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Trainingslager-Tagebuch

"Von Kaiserslautern bis Tel Aviv gelaufen": Das Trainingslager-Fazit der Roten Teufel

19.07.2025, 19:00 Uhr - Aus dem FCK-Trainingslager in Südtirol berichtet Thomas Hilmes

Das Trainingslager in Sterzing/Südtirol ist vorbei, der 1. FC Kaiserslautern fährt am morgigen Sonntag wieder nachhause. Trainer Lieberknecht und Geschäftsführer Hengen ziehen trotz des ausgefallenen Testspiels gegen Genua eine positive Bilanz.

Titelfoto

Lieberknecht zum Notlösung-Test: "Es war richtig Zug in der Kiste"



Statt gegen den Serie-A-Klub CFC Genua konnten die Roten Teufel als Notlösung nur intern mit einem "Team Weiß" gegen "Team Rot" testen. "Es war richtig Zug drin in der Kiste. Da kann ich nur ein großes Lob an die Mannschaft ausgeben, dass sie die Bedingungen so angenommen hat. Wir haben Dinge gesehen, die man verbessern kann, aber auch viele gute Dinge. Es war auch gut zu sehen, dass sie sich durchgeboxt haben, am Ende des Trainingslagers, mit dem Wetter heute. Ein vernünftiger Abschluss", resümierte Torsten Lieberknecht zunächst den Abschlusstest am Samstag. "Wir haben den Spielern zwei Dinge mitgegeben, die uns wichtig waren: Mit dem Höhenspiel, wann wir wie angreifen wollen und wann wir eben auch mal in einen tieferen Block gehen. Auch das war super zu sehen, dass sie da den Switch hinbekommen und meines Erachtens wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben."

Ob der Siegtreffer von Tobias Raschl wirklich drin war? Simon Simoni im gegnerischen Tor sah den Ball jedenfalls nicht hinter der Linie und protestierte wild beim Südtiroler Linienrichter - in einem richtigen Profispiel hätte er dafür wohl Gelb bekommen. Lieberknecht reagierte humor- und verständnisvoll: "Ich weiß nicht, ob das ein Tor war. Der Ball war wohl auf der Linie. Die Aufregung von Simon Simoni war berechtigt laut unserem Torwarttrainer. Aber es hat dem Spiel gut getan."

"Es war ein gelungenes Trainingslager"

Und wo stehen die Roten Teufel insgesamt nach vier Wochen Vorbereitung mitsamt Trainingslager und zwei Wochen vor dem Start der neuen Saison? Lieberknechts Zwischenfazit ist positiv: "Es war ein gelungenes Trainingslager. Wir haben viele neue Leute und da geht es auch darum, wie wächst es zusammen? Da hatten wir ein harmonisches Zusammenwachsen, zielgerichtet, aber auch mit dem nötigen Konkurrenzkampf auf dem Platz. Wir konnten alle Einheiten durchziehen wie geplant, bis jetzt eben auf das eigentliche Testspiel. Und es hat sich keiner verletzt. Wir hatten große Umfänge und eine gute Intensität. Spaßeshalber haben wir mal gesagt, dass wir einen Staffellauf gemacht hätten, vom ersten Tag bis heute. Wo würden wir dann rauskommen, wenn wir in Kaiserslautern loslaufen würden? Und dann sind wir in Tel Aviv gelandet. So viele Kilometer sind wir gerannt. Und da ist der heutige Tag noch nicht mit eingerechnet." Vor der praktisch letzten Vorbereitungswoche - danach rückt schon der Auftakt in Hannover (Sonntag, 3. August 2025) in den Fokus - hat der Cheftrainer noch folgende Punkte auf dem Plan: "Rein athletisch gedacht wissen wir, dass wir jetzt auch noch die nötige Frische reinbringen müssen. Nächsten Mittwoch hat unser Athletik-Trainer Jimmy Lohberg mit der Uni Kaiserslautern außerdem einen Kraft-Test für unsere Spieler geplant. Ansonsten sind es in allen Bereichen immer die Details, die weiterhin wichtig sind."

Ein ähnliches Zwischenfazit wie Trainer Lieberknecht zog auch Thomas Hengen, zunächst zum Trainingslager: "Insgesamt sehr positiv. Tolle Bedingungen, gutes Wetter, keine Verletzungen. Heute war vielleicht auch die eine oder andere Schrecksekunde auf dem Platz dabei. Aber es war sehr wichtig, dass die Jungs auch ein bisschen über den inneren Schweinehund gehen mussten, weil wir ein internes Spiel hatten und der eine oder andere halt mehr als nur 45 Minuten spielen durfte oder musste. Es war ein guter Auftritt, engagierter Auftritt, keine Mannschaft wollte verlieren, von daher sind wir rundum zufrieden."

Hengen: "Es gibt noch Abstimmungsprobleme, aber das ist normal"

In sportlicher Hinsicht und mit Blick auf die Kaderplanung sagt der FCK-Geschäftsführer: "Wir sind in der Breite gut aufgestellt. Ich glaube, das eine oder andere Abstimmungsproblem auf dem Platz haben wir schon noch. Das ist aber normal, wenn du so viele Neuzugänge integrieren musst. Und wir wissen ja, dass wir an der einen Position im Abwehrverbund (Innenverteidiger, möglichst linksfüßig oder beidfüßig; Anm. d. Red.) noch Verbesserungen herbeiführen wollen, noch mehr Konkurrenz haben wollen."

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