Pressekonferenz
"Unter dem Radar fliegen": So ist die Lage beim FCK vor dem Saisonstart
Das sagt der Trainer: "Wir haben in der Vorbereitung eine ordentliche Basis für den Startschuss in Hannover gelegt", schätzt der 52 Jahre alt gewordene Lieberknecht seine von vielen als "Wundertüte" bezeichnete Mannschaft vor dem Saisonauftakt ein. Den ersten Gegner Hannover 96, der sich mit neuem Trainer und bisher 16 Neuzugängen wohl erst noch finden muss, sieht Lieberknecht über die ganze Saison betrachtet als Aufstiegskandidaten - aber: "Sie spielen sehr komplex, da wird es für uns auch darum gehen, sofort die eigene Körperlichkeit unter Beweis zu stellen. Hannover soll merken, dass sie mit Kaiserslautern vielleicht auch nicht den Gegner haben, den man sich gerne gewünscht hätte. Wir sind gut informiert über sie und wissen beispielsweise, wie wichtig der Torhüter bei Hannovers Spiel mit dem Ball ist." Vielleicht eine Andeutung für hohes Pressing am Sonntag (Anstoß: 13:30 Uhr) oder doch genau das Gegenteil? Seine eigene Mannschaft möchte Lieberknecht derweil noch nicht öffentlich als Aufstiegsfavoriten benennen, obwohl er im gleichen Atemzug die Ambitionen nicht verhehlt: "Es haben noch nicht so viele den FCK in den Favoritenkreis gestellt. Aber wir arbeiten daran, ich auch gerne, Träume zu verwirklichen. Vielleicht sind wir die Mannschaft, die unter dem Radar fliegt."
Team-Status: Die Vorbereitung lief bis auf den erst später eingestiegenen Semih Sahin nahezu perfekt, was Verletzungen und Blessuren anging. Und auch für den ersten Spieltag sieht es gut aus: Frank Ronstadt fehlt wegen einer Zerrung, Nachwuchstorwart Fabian Heck arbeitet nach seiner Handverletzung weiter am Comeback - ansonsten sind Stand heute alle Spieler einsatzbereit für Hannover. "Es wird Härtefälle geben", meint Torsten Lieberknecht, ohne genaueren Einblick in seine Startaufstellung und den Spieltagskader geben zu wollen. Bis auf eine Position habe er die erste Elf für Hannover aber schon im Kopf, sagt der Trainer.
Zuschauer: Der Gästeblock im Niedersachsenstadion ist ausverkauft. Über den 1. FC Kaiserslautern wurden 4.438 Karten an mitreisende Fans abgesetzt, hinzu kommen weitere Lautrer in den umliegenden (Heim-)Blöcken.
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Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel in Hannover folgen am Samstag im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.
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