Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Marki » 25.04.2020, 16:33


Thomas hat geschrieben:Aus der "Rheinpfalz": Laut DFL-Papier soll das Geld der Champions-League-Teilnehmer zur Finanzierung der Corona-Tests verwendet werden, also eventuell nur fließen, wenn die Drittliga-Saison fortgesetzt wird. :nachdenklich: Außerdem sei der SV Waldhof wegen eines Corona-Todesfalls im Vereinsumfeld (Vater eines Spielers) für einen Saisonabbruch.

Rheinpfalz hat geschrieben:(...) In einem internen Papier des DFB an die Drittligisten, in dem es unter anderem um die „wirtschaftliche Schadensminimierung“ geht, ist als Ankündigung aufgeführt: „Hilfspaket der vier Champions-League-Teilnehmer im Gesamtwert von 7,5 Millionen Euro. (darin enthalten: Übernahme der Testkosten); Details folgen.“ Daraus lässt sich schließen, dass die Drittligisten von den jeweils 300.000 Euro die Kosten für die Corona-Tests bezahlen sollen, die bei der Fortsetzung des Spielbetriebs nötig werden würden. Man kann daraus lesen, dass das Geld abzüglich der Tests nur fließt, wenn die Saison nicht abgebrochen wird. „Scheinbar stellt sich die Lage jetzt anders dar, als von Christian Seifert kommuniziert“, kommentiert Kompp. (...)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz (Abo-Login erforderlich)


Vater eines Spiels an Covid19 gestorben? Das ist krass und tut mir echt leid, sowas wünscht man nicht mal seinem ärgsten Feind. Außer dem eventuellen Aufstieg ist das wirklich ein Argument, dass die Barackler nicht mehr spielen wollen. Verstehe ich voll und ganz.



Beitragvon Olamaschafubago » 25.04.2020, 20:22


Ich bin stark dafür, dass die Drittliga-Saison abgebrochen wird.

Fußball ohne Stadionzuschauer macht in der dritten Liga wenig Sinn. Einnahmen aus Fenseh- oder Internetübertragungen werden das nicht annähernd ausgleichen können. Alle Spieler und Führungskräfte sollten Liga-weit solidarisch einen Teil ihres Gehalts an jene Vereinsmitarbeiter abgeben, deren berufliche Existenz wegen der Krise auf dem Spiel steht. Der Solidaritätsbeitrag der CL-Teilnehmer sollte ohne Bedingungen den Vereinen der Drittliga und der Frauen-Bundesliga zu Gute kommen. Man sollte bei der UEFA auch über einen internationalen Solidaritätsfonds für niedrige Ligen nachdenken und etwa die Teilnahme an der CL in den nächsten Jahren damit verknüpfen, dass ein Teil der Einnahmen dafür verwendet wird.

In diesem Jahr überhaupt noch einen Fußballwettbewerb auf Biegen und Brechen spielen zu lassen halte ich für schwer vermittelbar. Fußball ist ein Kontaktsport und ständige Unterbrechungen tun dem Spielfluss nicht gut, dieses Hygienekonzept des DFL für die Bundesliga zeigt auf wie abgekapselt das Profifußballgeschehen, welches inzwischen zu 90% auf Schreibtischen stattfindet, von dem Sport Fußball inzwischen ist. Es geht hier auch im die Signalwirkung, dem Fußball werden teure Sonderrechte eingeräumt, während der Rest der Gesellschaft im Lockdown fristet. Den Spielern sterben die Verwandten weg und womöglich kommt es irgendwann wieder in Mannschaften zu Infektionsketten wonach ganze Mannschaftsteile in Isolation müssen, was den Wettbewerb verzerrt - von der Wettbewerbsverzerrung durch eine Saison ohne Absteiger ganz zu schweigen. Welchen Unterhaltungswert und welche Vorbildwirkung hat das, wenn 22 junge Männer in Masken, welche sie ständig wechseln müssen, sich vor leeren Rängen lustlos den Ball hin und her schieben?



Beitragvon Rheinteufel2222 » 25.04.2020, 20:29


SEAN hat geschrieben:Bei den Holländern geht's ja auch. Saison abgebrochen, kein Meister, keine Auf- und Absteiger. Ajax als erster in der CL, der zweite spielt Quali. Das hat der Verband mit den Vereinen zusammen beschlossen und gut isses.


