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Blick in die Kurve

Erste Pfiffe gegen FCK-Team nach Pleite in Elversberg

23.08.2025, 11:59 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Déjà-vu in Elversberg? Wie auch letzte Saison gibt es für die FCK-Profis nach der Pleite an der Kaiserlinde wieder Pfiffe vom Gästeblock. Wenn wie damals nun eine Siegesserie als Reaktion folgt, soll es einem recht sein. Aber schön war's nicht.

Titelfoto




10.000 oder 20.000 Fans des 1. FC Kaiserslautern wären sicherlich ins benachbarte Elversberg gefahren, aber nur rund 2.000 ergatterten Karten für das viel zu kleine Waldstadion an der Kaiserlinde. Im dritten Spiel musste der Betze-Anhang dabei schon in den dritten neuen Gästeblock, denn das Stadion befindet sich immer noch im Umbau zur Zweitligatauglichkeit. Etwas ungewöhnlich wirkte dabei die Konstruktion mit VIP-Plätzen über und im (?) Gästebereich. Ansonsten ist der Elversberger Block von der Eckfahne bis hinters Tor aber allemal besser als in anderen neuen Stadien, wo die Auswärtsfans oft in eine schmale Ecke gequetscht werden.

FCK-Fans im Elversberger Gästeblock

Die FCK-Fans gaben im mit rund 50 Kilometern nächstgelegenen Auswärtsspiel der Saison direkt Gas, konnten ihre Mannschaft aber nicht zum Sieg schreien. Vor allem nach dem Ausgleichstreffer in der Schlussphase ging die Post ab. Umso mehr sorgte der Knock-out in der Nachspielzeit für Ernüchterung. Wie schon vergangene Saison unter Markus Anfang wurde das Team von Torsten Lieberknecht mit Pfiffen und Wut am Gästeblock empfangen, wenn auch noch nicht ganz so heftig wie damals. Einer der Vorsänger richtete mit dem Megafon einen Appell an die Mannschaft: "Reißt euch zusammen! Nicht dass das jetzt die ganze Saison so weitergeht! (...) Kopf hoch und nächstes Mal besser machen!"

Im Gästeblock wehte während des Spiels die Fahne mit dem Konterfei von FCK-Ehrenpräsident Norbert Thines († 2021), der diese Woche seinen 85. Geburtstag gefeiert hätte. Zudem beteiligten sich die Fans mit einem Spruchband am bundesweiten Aktionsspieltag der Kampagne "Verbandsstrafen abschaffen" (Hintergrund) .

Schwenkfahne zum Gedenken an FCK-Ehrenpräsident Norbert Thines

Spruchband: Verbandsstrafen abschaffen - Vereine entlasten - Fankultur respektieren

Bei der SV Elversberg hat sich die Zahl der Dauerkarten seit dem Aufstieg vor zwei Jahren von 3.750 auf 7.400 quasi verdoppelt, was es bei einer Kapazität von nur 9.307 Zuschauern gegen den FCK fast unmöglich machte, regulär an Tageskarten zu kommen. Die Fankultur beim Klub aus der 13.000-Einwohner-Gemeinde ist weiterhin bescheiden, entwickelt sich aber nicht nur durch den Fast-Aufstieg in die Bundesliga stetig weiter. Mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit war die Stimmung beim Heimanhang natürlich ausgelassen und es wurde ausgiebig mit der Mannschaft gefeiert.

Die Heimkurve in Elversberg

Zur kompletten Fotogalerie vom FCK-Spiel in Elversberg:

- Fotogalerie | 3. Spieltag: SV Elversberg - 1. FC Kaiserslautern

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