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Klatt über Becca: "So schnell wird das nicht gehen"

Die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern verhandeln weiter mit dem Luxemburger Flavio Becca. Ein kurzfristiger Einstieg des Investors zur Sicherung der Drittliga-Lizenz steht allerdings nicht in Aussicht.

"Aktuell bei der Lizenzvergabe wird uns das noch nicht helfen können. So schnell wird das nicht gehen", sagte FCK-Geschäftsführer Michael Klatt gegenüber der "Rheinpfalz" (Freitagsausgabe). Dennoch sei er insgesamt zuversichtlich, was die Gespräche mit Becca angehe. Der Kontakt besteht schon seit Monaten, nach DBB-Informationen ist zunächst auch ein Einstieg des Luxemburgers als Klein-Investor oder als Sponsor denkbar.

Klatt zur Lizenz: "Es sind keine Unsummen, die fehlen"

Bis zum 28. Mai muss der FCK beim DFB noch zusätzliche Gelder nachweisen, um die Lizenz für die 3. Liga zu sichern. Klatt: "Ja, wir brauchen noch Geld. (...) Es sind keine Unsummen, die fehlen. Ich bin auch optimistisch, dass wir das schaffen."

Genauere Zahlen finden sich beim Blick auf die Crowdlending-Plattform Kapilendo, wo der FCK am 17. April nach dem ersten Lizenzbescheid vom DFB folgendes veröffentlichte: "Über die neue Betze-Anleihe II und über die Crowd­finan­zierung bei Kapilendo erwartet der kauf­männische Geschäfts­führer Michael Klatt einen Betrag i.H.v. 2 Millionen Euro. Damit wäre die Rück­zahlung der Anleihe und somit die Lizenz gewähr­leistet, ohne Spieler ver­kaufen zu müssen." Bei der Betze-Anleihe II und dem Crowdlending sind dem Vernehmen nach bislang rund 1,3 bis 1,5 Millionen Euro zusammen gekommen, hier kann jeweils noch bis zum 30. April investiert werden.

Flavio Becca (Mitte); Foto: Imago
Flavio Becca (Mitte); Foto: Imago

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Mit diesen Investoren verhandeln die FCK-Bosse (Der Betze brennt, 23.01.2019)
- Neue Anleihe und Crowdlending: FCK sammelt Geld (Der Betze brennt, 25.03.2019)

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