Gut isses dort keineswegs. Der SC Cambuur, dem man den sicheren Aufstieg verweigert hat, tobt (meiner Meinung nach auch zu Recht) und wird das wohl juristisch anfechten, zumal die Entscheidung des niederländischen Fußballverbandes zur Auf- und Abstiegsregelung hier auch nicht derjenigen der Mehrheit der Vereine entsprach.

Mehr dazu hier (auf Englisch): http://www.football-oranje.com/cambuur- ... tch-sport/
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon ..:NECKARTEUFEL:.. » 26.04.2020, 11:23


Marki hat geschrieben:Vater eines Spiels an Covid19 gestorben? Das ist krass und tut mir echt leid, sowas wünscht man nicht mal seinem ärgsten Feind. Außer dem eventuellen Aufstieg ist das wirklich ein Argument, dass die Barackler nicht mehr spielen wollen. Verstehe ich voll und ganz.


Die Barackler wollen den Abbruch allein deshalb, weil sie meinen so aufzusteigen.

Und dafür wollen sie jetzt als Argument den Tod eines Menschen aus dem privaten Umfeld eines Spielers missbrauchen.

Was ein widerliches Volk!
„Was maßt sich dieser Trainer an? Den hätte ich als Verantwortlicher dreimal hochkantig im Dropkick vom Betze geschossen. Überhaupt so eine Idee zu haben, ist unfassbar.“ Tim Wiese zur "Freistellung" von Gerry Ehrmann



Beitragvon WernerL » 26.04.2020, 11:45


Hephaistos hat geschrieben:
SEAN hat geschrieben:Bei den Holländern geht's ja auch. Saison abgebrochen, kein Meister, keine Auf- und Absteiger. Ajax als erster in der CL, der zweite spielt Quali. Das hat der Verband mit den Vereinen zusammen beschlossen und gut isses.


Mein Lieber, es ist ja "nur" Niederlande. In DE würde so was nicht gehen, weil 19589520 Instanzen nicht zu einem Nenner kommen würden.


Ich denke es geht nicht weil Deutschland zu den 5 großen Ländern gehört in denen gerade das TV Geld die größte Rolle spielt.
Das sind die größten und stärksten Märkte (Einwohneranzahl+Firmen) wo eben genau das meiste gezahlt wird.

Niederlande und Belgien sind nahezu irrelevant, daher können die es sich sogar erlauben einen "Cut" zu machen.
Wir nicht denn die TV Gelder sind ganz oben die wichtigste Einnahmen.
Ich vermute in den kleinen Ländern immer noch eher die Zuschauereinnahmen, von daher haben die keine Probleme damit zu beenden.
Das ist übrigens für mich auch klar der Grund warum bis auf die 5 Großen eben nahezu alle andern quasi in Europa abgehängt sind.
Von Osteuropa redet schon garkeiner mehr.
Länder wie Rumänien (z. B. mit Steaua Bukarest) haben einst den Fussabll mit dominiert.
Heute kennt die kaum jemand noch.
Göteborg war mehrfacher Europokalsieger.
Heute ist der Europapokal quasi mehr oder weniger ein 5-Länderpokal weil die Titelträger garnicht mehr von anderen gewonnen werden können, außer ein Oligarch ist eingestiegen.

Es geht bei der Diskussion also, genau, ausschließlich ums Geld, bei allen.
Wäre Holland größer würden die sicher auch weiterspielen!
Daher auch bei denen der Jahrealte Plan Niderlande und Belgien zusammenzulegen damit der Markt größer ist und man mit Deutschland, Italien, England etc mithalten kann.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Jupp64 Cologne » 26.04.2020, 13:30


Sicherheit für die Gesamtbevölkerung muss in jedem Land Vorrang haben.
Aber soweit ich informiert bin, sind die Fernsehgelder in Holland für 12 Jahre fix - unabhängig davon, ob gespielt wird oder nicht.



Beitragvon Giggs » 26.04.2020, 14:33


Was der Waldhof da für eine Nummer abzieht ist schon leicht schäbig. Einen Abbruch zu fordern ist ja verständlich, aber dann sollte man auch keinen sportlichen Profit ziehen wollen und die besonderen Umstände anerkennen.

Ist ja jetzt auch nicht so, als wäre ihnen der Aufstieg nur noch theoretisch zu nehmen, da unaufholbarer Vorsprung...

Das Schicksal des Spielervaters jetzt in die Medien zu bringen, um der Forderung Nachdruck zu verleihen, finde ich, freundlich ausgedrückt, grenzwertig.



