Neues vom Betzenberg

 

„Wir bleiben in der 2. Bundesliga“

Im Januar 2006 kam Mathieu Beda von Standard Lüttich zum 1. FCK. Geboren in der Hafenstadt Nizza mit Nähe zu Italien, hat er schon in Cannes und Bordeaux Fußball gespielt. In Kaiserslautern fühlt er sich wohl und ist die zentrale Figur und der Ruhepol der Abwehr. Er bleibt stets gelassen und hat immer ein sehr angenehmes Auftreten. Wir haben mit dem Kapitän der Mannschaft über die aktuelle Situation gesprochen.

Linie eins: Die Abwehr des 1. FCK gehört zu den besten der Liga. Ein Verdienst der Abwehr mit Ihnen als zentraler Figur. Wo sehen Sie Handlungsbedarf in der Mannschaft?
Mathieu Beda: Das ist schwer für mich, weil ich Kapitän der Mannschaft bin. Meine Aufgabe ist es, im Spiel zu Null zu bleiben und ich denke, dass ich das mit meiner Verteidigung in der letzten Saison und auch jetzt gut hinbekomme. Wir haben aber immer noch Probleme Tore zu machen. Das ist nicht neu, das war auch in der letzten Saison schon so. Das ist keine Kritik an der Qualität. Ich denke, wir müssen im Training zusammen mehr arbeiten um nach vorne zu spielen. Wenn wir keine Torchancen hätten, wäre das ein großes Problem, aber wir haben viele Torchancen. Vielleicht liegt es an der Konzentration oder es ist jetzt auch Stress, weil wir wissen, wo wir stehen und die Stürmer zu viel denken. Das ist unser Problem, aber ich will ruhig bleiben, meine Spiele zu Null spielen, und hoffe mit viel Training, dass es uns gelingt, bald auch Tore zu schießen.


Linie eins: Gibt es verschiedene Lager, „Grüppchen“, innerhalb der Mannschaft?
Mathieu Beda: Es ist immer wichtig, eine homogene Mannschaft zu sein. Diese Situation ist jetzt natürlich schwierig. Natürlich gibt es zwei Gruppen. Die Stürmer fühlen sich im Moment nicht so gut, für uns in der Verteidigung läuft es prima. Wir halten aber zusammen. Wir können mit der Verteidigung unseren Stürmern mehr Vertrauen geben.

Linie eins: Bleibt der 1. FCK in der 2. Bundesliga?
Mathieu Beda: Ja natürlich! Wir haben genug Qualität für diese Liga, das ist für mich kein Thema. Zu Beginn der Saison haben wir es gut gemacht: Gladbach zu Hause war gut, das Tor zum 1:1 war Pech, danach eine überragende Stunde bei 1860, dann die roten Karten… Dann ist es im Fußball halt so, du hast ein bisschen Pech, du bist die letzte Mannschaft in der Tabelle, dann werden die Leute im Umfeld unruhig…aber wir haben genug Qualität.

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Quelle und kompletter Text: Linie Eins

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