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Neues vom Betzenberg

Lieberknecht über Emreli: "Wir hatten ein sauberes, kontroverses Gespräch"

17.10.2025, 14:03 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Was ist mit Mahir Emreli los? FCK-Trainer Torsten Lieberknecht gab jetzt Auskunft zu seinem seit fünf Spielen außen vor stehenden Neuzugang, der im Laufe der Saison noch zum Torjäger werden soll.

Titelfoto

Sieben Tore erzielte Mahir Emreli in den letzten sechs Spielen der Saison 2024/25, damals noch in Diensten des 1. FC Nürnberg. Kein Wunder, dass sein ablösefreier Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern von einem gewissen Anspruchsdenken begleitet wurde. Aber seit fünf Spieltagen: Sendepause! Zunächst aufgrund einer Verletzung, dann vier Mal in Folge wegen nicht ausreichender Trainingsleistungen und des zugleich guten Laufs seiner Teamkollegen wurde Emreli nicht für den FCK-Kader nominiert. Spielpraxis sammelte er nur bei vier Einsätzen in den vergangenen Länderspielpausen für sein Heimatland Aserbaidschan, wo er einer der Top-Stars ist.

"Er hat wie jeder hier beim FCK die Chance, sich in die Mannschaft zu kämpfen und seinen Stellenwert zu zeigen"



Vor dem Derby in Karlsruhe äußerte sich nun Torsten Lieberknecht zu seinem Stürmer, der vor allem von den Medien in unzähligen Berichten in die Rolle des Sorgenkindes gestellt wird. "Wir begleiten und unterstützen Mahir weiterhin sportlich, damit er auch bei uns seine Spielminuten bekommt. Äußere Dinge spielen für mich keine Rolle", sagte der FCK-Trainer. Mit "äußere Dinge" meint Lieberknecht auch Instagram-Beiträge von Emreli und Interviews in Aserbaidschan, in die sehr viel hineininterpretiert wird. Während der Länderspielreise kündigte der Stürmer auch ein Gespräch mit den Lautrer Verantwortlichen nach seiner Rückkehr an. Dieses hat nun stattgefunden, wie Lieberknecht bestätigte: "Wir hatten gestern ein sauberes, kontroverses Gespräch, in dem jeder nochmal seine Sichtweise in größerer Runde dargelegt hat. Er kennt die Dinge, die mir wichtig sind. Jetzt müssen den Worten Taten folgen. Für mich ist das alles Entscheidende, was auf dem Platz und im Training passiert."

Eine sportliche Unzufriedenheit ist also vorhanden, verbunden mit der großen Erwartungshaltung, die sowohl aus Aserbaidschan als auch vom FCK auf Emreli einprasselt. Abgeschrieben hat Lieberknecht den Angreifer, der letzte Saison insgesamt zehn Liga-Treffer für Nürnberg erzielte, deswegen aber noch lange nicht: "Natürlich kann er mit seiner Situation nicht zufrieden sein, was ich auch komplett nachvollziehen kann. Alles andere würde mich wundern. Aber er hat wie jeder hier beim FCK die Chance, sich wieder in die Mannschaft zu kämpfen und dann seinen Stellenwert zu zeigen. Ich versuche, ihn dabei schützend zu begleiten."

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