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Stimmen zum Spiel

Ritter: "Wenn wir das zweite machen, ist Schicht im Schacht"

26.10.2025, 17:10 Uhr - Autor: Ingo Konrad

Der FCK verpasst zum ersten Mal in dieser Saison einen Heimsieg und muss sich in der Nachspielzeit gegen Nürnberg mit einem 1:1 begnügen. Danach hadern die Teufel mit den Umschaltsituationen. Auch das Zusammenspiel zwischen Schiedsrichter und VAR ist natürlich Thema.

Titelfoto

"Es gab in der zweiten Halbzeit viele, viele Situationen, die wir einfach besser ausspielen müssen. Dann gehen wir vielleicht mit 2:0 in Führung und können anders spielen. So ist eben der Makel da, dass wir das 1:0 nicht über die Runden gebracht haben. Dass ein berechtigter Elfmeter dazu geführt hat, dass die Nürnberger noch zum 1:1 kommen. Das ist die Geschichte dieses Spiels, wobei dann auch noch die Technik ausfällt, um zu überprüfen, ob es Abseits war oder nicht", fasste Trainer Torsten Lieberknecht das Duell des 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Nürnberg zusammen. Daniel Hanslik hatte die ersatzgeschwächten Lautrer mit 1:0 gebracht (45.), die Franken bekamen ihrerseits gleich zwei Foulelfmeter, von denen Robin Knoche einen in der Nachspielzeit zum 1:1-Endstand verwandelte (90.+3). Julian Justvan hatte seinen Strafstoß im ersten Durchgang verschossen. "In Anbetracht der Tatsache, dass uns eine ganze Achse gefehlt hat, dann hat das die Mannschaft sehr ordentlich gemacht. Wir sind zu Hause weiter ungeschlagen. Aber es gibt eben auch einen Gegner. Und der 1. FC Nürnberg hat gezeigt, dass sie viel, viel besser sind als da, wo sie gerade stehen", so Lieberknecht.

Die weiteren Stimmen zum Spiel:



Marlon Ritter beklagte den fehlenden Killerinstinkt und sah auch den ersten Elfmeter kritisch: "Wir hatten viele Situationen, die wir nicht gut genug ausspielen, um das Spiel zu killen. Wenn wir das zweite Tor machen, dann ist hier Schicht im Schach. Trotzdem müssen wir irgendwie das 1:0 über die Zeit bringen, das ist uns leider nicht gelungen. Am Ende wurden wir bestraft, dass wir das Spiel nicht entschieden haben. Ich fand die Entscheidungsfindung vor dem ersten Elfmeter ein bisschen komisch. Wenn da fünf Mal gefragt wird, ob es ein Foul ist oder nicht und die es ganz eindeutig auch nicht sagen können, dann ist es für mich keine klare Fehlentscheidung. Beim zweiten Elfmeter war ich weit weg, aber das war wahrscheinlich ein Foul."

Julian Krahl ärgerte sich über den späten Ausgleich, blickte aber direkt nach vorne auf das Pokalspiel: "Wir müssen uns vorwerfen, dass wir weder das zweite Tor machen noch das 1:0 über die Bühne bringen. So sind wir jetzt natürlich enttäuscht. Einen Rückschlag sehe ich allerdings nicht. Das Gute ist, dass wir jetzt am Mittwoch schon wieder ran dürfen."

Leon Robinson beschrieb die Situation beim zweiten Elfmeter und warum der FCK trotz des Treffers am Fuß kurz hoffen durfte: "Ich bin bei dem Einwurf am Gegenspieler dran. Er steht mit dem Rücken zu mir. Und dann ist es Jan Elvedi, der versucht zu klären und ihn trifft. Das ist eine 50:50-Entscheidung. Das ist bitter, aber das ist auch Fußball. Letzte Woche schießen wir in der Nachspielzeit das 3:2, heute bekommen wir den Gegentreffer. Wir konnten noch hoffen, ob es vorher vielleicht einer Abseitsposition gab, denn das hat der Schiedsrichter angezeigt. Aber leider ist das nicht in Erfüllung gegangen."

Sportdirektor Marcel Klos sieht die Mannschaft trotz des Unentschiedens auf einem guten Weg: "Wir haben 19 Punkte und dafür muss ich den Jungs erstmal ein Lob aussprechen, dass wir das nächste Spiel wieder nicht verloren haben gegen eine, wie ich finde, gute Mannschaft aus Nürnberg. Man muss auch mal mit einem 1:1 zufrieden sein. Das müssen die Jungs noch besser lernen, so ein 1:0 über die Zeit zu bringen. Da müssen wir uns noch etwas cleverer anstellen. Aber das ist ein Entwicklungsprozess."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg

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