Neues vom Betzenberg

 

Gerry Ehrmann: Der Tarzan vom Betzenberg

Gerry Ehrmann ist eine Kultfigur beim 1. FC Kaiserslautern. Der Torhüter war bekannt für Furchtlosigkeit und Wagemut. Gestern kehrte der 60 Jahre alte Ehrmann mit dem FCK ins Ludwigshafener Südwest-Stadion zurück. Dort absolvierte er einst zwei denkwürdige Bundesligaspiele. Nun enthüllt Ehrmann zwei Geheimnisse.

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Ehrmann erlebt mit dem FCK im Südwest-Stadion allerdings auch ein denkwürdiges Spiel - eine Partie, über die heute noch geredet wird. Und in der immer wieder zwei Namen sofort genannt werden: Gerry Ehrmann und Karl-Heinz Bührer. Es ist der 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga, der 15. April 1987. 32.000 Zuschauer sind an diesem Mittwoch im Stadion. 4:3 gewinnt der SV Waldhof. Die Mannheimer bekommen vier Elfmeter, zwei verursacht Ehrmann, zwei Kay Friedmann. Ehrmann hält aber auch zwei Elfer. "Das war ein außergewöhnliches Spiel. Die Partien gegen den SV Waldhof waren immer emotional", sagt Ehrmann. Doch an diese Partie kann er sich besonders erinnern. Denn als Schiedsrichter Joachim Kautschor das 4:4 von Sergio Allievi wegen Abseits’ nicht anerkennt, kochen die Emotionen hoch. "Ich habe in der Kabine den Holzspind mit der Faust zertrümmert", enthüllt Ehrmann ein Geheimnis. "Der Gerry war nach der Niederlage lange Zeit stinksauer", sagt Karl-Heinz Bührer. Er liefert sich mit Ehrmann hitzige Duelle in diesem Derby. "Man konnte Gerry leicht reizen und provozieren", erzählt Bührer: "Er kam mit Karacho aus dem Tor gestürmt. Als Stürmer musste man auf der Hut sein, sonst wurde man umgemäht. Da wurden dann durchaus auch Elfmeter geschunden."

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Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz

Weitere Links zum Thema:

- Zum 60. Geburtstag von Gerald Ehrmann: Wir sind Gerry! (Der Betze brennt, 18.02.2019)

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