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"Okay, aber nicht zufrieden": Rote Teufel ziehen Hinrunden-Bilanz

20.12.2025, 17:15 Uhr - Autor: Ingo Konrad

Das letzte Spiel des Jahres hat sich der 1. FC Kaiserslautern anders vorgestellt. Bei aller Moral ist die Leistung gegen den 1. FC Magdeburg unter dem Strich aber zu fehlerhaft. Die Hinrunde bewerten die Roten Teufel mit der Note drei.

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"Das Team hat Charakter und Moral gezeigt und war nicht so weit weg vom Ausgleich. Die Mannschaft wollte das Ding drehen. Und das stimmt mich schon milder - gerade jetzt vor Weihnachten", sagte Geschäftsführer Thomas Hengen nach dem finalen Spiel des Jahres 2025. Beim 2:3 gegen den FCM kamen die Roten Teufel ordentlich in die Partie, hatten nach dem 0:1 durch den Ex-Lautrer Baris Atik dann aber sogar etwas Glück, dass es zur Pause nach einem weiteren Treffer von Mateusz Zukowski nicht höher als 0:2 stand. Das 0:3 unmittelbar nach Wiederbeginn durch Alexander Nollenberger schien die zweite Heimniederlage der Saison bereits zu besiegeln. Zwei schnelle Treffer von Daniel Hanslik und Marlon Ritter per Handelfmeter ließen den FCK aber noch einmal hoffen. Letztlich wurden die erhofften 30 Punkte zur Winterpause allerdings verpasst. Mit 27 Zählern liegt der FCK in der Tabelle auf Platz 7 und hat sechs Punkte Rückstand auf die Aufstiegszone.

"Die Hinrunde war insgesamt absolut okay. Vieles ist mir schon wieder zu negativ. Wir hatten auch viele Verletzte. Das ist keine Ausrede, aber ganz so stark besetzt sind wir dann doch nicht. Wir sind okay unterwegs, aber nicht zufrieden. In der Rückrunde müssen wir gleich voll da sein. Die ersten vier Spiele (gegen Hannover, Schalke, Elversberg und Darmstadt, Anm. d. R.) kennen wir ja aus der Hinrunde. Da freuen wir uns drauf", zog FCK-Boss Hengen ein Fazit der ersten Saisonhälfte und kommentierte auch die teilweise negative Stimmung im Umfeld. "Der Anspruch um diesen Verein ist halt unheimlich hoch. Grau gibt es nicht beim FCK, nur Schwarz oder Weiß. Wir sind mit den Jungs intern aber richtig klar in der Kommunikation."

Die weiteren Stimmen zum Spiel:



Torsten Lieberknecht bemängelte die fehlende Effizienz und gab der Hinrunde die Note drei. "Die ersten 20 Minuten waren auf unserer Seite. Da hatten wir vier Abschlüsse. Da kann man schon mal einen setzen. Und das war der große Unterschied zu all den Spielen, die wir hier zu Hause furios gewonnen haben. Da waren wir in dieser Phase sehr effizient. Und das ist uns heute überhaupt nicht gelungen. Letztendlich haben wir über 90 Minuten keine Leistung gezeigt, um das Spiel der Magdeburger komplett in Schach zu halten. Immer wenn wir einen Schritt machen können, um oben noch mehr anzudocken, haben wir bislang nicht die Reife. Das ist eines der Themen, an denen wir jetzt in der kurzen Phase weiter arbeiten müssen. Bei der Bewertung der Hinserie sehe ich eine Tendenz zur Mitte, das ist eine drei. Aber wir wissen alle, was nach der Pause kommt. Da ist das Ziel klar. Wenn wir richtig oben reinkommen wollen, bleibt uns nichts anderes übrig, als gegen alle vier Mannschaften mal zu gewinnen."

Julian Krahl erklärte seine Reaktion beim Gegentor zum 0:2: "Der Ball war nicht so scharf geschossen, ich dachte eher, dass es ein Pass war. Ich habe den Magdeburger Spieler nur aus dem Augenwinkel gesehen. Wenn er sich nicht bewegt, ist es wahrscheinlich auch kein Abseits. Aber ich habe einfach voll damit gerechnet, dass es ein Pass sein sollte."

Daniel Hanslik lobte die Moral der Mannschaft und sah den einen oder anderen in der Hinrunde verlorenen Punkt: "Wir hatten in der ersten Halbzeit so eine Phase, in der ich das Gefühl hatte, wir haben Magdeburg eigentlich ganz gut kontrolliert. Da hatten wir die eine oder andere Chance, die wir halt nicht nutzen. Nach der Pause bekommen wir zu schnell das dritte Gegentor, aber das Aufholen war dann sehr positiv zu bewerten. Die Hinrunde bewerte ich als ordentlich bis gut. Ich glaube, wir haben schon einige Punkte in den letzten Wochen liegen gelassen. Angefangen mit Nürnberg, Düsseldorf, Bielefeld, jetzt heute. Das sind so Spiele, bei denen wir im Nachhinein denken: Hey, da war mehr drin."

Marlon Ritter zog ebenfalls eine Hinrunden-Bilanz und benannte einen konkreten Punkt mit Steigerungspotential : "Ich glaube, dass nach dem 1:3 jeder im Stadion gedacht hat, da geht noch was. Nach dem 2:3 erst Recht. Wir haben bis zum Ende alles versucht. Es ist uns leider nicht gelungen. Magdeburg ist eine Mannschaft, die nicht da steht, wo sie stehen sollte. Da sind elf Fußballer auf dem Platz, die richtig gut spielen können und die uns genau damit wehgetan haben. Heute sind wir alle enttäuscht, dass wir nicht die 30 Punkte erreicht haben. Ich würde jetzt nicht sagen, dass es eine sehr gute Hinrunde war, aber auch keine schlechte. Ich glaube, in der Rückrunde müssen besonders die Auswärtsspiele besser werden."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg

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