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Zuck überzeugt: "Da geht noch einiges"

So schnell kann es gehen. Der FCK hat zum Abschluss der englischen Woche den nächsten Dreier eingefahren und macht in der Tabelle weiter Boden gut. In den kommenden Partien wollen die Lautrer ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

"Das geht noch einiges", sagte Hendrick Zuck, der mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblichen Anteil am 2:1-Sieg des 1. FC Kaiserslautern gegen die Sportfreunde Lotte hatte. Eigentlich meinte der Rückkehrer mit der Aussage nur seine eigene Leistung. Sie lässt sich aber auch ganz gut auf die Gesamtsituation bei den Roten Teufeln im Herbst 2018 übertragen. Man komme "aus komplizierten Wochen", sagte Trainer Michael Frontzeck, der wie die Fans im Fritz-Walter-Stadion einen hochverdienten Heimsieg gesehen hatte. "Ich bin mehr als zufrieden", so der Coach.

"Top gegen den Ball" und zwei stark herausgespielte Tore

"Ich habe vor der Partie lange überlegt, mich dann aber für die Startelf entschieden, die in Braunschweig den Bock umgestoßen hat", erklärte Frontzeck seine Gedankenspiele in Sachen Startformation, die ihm auch gegen den Underdog aus Westfalen am Ende Recht gab. "Die Mannschaft hat top gegen den Ball gespielt", lobte der FCK-Trainer, der sich zudem über zwei stark herausgespielte Tore freuen durfte.

"Ich habe einfach draufgeknallt. Ich wusste, es ist nah vor dem Tor und der Keeper hat nicht viel Zeit, um zu reagieren", beschrieb Gino Fechner seinen ersten Treffer im Dress der Roten Teufel. Vor dem zweiten Tor zauberten Timmy Thiele und Theo Bergmann mit einem doppelten Hackentrick. "Ich denke, 'Berger' wusste genau, dass da einer läuft", sagte Zuck, der die Kugel schließlich einschoss. "Das 2:0 war enorm wichtig."

Wie wichtig, zeigte einmal mehr die Nachspielzeit, als den Lautrern eine erneute Zitterpartie zumindest nicht ganz erspart blieb. "Wir haben es versäumt, das Spiel früher zu entscheiden", sagte Frontzeck. Torwart Wolfgang Hesl, der erneut für den verletzten Jan Ole Sievers im Kasten stand, haderte beim Anschlusstor der Gäste etwas mit dem Schiedsrichter. "Er gibt uns vorne den Elfmeter nicht, dann fällt denen ein zweiter Ball vor die Füße", sagte Hesl. Wenn man gewinnt, könne man aber darüber hinwegsehen.

"Auf dem richtigen Weg" - und es soll "weitergehen"

Durch den zweiten Sieg hintereinander sind die Roten Teufel nun seit sechs Partien ungeschlagen und verbessern sich in der Tabelle vorerst auf Rang sieben. "Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Hesl. "Auch wenn sich das nach den jüngsten Unentschieden vielleicht blöd anhörte." Zuck hatte die diversen Nackenschläge dieser Saison ebenfalls noch im Hinterkopf, betonte aber: "Die letzten Spiele haben wir es besser gemacht. So kann es weitergehen."

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Rote Teufel legen nach: 2:1-Erfolg gegen Lotte (Der Betze brennt)

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