Beitragvon SuperMo » 27.04.2020, 10:14


Den Waldhöfer Vorhaltungen machen. Typisch dieses Forum. Selbst einen Abbruch der Saison wollen, weil man mal wieder kilometerweit von seinen Zielen entfernt ist. 2 Punkte vor der Regionalliga. Was besseres als Abbruch kann nicht passieren. Gelle. Wäre gespannt der FCK wäre Dritter, 2 Punkte hinter dem Ersten, wie dann die Meinungen hier wäre. Pippi Langstrumpf Methode. Widdewiddewidd Ich mach mir die FCK-Welt wie es am besten passt.



Beitragvon jupp77 » 27.04.2020, 11:35


Im letzten Absatz dieses heute von Michael Wilkening (ntv) veröffentlichten Artikels wird auf ein vermeintliches Randdetail der Verlautbarungen der letzten Tage verwiesen:

ntv hat geschrieben:
"Immerhin sind sich die Klubs nicht in allen Punkten uneins. Mit einer Mehrheit von knapp 75 Prozent sprachen sich die Vereinsverantwortlichen in einer Abstimmung zuletzt dafür aus, die Saison in jedem Fall am 30. Juni zu beenden. Der Vorschlag des Verbandes, die Spielzeit notfalls bis in den Juli hinein zu verlängern, stieß auf wenig Gegenliebe."


Wenn wir diesen Umstand nun zum Anlass nehmen, erstens den Rechenschieber auszupacken und zweitens die Verbindung zum frühestmöglichen Wiedereinstiegstermin (9. Mai, 37. Spieltag) setzen, kommt folgendes Rechenspiel dabei heraus:

- Es sind 27 Spieltage absolviert, sprich es stehen noch 11 Spieltage aus.
- Es verbleiben hierfür:
30 Juni-Tage
31-8 = 23 Mai-Tage
macht in Summe 30+23 = 53 Tage
Es verbleiben also 53 Tage für 11 Spiele, was alle 4,8 Tage einem Spiel entspricht.
Das ist theoretisch mit Sicherheit irgendwie stemmbar. Praktisch, und damit meine ich vor allem das Nichtvorhandensein von irgendeiner Art von "Vorlauf" (planerisch, organisatorisch, trainingstechnisch) kommt es für mich jedoch als ausgeschlossen daher.
Von der moralischen Frage einer desaströsen Vorbildfunktion (in gleicherweise selbstverständlich geltend für die DFL) mal ganz abgesehen.

Die angekündigte Einberufung eines außerordentlichen DFB-Bundestags dieser Tage kann wohl ebenfalls kaum bedeuten, dass dort Dinge verkündet werden, für die es einen solchen nicht bräuchte (sprich eine Fortführung der Saison).

Lange Rede, kurzer Sinn:
Unter der Prämisse der Gültigkeit des unveränderten Saisonendes 30. Juni kann es auf gar nichts anderes hinauslaufen, als einen konsequenten Abbruch der Drittligaspielzeit 2019/20.


EDIT:

In Kombination mit den neuesten Enthüllungen zu den bekanntermaßen noch dringender drängelnden Freunden von der DFL erhält das Ganze noch ein wenig mehr "Zeitdruck". Das Portal sportbuzzer berichtet heute, ein Neustart dort sei "frühestens für die zweite Mai-Hälfte" denkbar.
Das sind - sehr konservativ gerechnet - weitere sieben Tage, die in der obigen Rechnung rausfallen.

Freunde, das wird nichts mehr.



Beitragvon Thomas » 27.04.2020, 11:54


Der Oberbürgermeister von Halle, wo wir nächste Woche regulär zum Auswärtsspiel hätten antreten sollen, hat Geisterspiele in Halle untersagt: Oberbürgermeister von Halle untersagt Geisterspiele: "Nicht zu verantworten"

Das bedeutet aber noch nicht automatisch, dass die Saison deswegen abgebrochen werden muss. Denn der HFC könnte im Fall der Fälle auch woanders hin ausweichen - in der Bundesliga läuft diese Diskussion auch gerade bei Werder Bremen. Aber vor der nächsten Sitzung der Drittligisten heute Nachmittag ist das auf jeden Fall ein interessantes neues Zusatzdetail, das sicher für Gesprächsstoff sorgen wird.

jupp77 hat geschrieben:Lange Rede, kurzer Sinn:
Unter der Prämisse der Gültigkeit des unveränderten Saisonendes 30. Juni kann es auf gar nichts anderes hinauslaufen, als einen konsequenten Abbruch der Drittligaspielzeit 2019/20.

