Vorbericht: Hallescher FC - 1. FC Kaiserslautern

Wieder in die Spur finden

Wieder in die Spur finden


Um einen Fehlstart in die 3. Liga abzuwenden, muss für den 1. FC Kaiserslautern beim Halleschen FC zum Abschluss der englischen Woche unbedingt der zweite Saisonsieg her.

Nach nur drei Spielen ist der FCK auf dem harten Boden der 3. Liga angekommen und schon leicht unter Druck. Schuld daran ist die völlig unerwartete, aber auch unnötige Heimniederlage am Dienstagabend gegen Münster. Nun steht am Samstag (14:00 Uhr, live im SWR) das schwere Auswärtsspiel beim Halleschen FC auf dem Programm. Dort müssen die Lautrer nach bisher nur einem Punkt in der englischen Woche wieder in die Spur finden. Mit einem Auswärtssieg soll die erste Saisonniederlage vergessen gemacht werden.

Was muss man zum 4. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen:

Der FCK: Ausgangslage und Personal

War der FCK nach dem Treffer von Kevin Kraus zum 1:0 am Dienstag sogar kurzzeitig Erster in der Blitztabelle, so steht nach dem Abschluss des 3. Spieltags nur Platz 13 mit vier Punkten. Direkt dahinter rangiert der kommende Gegner Hallescher FC. Doch schon zu Saisonbeginn zeichnet sich ab, dass die Liga eng ist. Mit einem Sieg in der Saalestadt stünden die Pfälzer vor dem dann folgenden DFB-Pokal-Wochenende wieder in der Spitzengruppe der 3. Liga.

FCK-Trainer Michael Frontzeck muss in Halle seine Startelf umbauen. Abwehrmann André Hainault fehlt aufgrund eines Nasenbeinbruchs, ihn ersetzt in der Innenverteidigung Özgür Özdemir. Möglicherweise muss kurzfristig auch Hendrick Zuck vertreten werden, der in Kürze Vater wird. Für ihn stünde Florian Pick bereit. Lukas Spalvis dürfte in die Anfangsformation zurückkehren, Jan Löhmannsröben ist erstmals im 18er-Kader dabei.

Der Gegner: Ausgangslage und Personal

Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt gegen Zwickau und Köln gelang dem Halleschen FC am Dienstag der erste Dreier. In Jena führte die Elf des vor der Saison aus Zwickau verpflichteten Trainers Torsten Ziegner zur Pause bereits mit 3:0, was auch der Endstand war. Zu unschönen Szenen kam es am Rande des Spiels. Unter anderem soll HFC-Akteur Braydon Manu rassistisch beleidigt worden sein.

Gegen Kaiserslautern stehen dem Coach alle Spieler zur Verfügung, auch Innenverteidiger Sebastian Mai ist nach Sperre wieder spielberechtigt. Ob es in der Anfangself aufgrund der englischen Woche personelle Wechsel gibt, ist noch offen.

Frühere Duelle

Zum ersten und bisher einzigen Pflichtspiel trafen beide Teams in der ersten DFB-Pokalrunde der Saison 2016/17 aufeinander. Osayamen Osawe hatte die Roten Teufel damals an alter Wirkungsstätte mit der letzten Aktion des Spiels in die Verlängerung geschossen. Außenseiter HFC entschied dort aber die packende Begegnung mit 4:3 für sich und killte damit endgültig die damalige "Aufbruchstimmung" in der Pfalz.

Fan-Infos

Über 1.000 Fans werden sich auf den weiten Weg nach Halle machen und den FCK vor Ort unterstützen. 200 Stehplatzkarten für den Gästeblock können von Kurzentschlossenen noch an der Tageskasse erworben werden, Sitzplatzkarten sind nicht verfügbar. Beachtet werden sollten insbesondere die Hinweise zur Anreise für Gästefans! Insgesamt rechnen die Gastgeber mit bis zu 8.000 Zuschauern.

O-Töne

FCK-Trainer Michael Frontzeck: "Die Moral stimmt, das hat man auch in den letzten Aktionen nach dem späten Gegentreffer am Dienstag gesehen. Natürlich hoffe ich darauf, dass wir in Halle auch ergebnistechnisch wieder besser abschneiden."

HFC-Stürmer Mathias Fetsch: "Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel. Lautern ist ein großer Name im deutschen Fußball und bringt sicher viele Fans mit. Aber wir werden uns nicht verstecken, haben unsere Anhänger im Rücken und sind bereit, am Ende der englischen Woche nochmal einen rauszuhauen."

Daten und Fakten

Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn)

Voraussichtliche Aufstellungen

Hallescher FC: Eisele - Lindenhahn, Mai, Heyer - Jopek, Washausen - Ajani, Bahn, Manu - Fetsch, Sohm

Es fehlt: keiner

1. FC Kaiserslautern: Sievers - Dick, Kraus, Özdemir, Sternberg - Hemlein, Fechner, Albaek, Pick - Biada (Thiele), Spalvis

Es fehlen: Esmel (Kreuzbandriss), Hainault (Nasenbeinbruch), evtl. Zuck (wird Vater)

- Ca. 45-60 Minuten vor Anpfiff auf unserer Twitter-Seite: Die endgültigen Aufstellungen.

Autor: Flo

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