Neues vom Betzenberg

 

Mit großer Mehrheit beschlossen: 50+1-bleibt

Die 50+1-Regel bleibt bestehen. Das ist das Ergebnis der DFL-Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main. Dort nahm die Mehrheit der Clubs einen Antrag des FC St. Pauli an.

Wie unter anderem der "Kicker" berichtet, soll in den nächsten Monaten unter Beibehaltung der 50+1-Regel darüber diskutiert werden, ob die Regelung noch rechtssicherer gemacht werden kann.

"Es gab kontroverse Diskussionen. Wir haben aber einen guten Kompromiss gefunden", wird St. Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig zitiert. "Das Signal ist wichtig." Laut einer Mitteilung der DFL stimmten 18 der 34 stimmberechtigten Vereine für den Antrag, vier dagegen. Es gab neun Enthaltungen, drei eigentlich stimmberechtigte Vereine verzichteten auf ein Votum.

Petition mit mehr als 3000 Unterstützern

Ursprünglich war von der DFL gar keine Entscheidung, sondern lediglich eine Diskussion über den weiteren Verfahrensverlauf angekündigt worden. Im Vorfeld der Versammlung hatte die Initiative "50plus1bleibt.de" DFL-Präsident Reinhard Rauball eine Petition übergeben. Mehr als 3000 Fanclubs und andere Organisationen hatten die Initiative unterstützt.


Die 50+1-Regel sichert den Stammvereinen eine Stimmenmehrheit in den Kapitalgesellschaften und verhindert dadurch die Komplettübernahme eines Vereins durch externe Geldgeber.

Video-Assistent wird auch in Liga zwei getestet

Neben 50+1 war der Video-Assistent ein weiteres wichtiges Thema der Mitgliederversammlung. Dabei sprachen sich die Vereine für die reguläre Einführung des Videobeweises in der 1. Liga sowie die Aufnahme eines Testbetriebs ohne Einfluss auf den Spielbetrieb in der 2. Liga aus.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Zur Website der bundesweiten Fan-Kampagne: 50plus1bleibt.de

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