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Neues vom Betzenberg

"Kein Wort kam an": Wie die FCK-Fans in Babelsberg den Ball ins Tor brüllten

19.08.2025, 16:22 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Den Ball ins Tor schreien - diesen alten Fußball-Spruch haben die FCK-Fans beim Pokalspiel in Potsdam wahrgemacht, wie Stahnsdorf-Torwart Liam Brenn jetzt offenlegte.

Titelfoto

Die noch nicht ganz rund laufende Offensivabteilung des 1. FC Kaiserslautern durfte im DFB-Pokal beim RSV Eintracht mal so richtig loslegen. 7:0 (4:0) hieß es nach 90 Minuten im Karl-Liebknecht-Stadion, in das der Oberligist aus Stahnsdorf ausgewichen war. Mit Fabian Kunze, Mahir Emreli, Jisoo Kim, Daniel Hanslik, Marlon Ritter, Tobias Raschl und Richmond Tachie trugen sich sieben verschiedene Akteure in die Torschützenliste ein. Und auch wenn es in keiner offiziellen Statistik auftaucht, dürfen mindestens einen der Scorerpunkte verbuchen: Die 4.000 mitgereisten Betze-Fans unter den insgesamt 7.479 Zuschauern.

Torwartfehler resultierte "auch aus der Lautstärke des FCK-Fanblocks"



Wie kommt's? Beim 6:0 durch Raschl hatte RSV-Keeper Liam Brenn den Ball vertändelt. Raschl und der ebenfalls beteiligte Faride Alidou bedankten sich und drückten das eroberte Leder über die Linie. Die Abstimmung mit seinen Vorderleuten habe mehrfach nicht gepasst, wird der 19 Jahre alte Bremm nun in der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe) zitiert. "Das hängt sicher auch damit zusammen, dass ich erst seit ein paar Tagen da bin und wir uns alle noch kennenlernen müssen. Und vielleicht auch an der Lautstärke des FCK-Fanblocks. Ich habe versucht, meine Vorderleute zu coachen, aber kein Wort kam an." Also? Inoffizieller Scorerpunkt für den Zwölften Mann aus Kaiserslautern!

"Die 8.000 [Zuschauer] haben sich angefühlt wie 100.000", sagte der Deutsch-Amerikaner weiter. Bremm hatte noch nie vor so einer Kulisse gespielt und war erst vor einer Woche vom Verbandsligisten Neuruppin nach Stahnsdorf gewechselt. Für ihn geht es als nächstes auf dem heimischen Sportplatz gegen Halberstadt weiter, während für den FCK und seine Fans das Auswärtsspiel in Elversberg ansteht - möglichst wieder mit viel Krach aus dem Gästeblock.

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