Neues vom Betzenberg
Mahir Emreli fällt bis zur Winterpause aus - aber bleibt kämpferisch
Die Diagnose veröffentlichte der 1. FC Kaiserslautern vor wenigen Minuten. Emreli hatte beim 0:1 gegen Hertha BSC erstmals seit Ende August wieder im Spieltagskader gestanden und wurde in der 62. Minute eingewechselt. Der im Sommer vom 1. FC Nürnberg gekommene Angreifer zeigte sich voll motiviert und hätte beinahe den Ausgleich zum 1:1 markiert, setzte den Nachschuss einer Chance von Naatan Skyttä jedoch über das Tor. Wenig später dann der Schreckmoment: Nach einer unglücklichen Bewegung an der Strafraumgrenze sank Emreli zu Boden und signalisierte mit schmerzverzerrtem Gesicht sofort seine Auswechslung. Er humpelte auf zwei FCK-Betreuer gestützt vom Platz und vergoss dabei auch Tränen. Nun steht fest: Emreli wird wahrscheinlich weitere zwei Monate nicht für die Roten Teufel spielen können.
Emreli: "Ich verliere weder meinen Glauben noch meine Motivation"
Schon vor der Diagnose hatte sich Emreli zu seiner Situation geäußert. In seinem ersten auf deutsch verfassten Instagram-Beitrag seit seinem Wechsel zum FCK schrieb der Stürmer von einem unbeschreiblichen Gefühl, nach zwei Monaten endlich wieder auf dem Platz gestanden zu haben. Aber auch von einer schwierigen Zeit, die nicht nur seine Nichtberücksichtigung für den Kader umfasste, sondern jüngst auch einen Todesfall in der Familie: "Zuerst wenig Spielpraxis, dann eine Krankheit, und vor einer Woche der Verlust meines älteren Bruders (Cousins) auf eine sehr schwere und schmerzhafte Weise. Dieses Spiel sollte für mich ein Moment des Abschieds von ihm werden. Leider kam es anders. Vielleicht konnte ich deshalb meine Tränen nicht zurückhalten. Es fühlte sich an, als hätte sich alles in mir angestaut."
Unter dem Beitrag wünschen Emreli mehrere Mitspieler und zahlreiche Fans viel Kraft und ein schnelles Comeback. Der Aserbaidschaner bleibt kämpferisch: "Ich verliere weder meinen Glauben noch meine Motivation."
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