Neues vom Betzenberg
Hans-Peter Briegel zum Ehrenspielführer des 1. FC Kaiserslautern ernannt
Vor dem Heimspiel seines FCK gegen Berlin wurde Briegel vor der jubelnden Westkurve von Verwaltungsrat, Vorstand und Geschäftsführung die Kapitänsbinde mit der Aufschrift "Ehrenspielführer" überreicht. Der am 11. Oktober 1955 geborene Rodenbacher prägte die 1970er und 1980er Jahre auf dem Betzenberg und blieb seinem Verein auch darüber hinaus in verschiedenen Ämtern, als Fan und als Botschafter stets treu.
Zwischen 1975 und 1984 trug der Nationalspieler das Trikot der Roten Teufel und absolvierte in dieser Zeit über 250 Bundesliga-Partien. Bekannt wurde Briegel vor allem für seine enorme körperliche Präsenz und seinen unermüdlichen Einsatz auf dem Spielfeld - daher auch sein Spitzname.
Nach seiner Zeit in der Pfalz zog es ihn in die italienische Serie A zu Hellas Verona, wo er 1985 überraschend vor dem SSC Neapel mit Diego Maradona die italienische Meisterschaft gewann - ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Im selben Jahr wurde Briegel in Deutschland zum Fußballer des Jahres gewählt. Auch auf internationaler Ebene feierte er beachtliche Erfolge: Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm Briegel an zwei Weltmeisterschaften (1982 und 1986) teil und stand jeweils im Finale. 1980 krönte er sich mit dem Gewinn der Europameisterschaft.
Vor wenigen Wochen erschien zudem unter dem Titel "Die Walz aus der Pfalz" die Biographie von und über Hans-Peter Briegel.
Die Stimmen zur Ehrung:
FCK-Vorstandsvorsitzender Gero Scira: "Hans-Peter Briegel verkörpert die Werte des 1. FC Kaiserslautern wie kaum ein anderer. Seine Leidenschaft, seine Bodenständigkeit und seine enge Verbundenheit zur Pfalz machen ihn zu einer echten Vereinslegende“, so der zur feierlichen Ehrung."
FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen: "Hans-Peter Briegel ist eine absolute FCK-Legende, und das nicht nur als Sportler, sondern auch als Mensch und Botschafter unseres Vereins. Denn er ist trotz all seiner Erfolge und Auszeichnungen, trotz Meister- und Europameistertitel, immer er selbst geblieben."
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