Neues vom Betzenberg

 

Müller: "Wir hauen alles in den Topf rein"

Nach dem 30. Spieltag beträgt der Rückstand des FCK acht Punkte auf den Relegationsrang. Marius Müller betonte trotzdem, dass die Mannschaft nicht aufgeben werde. Sportvorstand Martin Bader hob einmal mehr den starken Zusammenhalt zwischen Team und Fans hervor.

Viel schlimmer hätte der 30. Spieltag für den 1. FC Kaiserslautern wohl nicht verlaufen können. Nach der bitteren 2:3-Niederlage in Bochum punktete auch noch die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt. Der Relegationsrang ist nun vier Spieltage vor Schluss acht Punkte entfernt. "Es wird nicht einfacher, das ist uns allen bewusst", räumte Marius Müller am Sonntagabend bei "Flutlicht" ein. Doch der Keeper bestätigte trotz bald aussichtsloser Situation einmal mehr die Devise der vergangenen Wochen: Aufgegeben wird auf dem Betzenberg nicht. "Es gibt noch zwölf Punkte zu holen", so Müller. "Solange es noch nicht rechnerisch besiegelt ist, hauen wir alles in den Topf rein, was es gibt."

Bader: "Wir wollen gegen Dresden gewinnen"

Sportvorstand Martin Bader richtete den Blick ebenfalls voraus und dachte schon an das kommende Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr, Fritz-Walter-Stadion). "Wir wollen gegen Dresden gewinnen und Dresden vielleicht noch mal mit reinziehen", sagte der 50-Jährige gegenüber der "Rheinpfalz" am Montag. Die SGD steht nach der 0:4-Schlappe am vergangenen Spieltag gegen Kiel mit 37 Zählern auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz, punktgleich mit dem FC St. Pauli, das auf den Relegationsrang abgerutscht ist.

"Das hilft uns auch in den Gesprächen mit Spielern"

"Wir haben eine Vorrunde unter allen Möglichkeiten gespielt, spielen eine ordentliche Rückrunde", begründete Bader die prekäre Ausgangslage, mit der die Roten Teufel in das Duell mit Dresden gehen. Lobend hervorhob er die Einstellung der Mannschaft, die einmal mehr um ihr letztes Hemd gekämpft und sich damit auch Anerkennung vom mitgereisten Anhang verdiente hatte. "Bei uns muss kein Fan rufen 'Wir woll’n euch kämpfen sehen'", betonte Bader, der den Schulterschluss zwischen Spielern und Anhänger als wichtigen Faustpfand in der Planung für die kommende Spielzeit bezeichnete. "Die Stimmung ist seit Februar überragend. Das hilft uns auch in den Gesprächen mit unseren Spielern, die wir im Abstiegsfall halten wollen", sagte der Sportvorstand.

Quelle: Der Betze brennt

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