Neues vom Betzenberg

 

Showdown am Betze: Rücktritte oder Alternative?

An diesem Montag läuft das Ultimatum des potenziellen FCK-Investors Flavio Becca ab. Erfüllt Ratsmitglied Michael Littig mit seinem Rücktritt die brisante Forderung des Luxemburgers, hätte das weitreichende Konsequenzen. Oder wendet sich das Blatt durch eine Alternative zum Becca-Angebot? Eine Analyse der (Finanz-)Lage vor dem richtungsweisenden Showdown beim viermaligen Deutschen Meister.

Alles fokussiert sich derzeit auf eine Person: Littig. Der Unternehmer ist ein von den Vereinsmitgliedern gewähltes Mitglied des e.V.-Aufsichtsrates, aktuell auch gleichzeitig Teil des Beirats der ausgegliederten FCK-Kapitalgesellschaft. Vom Handeln eines einzigen Ehrenamtlers scheint das Wohl und Wehe des Fritz-Walter-Klubs derzeit abhängig zu sein. Das zeigt die ganze Absurdität des schon lange schwelenden Machtkampfes auf dem Betzenberg, den ein luxemburgischer Geschäftsmann nun extrem zugespitzt hat auf ein Duell Mann gegen Mann: Littig oder Becca.

Becca, der im ersten Schritt jedoch nur ein Darlehen über 2,6 Millionen Euro anbietet, fordert für seinen Einstieg Littigs Rücktritt. Eine aus vielerlei Hinsicht äußerst fragwürdige Bedingung eines externen Geldgebers. Sie widerspricht der Lauterer Satzung, dem Gesellschaftervertrag und missachtet das demokratische Votum der FCK-Mitglieder. Auch den DFB dürfte dieses Gebaren, das dem Geiste der nach wie vor geltenden 50+1-Regelung entgegensteht, auf den Plan rufen.

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Quelle und kompletter Text: Kicker

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK und Stadt verhandeln mit Investor Flavio Becca

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