@jupp77:
Interessante Rechnung! :daumen: Möglich wäre ja noch, dass die Drittligisten ihre erste Meinung ändern und die Saison dann eben doch um einen Monat verlängern. Oder am Ende der DFB diese Entscheidung übernimmt, da ja sowieso der Verband und nicht die Klubs das entscheidet. Aber es wird auf jeden Fall eine zeitlich enge Kiste.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon TigerWutz » 27.04.2020, 14:47


jupp77 hat geschrieben:Lange Rede, kurzer Sinn:
Unter der Prämisse der Gültigkeit des unveränderten Saisonendes 30. Juni kann es auf gar nichts anderes hinauslaufen, als einen konsequenten Abbruch der Drittligaspielzeit 2019/20.


Die Frage ist was dann?
Mannheim und 12 andere Klubs haben sich für die 2. Liga Lizenz beworben und wurden "angenommen". Das bedeutet die ersten 3 Klubs sind für einen Abbruch mit Wertung der jetzigen Tabelle. Dagegen werden die anderen 10 Klubs warscheinlich Rebelieren. Mannheim will die Saison nur abbrechen weil sie sich sicher sind dass sie dann Aufsteigen würden. Dem sollte mann nicht nachgeben und die Saison ohne auf und Absteiger abbrechen.



Beitragvon rotwoi » 27.04.2020, 15:44


Was qualifiziert Waldhof rein sportlich betrachtet zum Aufstieg? Ein Tor mehr als der direkte Konkurrent bei 11 offenen Spielen? Gegen diesen im direkten Vergleich verloren?
Wie man es sieht, es bleibt jede Entscheidung angreifbar.



Beitragvon SEAN » 27.04.2020, 15:56


Ich bin auch kein Freund der Mannemer und hab mal ne Zeitlang gegoogelt, was da so geschrieben wird. Bisher hab ich nur gefunden, das sie abbrechen wollen. Das sie trotzdem als zweiter aufsteigen wollen, hab ich bisher nicht gelesen. Auch hab ich bisher noch nirgends gelesen, das sie damit mal konfrontiert worden sind.
Hab ich die falschen Quellen gefunden, oder schiebt man ihnen jetzt einfach in die Stiefel, das sie so aufsteigen wollen?
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Betzebu^^ » 27.04.2020, 16:02


@SEAN

Geschäftsführer Kompp schlug als einer der ersten Drittliga-Manager vor, die Aufstiegsfrage über das jetzige Ranking zu regeln. Den Faktor Eigennutz wurde von ihm in einem ARD-Interview bereits Mitte des Monats gar nicht verschwiegen: "Das Argument, dass ich von persönlichen Interessen geleitet bin, muss ich mir natürlich gefallen lassen. Es ist korrekt, dass wir profitieren würden. Bei uns ist das wirtschaftliche, gesellschaftliche und gesundheitliche Argument eben deckungsgleich." Abbruch und Aufstieg lautet seine simple Losung.


Quelle: https://www.google.de/amp/s/www.sportschau.de/fussball/bundesliga3/dritte-liga-saison-100.amp



Beitragvon SEAN » 27.04.2020, 16:05


Betzebu^^ hat geschrieben:@SEAN

Geschäftsführer Kompp schlug als einer der ersten Drittliga-Manager vor, die Aufstiegsfrage über das jetzige Ranking zu regeln. Den Faktor Eigennutz wurde von ihm in einem ARD-Interview bereits Mitte des Monats gar nicht verschwiegen: "Das Argument, dass ich von persönlichen Interessen geleitet bin, muss ich mir natürlich gefallen lassen. Es ist korrekt, dass wir profitieren würden. Bei uns ist das wirtschaftliche, gesellschaftliche und gesundheitliche Argument eben deckungsgleich." Abbruch und Aufstieg lautet seine simple Losung.


Quelle: https://www.google.de/amp/s/www.sportschau.de/fussball/bundesliga3/dritte-liga-saison-100.amp

OK, das hab ich bisher noch nicht gelesen. Das geht natürlich nicht. Entweder man ist für Abbruch und ist dann auch dafür, das es keine Auf- und Absteiger gibt, oder man spielt die Saison zuende. Da kann ich den Ärger dann auch verstehen...…..das ist dann eben leider schäbig.....
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Doppelsechs » 27.04.2020, 16:41


Das würde doch jeder wollen, wenn er auf 2 steht und der FCK garantiert auch,das finde ich nicht verwerflich. Einen Toten vorzuschieben, der im Prinzip mit dem SV Waldhof nichts zu tun hat, ist eher schäbig !



