Ich glaube den Thread von Anfang an verfolgt zu haben und habe die Frage(n) vielleicht übersehen, die ich jetzt stellen werde:
Ab wann darf sich ein Verein "Traditionsverein" nennen, bzw. ab wann ist man ein Traditionsverein und wann nicht?
Kann man sich Tradition erarbeiten? Gibts da ne Liste, die beim Fussballgott aushängt?
Stellt euch vor die TSG Hoffenheim und der VFL Wolfsburg schaffen es die nächsten 10 Jahre Bundesliga zu spielen und du sitzt im Jahre 2019 mit deinem 10-jährigen Sohn (haltet euch ran Männer

) vor dem Fernseher und regst dich über diesen Plastikclub aus Sinsheim auf. Dann schaut dich dein Sohn an und sagt: "Aber Papa, Hoffenheim hat doch schon immer in der Bundesliga gespielt!" Er weiss es eben nicht besser, da er die Bundesliga erst seit ca. 2015 verfolgt. Was machen wir dann? Dann hat doch Hopp sein Ziel erreicht, wenn wir nicht einmal mehr unsere Kinder vor ihm schützen können.
Ein paar Beispiele: Manche bezeichnen Hannover 96 als Plastikclub oder graue Maus, allerdings ist der Verein schon 112 Jahre alt und wurde schon 1938 Meister.
Der VfR Mannheim wurde 1949 Deutscher Meister, spielt aber im Profifussball seit vielen Jahren keine Rolle mehr. Der Verein ist bankrott und könnte wahrscheinlich nur durch einen Geldgeber à la Hopp wieder in den Profifussball zurückkehren.
Wäre das die Rückkehr eines Traditionsvereines?
Ist der FK Pirmasens ein Traditionsverein? Den großen Sprung haben die nie richtig geschafft, aber im Südwesten ist der Name ein Begriff und das schon lange.
Kann Energie Cottbus je Traditionsverein werden? Und was zur Hölle ist Wattenscheid 09?!
Mich würde mal interessieren, wie und wo ihr eure Grenze zieht.