Neues vom Betzenberg

 

Frust beim FCK: "Ich wäre auch angepisst"

Anfangs hinten anfällig, in der zweiten Halbzeit dann zu verhalten: So erklärten Trainer und Spieler des 1. FC Kaiserslautern das 2:2 (2:1)-Unentschieden bei Fortuna Köln. Für den Unmut der mitgereisten Fans zeigten die Profis Verständnis.

"Die haben das absolute Recht dazu", sagte Torwart Lennart Grill mit Blick auf die mit mehr als 4.000 Betze-Fans gefüllten Ränge des Kölner Südstadions. "Überragend, das war wie ein Heimspiel", so Christian Kühlwetter. Ein Heimspiel, das nur einmal mehr nicht gewonnen wurde. "Ich kann das nachvollziehen", meinte Carlo Sickinger zu den Pfiffen nach dem Schlusspfiff. "Ich wäre auch angepisst."

Hildmann: "Zu ungenau nach Ballgewinnen"

"Wir gehen mit einer 2:1-Führung in die Pause und wollten mit Kompaktheit und schnellem Umschaltspiel ein drittes Tor nachlegen", beschrieb Trainer Sascha Hildmann seine Vorgabe für den zweiten Durchgang. "Wir hatten auch Ballbesitzphasen. Leider waren wir aber genau in diesen Momenten nach Ballgewinnen zu ungenau im Passspiel." Am Ende sei das Unentschieden für die Kölner verdient, so der Lautrer Coach.

"Wir wollten in der zweiten Halbzeit etwas kompakter stehen, weil wir viel durch das Zentrum zugelassen haben", ergänzte Kühlwetter. "Wir wollten aber nicht so passiv werden. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren. Das war der ausschlaggebende Punkt in der zweiten Halbzeit."

"Nicht so stabil wie in den letzten Wochen"

Neben der zu verhaltenen zweiten Hälfte war aber auch schon der Start in die Partie aus Lautrer Sicht nicht gut. "Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass es schwer ist, gegen uns überhaupt ein Tor zu machen. Aber das haben wir heute nicht so auf die Reihe bekommen", sagte Grill. "Die letzten Wochen waren hinten deutlich stabiler", sah es Sickinger ganz ähnlich und brachte die 90 Minuten aus Sicht der Gäste treffend auf den Punkt. "Wir haben es einfach nicht so gut gemacht, dass wir einen Sieg verdient gehabt hätten."

FCK-Spieler nach dem 2:2 bei Fortuna Köln

Quelle: Der Betze brennt

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