Neues vom Betzenberg

 

TV-Übertragungen: Rote Teufel auf Platz vier

Rund ein Drittel aller Spiele des 1. FC Kaiserslautern in der abgelaufenen Saison waren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen. Im ligaweiten Vergleich rangieren die Pfälzer damit auf dem vierten Platz.

In einer Übersicht hat "liga3-online.de" sämtliche Übertragungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen aufgelistet. Demnach wurden der TSV 1860 München und der Hallesche FC mit jeweils 15 Partien am häufigsten gezeigt. Auf Rang drei steht Preußen Münster mit 14 Spielen, den vierten Platz teilen sich der Karlsruher SC und der 1. FC Kaiserslautern mit jeweils 13 Partien.

Damit waren rund ein Drittel aller Partien der Roten Teufel in der abgelaufenen Saison parallel zum Streaming-Dienst "Magenta Sport" im linearen TV-Programm zu sehen. Insgesamt durften die Sender der "ARD" 85 Samstagsspiele live übertragen. Übrigens: Nur jeweils zweimal gezeigt wurden Schlusslicht VfR Aalen, Sonnenhof Großaspach und der künftige Zweitligist SV Wehen Wiesbaden.

Mehr Zuschauer bei "Magenta Sport"

Derweil hatten die Spiele bei "Magenta Sport", das sämtliche Partien der 3. Liga zeigt, insgesamt neun Millionen Zuschauer, wie die "Telekom" bekanntgab - eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Premieren-Saison, als noch fünf Millionen Zuschauer das Angebot nutzten. An dieser Steigerung dürfte auch der FCK als Klub mit großer Fanschar einen Anteil haben.

Einen direkten finanziellen Nutzen ziehen die Roten Teufel aus der gesteigerten TV-Präsenz allerdings nicht. Durch die zentrale Vermarktung in der 3. Liga erhält jeder Drittligist etwas mehr als eine Million Euro aus den Übertragungsrechten.


Fernsehkameras im Fritz-Walter-Stadion; Foto: Imago

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Der FCK im TV: "Eher mehr als weniger" (Der Betze brennt, 23.05.2018)

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