Beitragvon BernddasBrot2 » 27.04.2020, 16:43


Stellen wir uns einmal vor, die Liga spielt zu Ende.
Was heißt das im praktischen Verlauf?
Treten dort dann die gleichen hygienischen Maßnahmen ein, die bei von der DFL vorgeschlagen werden?
Wie verhält es sich, bei einem infizierten Spieler, Einzel oder Sippenhaft?
Wer zahlt die Tests?
In der dritten Liga sind die Kassen leer, wahrscheinlich noch weniger drinn als in der ersten und zweiten Liga.
Da tauchen nur noch weitere Probleme auf.
Wer soll das bezahlen?
Ich will mir nicht vorstellen, dass ein Sack geöffnet wird um das zu zahlen.
Das abbrechen in Holland ist in meinen Augen das einzig richtige, auch wenn es weder Auf noch Absteiger gibt.
Keine Entscheidung die in der momentanen Situation getroffen wird kann gerecht sein.
Sind wir doch mal ehrlich, gewollt hat covit 19 niemand, also kann es nur heißen, Abbruch und in 3 teufels Namen Schnautze halten.
Hoffen auf einen Impfstoff für ALLE und entsprechende Medikamente zum Behandeln.
Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann darf es wieder Fußball geben, über die Art der Zuschauerbeteilungen kann man dann auch vernünftig entscheiden.
Leider kann niemand konkret eine Auskunft über alle Probleme geben, damit bleibt es verantwortungslos und schäbig, auch nur ansatzweis über Fußball in Profiform zu reden.
Bevor nicht gewährleistet ist, dass der Breitensport, der in meinen Augen sehr viel wichtiger ist, wieder läuft, hat der bezahlte Fußball nix zu fordern.
Es muß endlich einen Schnitt geben, jetzt während der Kriese und nicht danach.
Später bleibt das Produkt Fußball unverändert bestehen, das darf niemals geschehen.
Änderungen Jetzt, denn wenn nicht jetzt, dann nie!
P.S. Trotzdem Scheiss SVW07!!
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Fan1900 » 27.04.2020, 17:01


Welch ein Szenario, der Fußball lechzt nach dem Erhalt der Sonderstellung, welche er sich vor allem finanziell in den letzten beiden Dekaden erworben hat.

Jeder dreht die Münze so, dass Sie für Ihn am meisten glänzt.

Gesamt gesellschaftliche Solidarität fällt da, unter dem Deckmantel" wenn, wir ein irgendwie geartetes Entertainment durch König Fußball erhalten, ertragen wir als Gesellschaft die Situation besser, hinten runter.

Niemand schert sich nachhaltig um die Signalwirkung die von dieser Diskussion ausgeht, jeder schaut auf sich bzw. seinen Club. Was einerseits verständlich ist, andererseits wenig solidarische Größe demonstriert.

Konsequent erscheint nur der Saisonabbruch, was aber eine schwierige Rechtssituation produzieren würde.

Vor allem was die Auf- und Abstiegsfrage angeht. Die unfairste Überlegung ist sicherlich ein Auf- und Abstieg nach aktueller Tabelle, welche nur eine Momentaufnahme darstellt, da nicht Jeder gegen Jeden gespielt hat. Dies ist aber das Prinzip einer Meisterschaft (anders als das KO-System des Pokals).

Also könnte es objektiv nur einen Auf- bzw. Abstieg nach der Hinrunden-Tabelle geben, nur hier hat jedes Team gegen jedes andere Team gespielt. Das kämme dem Meisterschaftsprinzip (welches natürlich im Normalfall aus Hin- und Rückspiel besteht) am nächsten.

Alternativ scheint mir nur das anulieren der gesamten Saison d.h. ohne Auf- oder Absteiger möglich.

Sollte der Ball diese Saison doch noch mal rollen gelten gleiche Überlegungen, wenn dann z.B. nach dem 30igsten Spieltag abgebrochen werden müsste.

Würde die Saison sportlich zu Ende gespielt, müsste es auch regulär um Auf- und Abstieg gehen.
Überlegungen, wie es kann dann aber keine Absteiger geben, würde das Ganze für die halbe Liga zu Freundschaftsspielen degradieren.

