Neues vom Betzenberg

 

Jeff Strasser im Interview: Vorbild St. Pauli

Seit 27. September ist Jeff Strasser (43) Trainer des Fußball-Zweitliga-Letzten 1. FC Kaiserslautern. Der einstige Liebling der Fans in der Lauterer Westkurve steht für ehrliche Arbeit.

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Rheinpfalz: Herr Strasser, viele Menschen, viele Fans haben Angst um den FCK. Wie wollen Sie den FCK vor dem drohenden Abstieg retten?

Strasser: Ich denke, es ist jetzt ganz wichtig, in dieser Situation nicht alles schlecht zu reden. Beim 0:0 gegen Bochum hatten wir uns zahlreiche Torgelegenheiten herausgespielt. Mit dieser Art zu spielen – kompakt stehen, aus dieser Kompaktheit heraus anzugreifen, eine gewisse Balance zu haben – wollen wir punkten. Wir haben ja auch gegen Stuttgart gezeigt, dass wir höher stehen können, den Gegner früher anlaufen und unter Druck setzen können. Im Moment geht es nur um Punkte, nicht um Attraktivität. Wir müssen aus einer sicheren Defensive heraus Torchancen kreieren und Spiele gewinnen. Wir sollten jetzt auch nicht permanent auf die Tabelle schauen. In unserer Lage konzentrieren wir uns auf unsere Stärken und bereiten uns zielgerichtet auf jedes Spiel vor, um die drei Punkte zu holen. Mit unseren tollen Fans im Rücken, die uns auch gegen Bochum wieder überragend unterstützt haben, können wir das schaffen. In der Zweiten Liga gibt es 34 Spiele, nicht nur 13. St. Pauli ist das beste Beispiel. Die hatten letztes Jahr nach der Vorrunde elf Punkte, am Ende waren es 45. 

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Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz

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