Neues vom Betzenberg

 

Frontzeck: "Werden die Dinge klar ansprechen"

Große Ernüchterung im Lager des 1. FC Kaiserslautern: Mit "zu wenig" beschrieben Trainer Michael Frontzeck und seine Spieler die Leistung beim Halleschen FC. Der Coach kündigte an, Klartext zu sprechen - aber nur intern.

"Ich bin kein Freund davon, danach das große Beil öffentlich rauszuholen. Das machen wir intern", sagte Frontzeck nach der verdienten 0:2-Niederlage in Sachsen-Anhalt. "Wir werden die Dinge klar ansprechen."

Grundsätzlich sei es "ein normaler Gang", auch mal ein schlechtes Spiel dabei zu haben. In Halle hätten aber "viele, viele Dinge gefehlt". "Gerade bei eigenem Ballbesitz haben wir teilweise gedacht, wir wären alleine auf dem Platz. Ich weiß nicht, wie viele Ballverluste wir in der ersten Halbzeit hatten", sagte Frontzeck.

"Drei, vier Spieler mit Normalform"

"Ich habe vielleicht drei, vier Spieler, die Normalform abgerufen haben. Das ist zu wenig. Egal gegen wen du spielst. Das ist gegen jeden Gegner in der Liga zu wenig." Wichtig sei nun, so der Coach, dass "nicht nach Ausflüchten gesucht wird". "Man steht auf und fängt dann wieder von vorne an."

Auch Kapitän Florian Dick betonte, dass es wichtig sei, eine Reaktion zu zeigen und hatte dabei vor allem die mitgereisten Fans in Sinn. "Die fahren hunderte Kilometer und sehen dann so einen Dreckskick. Etwas anderes kann man dazu nicht sagen." Timmy Thiele erklärte: "Wir nehmen uns jedes Mal so viel vor und bringen es dann nicht auf den Platz. In den anstehenden Heimspielen "müssen wir ein ganz anderes Gesicht zeigen."

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Zweite Niederlage in Folge: 0:2 in Halle (Der Betze brennt)

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