Spielerprofil
Fritz Fuchs

Foto: Imago Images
Geburtsdatum: 18.10.1943
Staatsangehörigkeit: Deutschland
Position: Abwehr
Beim FCK aktiv: 1969 bis 1975
Bundesliga-Spiele für den FCK: 167
Bundesliga-Tore für den FCK: 12
Bundesliga-Spiele insgesamt: 167
Bundesliga-Tore insgesamt: 12
Der in Kaiserslautern geborene Fritz Fuchs kam 1969 vom Fast-Bundesliga-Aufsteiger SV Alsenborn auf den Betzenberg und erzielte fortan in 202 Pflichtspielen zwölf Tore für die Roten Teufel. Er stand unter anderem beim legendären 7:4 nach 1:4 gegen Bayern München auf dem Platz. Der Vize-Pokalsieger von 1972 ging 1975 als Spielertrainer zum damaligen Oberligisten Hassia Bingen und trainierte danach unter anderem den SC Freiburg, Kickers Offenbach, den FC Homburg (Bundesliga-Aufstieg 1986) und den 1. FC Saarbrücken. Das Herz von Fuchs hängt auch heute noch am FCK, wie an zahlreichen Spielbesuchen sowie hin und wieder einem Statement in den Medien zu erkennen ist: "Ein Traum ging in Erfüllung, als ich mit dem roten Trikot des 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg auflaufen durfte." In der Rückrunde 2007/08 arbeitete Fuchs als ehrenamtlicher Sportdirektor für den FCK, trat jedoch im Streit mit dem Aufsichtsrat zurück, da dieser ihn nicht über die laufenden Verhandlungen mit dem späteren Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz informierte. Bei vielen Fans gefürchtet waren während dieser kurzen Amtszeit in der größten FCK-Krise der Vereinsgeschichte Fuchs' enge Kontakte zum saarländischen Unternehmer Hartmut Ostermann, der bereits bei mehreren Vereinen im Fußball-Südwesten die Strippen zog. Später arbeitete Fritz Fuchs als Sportdirektor bei Eintracht Trier, wo er SVE-Spieler Sahr Senesie und dessen Halbbruder Antonio Rüdiger kennenlernte. Kurz darauf gründete er die Agentur FSB Spielerberatung - die Initialen stehen für Fuchs, Senesie und den Trierer Rechtsanwalt Alexander Bergweiler -, mit der er noch heute im Alter von über 80 Jahren den Nationalspieler und Real-Madrid-Star Rüdiger managt. Zwischenzeitlich überwand der Vater von Uwe Fuchs und Bruder von Werner Fuchs eine schwere Krankheit und kehrte auch noch einmal in ein FCK-Amt zurück: Von 2019 bis 2022 saß er in der Drittliga-Zeit im Aufsichtsrat und Beirat der mittlerweile ausgegliederten Profifußball-Abteilung. Kurz vor dem Zweitliga-Aufstieg endete aber auch diese Amtszeit mit einem Rücktritt. Fuchs war nicht einverstanden mit der Art und Weise der Entlassung von Trainer Marco Antwerpen, den er als ehemaligen Spieler im Februar 2021 mit zum FCK vermittelte und so auch seinen Anteil zum Ende des langjährigen Niedergangs beisteuerte. Heute ist Fritz Fuchs als aktiver Rentner immer noch als Spielerberater und Scout tätig - und mit dem Herzen auch weiterhin voll beim FCK dabei.








