Neues vom Betzenberg

FCK-Sachwalter gibt Auskunft zum Stand der Dinge

Seit gerade mal drei Wochen kümmert sich Dr. Andreas Kleinschmidt als Sachwalter um die Interessen der FCK-Gläubiger. Der Frankfurter Jurist äußert sich gegenüber SWR Sport optimistisch, dass noch im Juli eine Lösung für die Insolvenz in Eigenverwaltung gefunden wird. Das öffentliche "Weg-Getöse" um einzelne Investoren sei nicht hilfreich, aber auch nicht entscheidend.

Wir erreichen Andreas Kleinschmidt schon früh morgens in seiner Frankfurter Kanzlei. Seine Eindrücke der 3. Sitzung mit dem Gläubigerausschuss am Donnerstag Nachmittag sind noch frisch. "Wir haben hart gearbeitet und liegen voll im Plan", sagt Kleinschmidt, der wie ein Mediator klingt. Der Sachwalter ist der Verbindungsmann zwischen den Interessen der Gläubiger und des 1. FC Kaiserslautern. Der Gläubigerausschuss habe sich einen klaren strukturierten Prozess auferlegt, der auch gesetzlich so vorgegeben sei.

"Es muss gewährleistet sein, dass das beste Angebot zum Tragen kommt und von den Gläubigern akzeptiert wird." Dafür wurde ein zusätzlicher Berater engagiert, der die Angebote analysiere und "vergleichbar macht". Das beste Angebot, das Zukunftschancen für den Verein und für den Profifußball biete sei in der Regel auch das beste Angebot für die Gläubiger. "Das gehen wir ganz sachlich und ganz stringent an", so Kleinschmidt.

» Zum SWR-Podcast "Nur der FCK" mit Dr. Andreas Kleinschmidt (ca. 16 Minuten)

Der Gläubigerausschuss werde die Investoren auch einladen, um sich selbst von deren Konzept ein Bild machen zu können. "Danach wird entschieden und wenn entschieden ist, wird umgesetzt." Noch im Juli, davon geht Kleinschmidt aus.

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Quelle und kompletter Text: SWR

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Konkrete Angebote von potentiellen Investoren an den FCK

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