Das wäre bei der aktuellen gesellschaftlichen Situation dann aber völlig unverhältnismäßig und somit wohl gar nicht vermittelbar.



Beitragvon Baumbergeteufel » 27.04.2020, 18:28


@Thomas und Marketing:
Wie wäre es mit einem Teufelmundschutz ?
Preussen Münster und sogar ein kleiner Nachbarveran (SV Arminia Appelhülsen, da bekommen die Mitglieder diese umsonst)haben das organisiert. Man könnte eine Überweisung beilegen. Den Betrag sollte jeder frei wählen dürfen. Da kommt wahrscheinlich mehr bei rum als bei einem festen Betrag. Würden, denke ich, viele währe FCK Fans unterstützten.
In dem Sinne, dass war nur eine gut gemeinte Anregung.
Jetzt dürft ihr gerne über mich herfallen, aber so käme auch Geld in die klamme Kasse für unseren FCK.
Salve Vagina Augustus.
Sei gegrüßt Pflaumen August.



Beitragvon TigerWutz » 27.04.2020, 18:44


Baumbergeteufel hat geschrieben:Wie wäre es mit einem Teufelmundschutz ?

FCK Mundschutz gibt es schon, is nur ausverkauft im Fan Shop



Beitragvon jupp77 » 27.04.2020, 18:47


Auf kommunalpolitischer Ebene hat sich nun mit Dresdens OB Dirk Hilbert ein entsprechender Vertreter, der ein DFL-Mitglied beheimatet, klar aus der Deckung gewagt und sich entgegen vieler populistischer Forderungen von seinen Kollegen deutlich gegen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in jeder Form ausgesprochen.

Begründung: Die billigende Inkaufnahme von Menschenansammlungen abseits der Stadien.

Im verlinkten Audio zu hören ab Minute 25:30.

Das ganze Kartenhaus bröckelt an allen Ecken und Enden.



Beitragvon Baumbergeteufel » 27.04.2020, 19:08


FCK Mundschutz gibt es schon, is nur ausverkauft im Fan Shop[/quote]
Danke Dir, war mir nicht bekannt.
Salve Vagina Augustus.
Sei gegrüßt Pflaumen August.



Beitragvon Thomas » 27.04.2020, 19:33


Der FCK informiert wie folgt zur heutigen Drittliga-Sitzung: Man will die Saison wie gehabt bis zum 30. Juni sportlich abschließen, hat sich wegen "offener rechtlicher Fragen" aber in der Abstimmung enthalten.

Bild

Der FCK informiert

Der 1. FC Kaiserslautern informiert zu seiner Positionierung im Rahmen eines heute eingeholten Meinungsbildes zum weiteren Vorgehen in der Dritten Liga.

Der 1. FC Kaiserslautern möchte die Saison 2019/20 grundsätzlich auf sportlichem Wege beenden und würde daher die restlichen Spiele gegebenenfalls auch unter Ausschluss der Zuschauer austragen. Der 1. FC Kaiserslautern legt jedoch großen Wert darauf, dass die Saison zum 30. Juni 2020 beendet wird, sofern offene rechtliche Fragen nicht geklärt sind. Da die im Rahmen der heutigen Gespräche entstandene Vorlage des DFB eine Beendigung der Spielzeit bis zum 30. Juni 2020 nicht zwingend vorsieht, hat sich der 1. FC Kaiserslautern in einem heutigen Votum zur Meinungsbildung enthalten. Die Beantwortung offener Fragen bezüglich der rechtlichen Voraussetzungen und Konsequenzen einer Fortführung der Saison über den 30. Juni 2020 hinaus ist für den 1. FC Kaiserslautern elementar und die Grundvoraussetzung für eine finale Zustimmung.

Quelle: Pressemeldung FCK

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Flo » 27.04.2020, 19:58


Springer berichtet von einem Abstimmungsergebnis von 10:8 für Weiterspielen. Meppen und der FCK haben sich enthalten - wegen dem vom FCK genannten Grund. Beide Clubs würden aber grundsätzlich auch Geisterspiele austragen wollen.
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Beitragvon Viktor » 27.04.2020, 20:05


Aus purem Eigennutz bin ich für Abbruch! Die Gefahr ist viel zu groß dass wir absteigen. Da keiner gezielt trainieren kann ist jegliches Weiterspielen reine Lotterie was die Ergebnisse angeht.
Zuletzt geändert von Viktor am 27.04.2020, 21:09, insgesamt 1-mal geändert.




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