Neues vom Betzenberg

 

Causa Becca/Littig: Gremien beraten am Montag

Ehrenrat, Vereinsrat, Vorstand und Rechnungsprüfer kommen am Montag zusammen

Die Diskussion über den Einstieg des Luxemburger Bauunternehmers Flavio Becca beim 1. FC Kaiserslautern konzentriert sich immer mehr auf die Frage, ob sich ein Verein von einem möglichen Investor so unter Druck setzen lassen kann, dass dieser sogar personelle Forderungen gegenüber dem Klub diktieren kann.

Im Raum steht die Bedingung des Sportmäzens, sich beim wirtschaftlich kriselnden Fußball-Drittligisten nur dann finanziell zu engagieren, sollte bis Montag, 6. Mai, der Aufsichtsratsvorsitzende des 1. FCK e.V. und Beiratsmitglied in der für den Profifußball zuständigen Kapitalgesellschaft, Michael Littig, von sämtlichen Ämtern im Verein zurückgetreten sein.

Am Montagnachmittag kommen der Ehrenrat, der Vereinsrat, der Vorstand und die Rechnungsprüfer des Vereins zusammen, um die Situation zu erörtern und zu der Forderung des potenziellen Investors einen Standpunkt zu finden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind dazu nicht eingeladen.

Der Ehrenratsvorsitzende Michael Koll kündigte diese Sitzung am Sonntag gegenüber der RHEINPFALZ an. „Wir wollen die Situation besprechen und eine Stellungnahme dazu am Abend abgeben“, sagte Koll. Persönlich wollte er sich noch nicht zu dem Fall äußern. Er wolle die Gremien damit nicht im Vorhinein beeinflussen. Er habe aber eine Meinung, rechtlich und moralisch, erklärte er. Intern hat der Jurist dem Vernehmen nach kein Blatt vor den Mund genommen, was er von der Bedingung des möglichen Investors hält.

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Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK und Stadt verhandeln mit Investor Flavio Becca

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