Neues vom Betzenberg

 

Mit Ewerton und Pollersbeck gegen Bielefeld

Kaiserslautern gegen Bielefeld, oder: Vorletzter gegen Letzter. Tayfun Korkut will sich von der prekären Tabellensituation nicht ablenken lassen und setzt voll auf das Durchsetzungsvermögen seiner Roten Teufel.

"Wir haben zwei Optionen: Entweder wir werden ängstlich und warten ab. Oder wir gehen nach vorne", sagte FCK-Trainer Korkut vor dem Kellerduell des 1. FC Kaiserslautern gegen Arminia Bielefeld (Sonntag, 13:30 Uhr, Fritz-Walter-Stadion). "Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft von der ersten Minute so auftreten wird, dass jeder auf der Tribüne ein gutes Gefühl haben wird. Wir werden wieder nach vorne gehen - das ist jetzt schon klar. Da interessiert mich im Vorfeld auch die Tabelle nullkommanull, sondern mich interessiert nur dieses Spiel."

Eine weitere Baustelle für Korkut: "Wir müssen konsequenter verteidigen." Hierfür steht dem Coach ab sofort eine weitere Alternative zur Verfügung: Innenverteidiger Ewerton hat seinen Trainingsrückstand aufgeholt und wird erstmals im 18-Mann-Kader stehen. Auch Christoph Moritz und Sebastian Kerk sind wieder Alternativen, während der Einsatz des am Knie lädierten Jacques Zoua noch "bis zum letzten Moment" (O-Ton Korkut) offen bleiben wird. Das Tor wird erneut Julian Pollersbeck hüten, der wieder den Vorzug vor André Weis erhält. Verzichten muss das Trainerteam auf Sebastian Jacob (Zerrung am operierten Knie) sowie weiterhin auf die Langzeitverletzten Daniel Halfar (Oberschenkelverletzung), Kacper Przybylko (Mittelfußbruch) und Mensur Mujdza (Knieverletzung).

Weitere Unterstützung können die Roten Teufel noch von Seiten der Fans gebrauchen: Bis Freitagmittag waren erst 18.200 Karten für das Heimspiel gegen Bielefeld verkauft, darunter 470 an Anhänger der Arminia. Schiedsrichter der Partie ist der 37-jährige Realschullehrer Frank Willenborg vom SV Gehlenberg (Niedersachsen).

Alle weiteren Informationen rund um die nächste Partie der Roten Teufel erfahrt Ihr morgen im Vorbericht auf Der Betze brennt.

Quelle: Der Betze brennt

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