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Neues vom Betzenberg

"Betze ist unglaublich": Jisoo Kim schwärmt nach seinem Debüt im FCK-Trikot

27.07.2025, 21:04 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Am Dienstag verpflichtet, am Samstag die ersten Einsatzminuten im Testspiel - und kommendes Wochenende das Startelf-Debüt als neuer linker Innenverteidiger? Jisoo Kim hat nach der Partie gegen Rom erstmals die Fragen der Lautrer Journalisten beantwortet.

Titelfoto

Foto: Imago Images

Abwehrkante Jisoo nach seinem Debüt: "Ich bin bereit für Hannover"



"Ich bin sehr aufgeregt. Es war ein interessantes Spiel gegen die Roma. Und der Betze ist unglaublich. Der Support ist toll, danke an alle Zuschauer." Jisoo Kim geriet in seinem ersten (auf englisch geführten) Interview als Spieler des 1. FC Kaiserslautern gleich mal ins Schwärmen. Torsten Lieberknecht hatte den erst 20 Jahre alten, aber dank seiner 1,92 Meter Körpergröße direkt in Erscheinung tretenden Südkoreaner in der zweiten Halbzeit gegen die AS Rom gebracht. Nach dem 0:1-Rückstand zur Pause verhinderte die FCK-Defensive weitere Gegentreffer gegen das internationale Top-Team aus der Serie A. Jisoo war zufrieden und hofft auf mehr, auch mit Blick auf den Zweitliga-Start in einer Woche: "Ich bin froh über meine ersten Minuten. Ich denke, es war ein gutes Spiel. Ich bin bereit für Hannover. Ob ich starten werde, weiß ich natürlich noch nicht, aber ich werde mein Bestes dafür tun."

Die ersten Tage in Kaiserslautern waren aufregend für den vom FC Brentford aus London ausgeliehenen Premier-League-Profi, der in Kaiserslautern Spielpraxis erhalten und defensive Stabilität beisteuern soll. Auf dem Platz hat er schon den ersten Anschluss gefunden: "Ich brauche noch mehr Kommunikation mit meinen Mitspielern und weitere Einblicke in die Teamstruktur. Aber sonst ist alles in Ordnung. Auf dem Platz sprechen wir englisch, wir können gut kommunizieren. Aber wir brauchen auch noch ein bisschen Zeit - ich bin erst seit vier Tagen hier."

"Die koreanischen Fans sind ebenfalls die Roten Teufel"

Und neben dem Platz? Erstmal ein kleiner Kulturschock, wie der 20-Jährige mit einem leichten Grinsen zugibt: "Manchmal ist es mir noch langweilig, aber es ist auch interessant. Es ist anders als in London. In London ist sehr viel Trubel. In Kaiserslautern ist es etwas ruhiger. Aber ich bin glücklich, jetzt hier zu sein. Kaiserslautern ist eine gute Stadt. Die Leute sind sehr nett. Ich lebe noch in einem Hotel, aber ich hoffe, vielleicht schon nächste Woche eine Wohnung zu bekommen, im Zentrum von Kaiserslautern." Vom FCK hatte er dennoch schon gehört: "Der Klub ist sehr bekannt, ein Traditionsteam aus Deutschland. Jeder kennt die Red Devils - die Roten Teufel. Der Name der koreanischen Fans ist ebenfalls Red Devils. Deswegen mag ich den FCK."

In seiner Freizeit liest Jisoo nach eigenem Bekunden gerne mal ein Buch, schaut Filme auf Netflix oder geht raus zum Shoppen: "Ich mag Fashion." Seine Eltern werden ihn so bald wie möglich besuchen kommen, hofft Lauterns neue Abwehrkante, um ihn bei einem Heimspiel im Fritz-Walter-Stadion zu sehen. Aber nur entweder seine Mutter oder sein Vater alleine, denn das andere Elternteil müsse zuhause in Korea auf seinen Hund aufpassen, einen fünf Jahre alten Shiba. Aber vielleicht komme der auch einfach mal mit nach Deutschland, meint Jisoo - wenn nur der Flug nicht so lang wäre.

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