Neues vom Betzenberg
Otto Rehhagel ist der sechste FCK'ler in der Hall of Fame des deutschen Fußballs

Foto: Imago Images
Otto Rehhagel sorgte mit dem FCK für die größte Sensation der Bundesliga-Historie, als er die gerade aufgestiegenen Roten Teufel als Cheftrainer in der Saison 1997/98 zur Deutschen Meisterschaft führte. Eine davor und danach nie wiederholte Leistung. Als Coach wirkte der gebürtige Essener von 1996 bis 2000 auf dem Betze, zudem war er hier als Spieler von 1966 bis 1972 aktiv. Zu den weiteren großen Erfolgen des heute 87-Jährigen zählen der Europameister-Titel 2004 mit Griechenland sowie zwei weitere Meistertitel, zwei DFB-Pokal-Siege und ein Europacup-Gewinn mit Werder Bremen.
Die Laudatio auf Otto Rehhagel hielt im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund sein Ex-Spieler Benno Möhlmann. Im Hintergrund prangte ein riesengroßes Porträt von Rehhagel mit der Meisterschale von 1998. Neben Lauterns Erfolgstrainer wurden für den Ruhmeshallen-Jahrgang 2023/24 auch Bert Trautmann († 2013), Jupp Heynckes, Horst Hrubesch, Guido Buchwald und Bastian Schweinsteiger aufgenommen.
Sechs Legenden mit Betze-Bezug in Deutschlands Fußball-Ruhmeshalle
Die Hall of Fame des deutschen Fußballs wurde 2018 ins Leben gerufen, um die größten Ikonen ihrer Sportart im Dortmunder Fußballmuseum zu vereinen. Sie hat jetzt 54 Mitglieder und wird jährlich erweitert. Zur Gründungself zählten 2018 unter anderem zwei FCK-Legenden: Weltmeister-1954-Kapitän Fritz Walter († 2002) und WM-1990-Siegtorschütze Andreas Brehme († 2024). 2020 kam Michael Ballack hinzu, der 1998 unter Rehhagel den ersten Titel seiner Karriere feierte und in Kaiserslautern auch Nationalspieler wurde. Letzteres gilt auch für die beiden 2021 nominierten FCK'ler: Miroslav Klose, Weltmeister von 2014 und DFB-Rekordtorschütze, sowie Horst Eckel († 2021), der Lautrer Ehrenspielführer, Weltmeister von 1954 und Deutsche Meister von 1951 und 1953 gemeinsam mit Fritz-Walter. Und man darf sich sicher sein, dass in den kommenden Jahren noch weitere FCK-Größen in die Ruhmeshalle berufen werden.
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