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Neues vom Betzenberg

"Grenzen überschritten": Hengen berichtet von heftigen Anfeindungen nach Niederlage

05.01.2026, 22:16 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Nach dem FCK-Heimspiel gegen Magdeburg ist es auf dem Betze zu einem unschönen Vorfall gekommen, den jetzt Thomas Hengen öffentlich gemacht hat. Laut dem Geschäftsführer haben Zuschauer auf der Nordtribüne in Richtung der eigenen Bank gepöbelt und sogar gespuckt.

Titelfoto

Vier Tage vor Weihnachten verlor der im vergangenen Jahr eigentlich sehr heimstarke 1. FC Kaiserslautern sein letztes Spiel zuhause mit 2:3 gegen den 1. FC Magdeburg. Danach brannten offensichtlich einigen Besuchern die Sicherungen durch. In einem Interview mit der "Rheinpfalz" berichtet Thomas Hengen heute: "Auf der Nordtribüne sind schon Dinge vorgefallen, die ich in der Vergangenheit nicht so extrem empfunden habe. Gerade im Heimspiel gegen Magdeburg wurden wir beleidigt, mit Hassparolen angefeindet, und es wurde auch in Richtung unserer Bank gespuckt. Da möchte ich an unsere Fans auf der Nord appellieren: Wir verstehen, wenn sie auch mal unzufrieden sind, sie dürfen kritisch sein, denn das sind wir auch, doch wichtig ist es, sachlich zu bleiben. Da wurden, wie gesagt speziell gegen Magdeburg, Grenzen überschritten."

"Auch in schlechten Zeiten, trotz aller Kritik, fair und inhaltlich sachlich bleiben"



Ob der Vorfall sich mit nur einem oder mehreren Zuschauern ereignete, wird aus Hengens Aussage nicht ersichtlich. Offenbar sind die Momente aber deutlich hängen geblieben. Nach DBB-Informationen waren auch andere Beteiligte und Augenzeugen von dieser Situation erschüttert. Dass man mit Hassnachrichten im Internet und mit Beleidigungen leben müsse, sei im Fußball leider ein Teil des emotionalen Geschäfts, so Hengen weiter. "Aber es gibt klare Grenzen", sagt der 51-jährige FCK-Boss, unter dessen Führung die Roten Teufel seit 2021 ihren langjährigen Niedergang überwinden konnten. Beispielsweise sei die Familie ein Tabu, genauso wie die Androhung von Straftaten. Wenn sich solche Pöbeleien gegen die eigenen Leute im Stadion wiederholen, dann werde der Verein entschieden dagegen vorgehen, kündigt Hengen an: "Wir werden künftig noch stärker darauf achten und vermehrt die Personen ansprechen, die sich auf diese Weise im Stadion äußern, und dabei nicht davor zurückschrecken, im Ernstfall von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen. Wir reden immer von Fritz-Walter-Werten, von Kameradschaft, von Demut, in guten wie in schlechten Zeiten. Dann muss ich auch in schlechten Zeiten, trotz aller Kritik, fair und inhaltlich sachlich bleiben. Wenn in Richtung der Bank gespuckt wird, dann geht das in dem Moment gegen uns alle. Das können wir nicht akzeptieren."

Das komplette Interview mit Thomas Hengen hat die Rheinpfalz hier veröffentlicht: FCK-Boss Thomas Hengen über die Zukunft von Marlon Ritter und Drohungen gegen ihn.

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