Das sagt der Gegner
Kiel-Trainer Rapp bereitet seine Spieler besonders auf den Betze vor

Foto: Imago Images
"Es ist schon etwas Besonderes und sehr imposant, dort zu spielen", sagt KSV-Trainer Rapp vor dem Gastspiel in Lautern (Sonntag, 13:30 Uhr). "Wir werden unseren ausländischen Spielern, die Kaiserslautern vielleicht nicht so auf dem Schirm haben, auch noch einmal nahebringen, wie es auf dem Betzenberg zugeht. Wenn man unvorbereitet dorthin kommt und nicht damit rechnet, wäre es blöd. Wir freuen uns auf das Spiel und eine gute Stimmung im Stadion. Aber wir haben auf Schalke (1:0-Auswärtssieg am 5. Spieltag; Anm. d. Red.) schon gesehen, dass uns das nicht an einer guten Leistung hindert."
Rapp über Lieberknecht: "Nicht einfach, gegen ihn zu spielen"
"Es wird ein Spiel mit vielen Zweikämpfen werden. Kaiserslautern sucht die Eins-gegen-eins-Duelle. Wir müssen zweite Bälle kriegen und die Box gut verteidigen", erwartet der einst beim KSC groß gewordene und seit vier Jahren bei der KSV als Cheftrainer tätige Rapp. Interessant ist die Bilanz des 47-Jährigen gegen seinen fünf Jahre älteren Konkurrenten auf FCK-Seite: Gegen Torsten Lieberknecht konnte Rapp noch nie ein Pflichtspiel gewinnen. "Ich glaube, im Trainingslager haben wir schon mal gegen Darmstadt gewonnen", antwortet Rapp schmunzelnd auf die entsprechende Statistik. "Torsten ist ein guter Trainer, der auch während des Spiels oft Dinge anpasst. Es ist nicht so einfach, gegen ihn zu spielen. Ich habe allerdings keine Torsten-Lieberknecht-Phobie. Wenn die Statistik so ist, dann ist es Zeit, sie zu ändern."
Eine schöne Aktion haben sich außerdem die Kieler Fans von "Block 501" überlegt und werden dabei auch von ihrem Verein unterstützt: Um 9:30 Uhr werden sie auf dem Kaiserslauterer Hauptfriedhof einen Kranz am Grab von Ottmar Walter niederlegen - der FCK-Weltmeister von 1954 spielte während seiner Marinezeit auch kurz für Holstein Kiel.
Die Pressekonferenz der Kieler gibt's hier auch als Video:
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