Mephistopheles hat geschrieben:fw1900 hat geschrieben:Wenn Politiker wirtschaftlich verhandeln, dann gute Nacht. Kann man dem Herren OB mal erklären, dass Kaiserslautern ohne den FCK nichts wäre. Wäre würde KL denn in Deutschland oder Europa kennen ohne FCK. Wenn die Stadt das Stadion an jemanden anderen als den FCK verlauft ist dies eine Bankrotterklärung der Stadt. Vielleicht sollte man dem Herrn mal einen Berater zur Seite stellen. Der Sozialdemokrat verhandelt mit einem Schweizer Unternehmen und einem Luxemburger Unternehmer. Das ist der Gag des Tages. Mir ist das Ergebnis bekannt. Gewinner sicher nicht die Stadt und schon gar nicht der FCK. Herr OB muss sich auch mal fragen lassen wer das Stadion den vermarktet. Betze spielt je Saison an 20-30 Tagen. Also 330 Tage für andere Veranstaltungen frei. Warum gibt es solche Veranstaltungen wie z.B. Popkonzerte etc. nicht? Aha wahrscheinlich auch der FCK schuld. Aufwachen Kaiserlautern!
Warum schreit der Bund der Steuerzahler nicht, wenn das Stadion - wie ich einfach mal unterstelle - unter Wert verkauft wird? Wie viele Millionen Steuergelder sind da reingeflossen? Ich kriege Krämpfe im Gehirn, wenn ich nur daran denke! Der Sozialdemokrat kriecht dem Großkapital in den Hintern. Und dass es nicht Aufgabe der Stadt ist, ein Stadion zu betreiben, wie er behauptet, kann man auch anders sehen. Es gibt einige Städte, die ein Stadion haben.
Also, das Stadionthema kann man natürlich nicht von dem Großen ganzen trennen.
Der Reihe nach:
Zunächst muss man einfach unterscheiden zwischen Sponsoren und Investoren.
Sponsoren wie Layenberger oder die anderen Trikotsponsoren früherer Jahre bekommen dafür einen imaginären Werbewert, der sich nicht beziffern lässt. Manchmal, wie jetzt bei Layenberger, ist auch eine Portion Liebhaberei dabei,
Investoren investieren, um ein cashback zu bekommen. Und da hat Weichelt recht: Mit der Mannschaft/dem Verein ist momentan kein Geld zu verdienen.
Aber mit den Flächen drumrum.
Deshalb ist es natürlich weder Zufall dass Becca In Immobilien macht, noch ist es Zufall, dass die Pfälzer Investoren Sachs und Co in der Branche tätig sind.
Keine Kritik, nur eine Feststellung.
Und natürlich ist es nicht Aufgabe einer Stadt ein Stadion zu betreiben.
Ja, das gibt es zwar woanders auch, aber auf kleinerem Kostenniveau.
KL ist eine der verschuldetsten Kommunen bundesweit. Was für das Stadion an Mitteln gebunden ist, fehlt woanders.
Bitte nicht vergessen, wie dieses Konstrukt entstanden ist: Dadurch wurde schon mal eine Insolvenz verhindert, nachdem sich der Verein durch den WM Ausbau ein erstes Mal in die Grütze geritten hatte. Das darf keine Dauerlösung sein.
Bestenfalls wäre es natürlich gut, wenn für das Stadion eine FCK-Nähe Lösung gefunden wird. Also ein FCK Investor, der auch das Stadion mit übernimmt. Denn ein externer Stadionkäufer ohne Interesse am FCK wäre für den FCK die denkbar schlechteste Variante.
Zur Fremdnutzung des Stadions: Vergesst das Thema Konzerte. Dafür gibt es kein Einzugsgebiet, das ausreichend ist. Kleine Clubkonzerte in der Kammgarn, das geht. Mehr nicht. Grund 1: man braucht das Einzugsgebiet X um das rentabel zu machen. Da liegt mit Mannheim aber ne viel besser geeignete Arena im Weg. Grund 2: im Dreieck SB, Trier, KL geht da nix, weil LUX die Künstler abgreift. Grund: Dort treten Künstler steuerfrei auf. Das ist konkurrenzlos, daher ist die erste Station in D für große Künstler mit entsprechender Distanz der Raum Mannheim/Frankfurt.