase tauschte Trainer Lieberknecht doppelt aus und wechselte neben Faride Alidou auch den jüngsten Neuzugang Naatan Skyttä ein. Mit der knappen Führung im Rücken zogen sich die Lautrer weiter zurück. Als zusätzliche Absicherung kam auch Leon Robinson in der 81. Minute - und sah nur Sekunden später nach einem resoluten Einsteigen gegen Bachmann zum Entsetzen aller Lautrer die Rote Karte. Wieder gab es allerdings einen Hinweis vom VAR und Petersen korrigierte die Entscheidung nach Ansicht der Bilder auf Gelb. So ging es in Gleichzahl weiter für die Roten Teufel, die das 1:0 - Alidou vergab tief in der Nachspielzeit die große Chance zum 2:0 - schließlich auch in den zwölf (!) Minuten Nachspielzeit über die Zeit brachten und die ersten drei Zähler der Saison einfuhren.
Am kommenden Wochenende geht es mit der ersten Runde im DFB-Pokal weiter. Die Roten Teufel sind dann am Sonntag zu Gast beim Oberligisten RSV Eintracht aus Stahnsdorf. Angepfiffen wird die Partie um 15:30 Uhr im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam.
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