Neues vom Betzenberg
Simon Terodde sieht Ivan Prtajin als Kandidat für die Torjägerkanone

Foto: Imago Images
"Ich sehe bei Lauterns Prtajin und Berlins Kownacki viel Potenzial, um Torschützenkönig zu werden. Auch Moussa Sylla hätte gute Chancen - wenn er denn beim FC Schalke 04 bleibt", gibt Terodde im großen Saisonstart-Interview des "Kicker" (Donnerstagsausgabe) zu Protokoll. Der 29 Jahre alte Ivan Prtajin wechselte bekanntlich nach einem lehrreichen, aber sportlich verlorenen Jahr bei Union Berlin zurück in die 2. Bundesliga und für eine Million Euro auf den Betzenberg. Warum Terodde so viel auf Prtajin hält, bewies dieser vor etwas mehr als einem Jahr: In der Saison 2023/24 erzielte er trotz des Abstiegs des SV Wehen Wiesbaden 13 Zweitliga-Treffer für sein Team. In der "Kicker"-Rangliste jener Spielzeit landete er auf Rang 6 der besten Stürmer und damit nur zwei Plätze hinter Ragnar Ache, den er jetzt beim FCK ersetzen soll.
Terodde: "Lautern mit Torsten Lieberknecht traue ich viel zu"
Nochmal zurück zu Simon Terodde: Der heute 37-Jährige war 2016, 2017, 2019 und 2022 Torschützenkönig der 2. Bundesliga und ist mit insgesamt 177 Treffern zudem ihr Rekordtorschütze. Im "Kicker"-Interview nennt er als Kandidaten für den attraktivsten Fußball Lauterns Auftaktgegner Hannover 96, den 1. FC Nürnberg oder auch Hertha BSC. Seine persönliche Fußball-Vorliebe sei aber eine andere, betont er: "Ich mag es, wenn es vorne klare Abnehmer gibt. Typen wie Ivan Prtajin in Lautern oder Kownacki in Berlin - das ist mein Fußball."
Und wer steigt auf? Sein Ex-Verein Schalke 04 eher nicht, glaubt Terodde, sein anderer Ex-Klub VfL Bochum vielleicht schon eher. Hertha BSC sieht er als Topfavorit, außerdem Fortuna Düsseldorf, Hannover 96, eventuell Holstein Kiel - und auch den FCK sieht der langjährige Torjäger im Rennen: "Lautern mit Torsten Lieberknecht traue ich auch viel zu." Konkreter festlegen kann sich Terodde noch nicht, denn, so seine Prognose: "Anders als früher, wo man vielleicht zwei, drei Klubs ganz oben gesehen hat, ist es diesmal richtig eng. Ich sehe fünf, sechs Teams, die um den Aufstieg mitspielen können. Die Liga ist brutal ausgeglichen, das wird auch für die Zuschauer richtig spannend."
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