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Vier Torbeteiligungen, aber Prtajin bleibt bescheiden: "Am meisten bin ich stolz auf die Mannschaft"

19.09.2025, 22:32 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Der FCK hat für mindestens eine Nacht die Tabellenführung in der 2. Bundesliga übernommen. Diese Momentaufnahme will am Betze niemand überbewerten - für das höchst souveräne 4:1 gegen Münster gibt es umso mehr Lob.

Titelfoto

Foto: Imago Images

"Das war ein wirklich gutes Spiel, eines meiner besten Spiele in Deutschland", erklärte ein strahlender Ivan Prtajin bei seinem persönlichen Interview-Marathon nach dem Schlusspfiff. Mit drei Toren und einer Vorlage sorgte der Kroate zwar nicht im Alleingang, aber doch sehr entscheidend für den 4:1-Heimsieg seines 1. FC Kaiserslautern gegen Preußen Münster - der verbunden war mit dem Sprung an die Tabellenspitze am Freitagabend. Große Sprüche wollte Prtajin dennoch nicht klopfen: "Ich bin kein Typ, der sich jetzt wegen der Tore in den Vordergrund stellt. Am meisten bin ich stolz auf die Mannschaft und darauf, dass uns dieser Sieg an die Spitze bringt. Trotzdem müssen wir weiter hart arbeiten, denn das war heute nur eines von vielen Spielen, die wir gewinnen wollen. Unsere Mentalität muss sein, dass wir immer weiter arbeiten und immer mehr wollen. Das Gestern zählt nicht mehr, wir müssen es jeden Tag und jedes Spiel neu beweisen."

Die weiteren Stimmen zum Spiel:



Cheftrainer Torsten Lieberknecht lobte vor allem die Energieleistung seines Teams: "Wir haben den Jungs die ganze Woche eingebläut, wie wichtig die Intensität gegen den Ball wird, auch mit einem gewissen Risiko, dass mal einer durchrutschen kann. Das Spiel gegen den Ball war heute wichtiger als mit dem Ball. Wir wollten den Gegner stressen. Irgendwann bekommst du dann auch den Ball und da haben wir heute in der Offensive einige sehr gute Entscheidungen getroffen. Die Flanken kamen von Anfang an. Und wir waren mit sehr viel Energie unterwegs. Wir haben über die gesamte Spielzeit mit viel Power gespielt, bis auf die zehn Minuten nach der Pause, wo es auch nach dem Gegentor kippen kann. Aber wir haben uns belohnt für die Intensität, die wir gegangen sind."

Semih Sahin erklärte den voll aufgegangenen Matchplan gegen die spielstarken Preußen und dachte auch nochmal ein paar Wochen zurück, als er sich selbst und sein Team nach dem 1:2 in Elversberg als "teilweise nicht zweitligatauglich" bezeichnete: "Wir wollten von Anfang an eine gewisse Intensität haben und den Gegner wirklich ständig unter Druck setzen. Über den ganzen Platz Mann gegen Mann spielen, aggressiv sein, physisch stark sein. Das haben wir in der ersten halben Stunde überragend gemacht und dann eben auch drei Tore geschossen. Es fühlt sich jetzt alles ein bisschen befreiter an als vor ein paar Wochen. Im Nachhinein wissen wir aber auch, dass wir in den ersten Wochen gegen Mannschaften gespielt haben, die zu den besten der Liga gehören. Aber auch wir wurden Woche für Woche besser und jetzt stehen wir da, wo wir stehen - auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist. Wir müssen weiter Gas geben."

Auf einer leicht anderen Position als zuletzt wurde Luca Sirch eingesetzt, nämlich als zentraler Abwehrspieler: "Wir wussten, dass Preußen München eine spielerisch starke Mannschaft ist. Trotzdem wollten wir komplett volles Risiko draufgehen, überall eins gegen eins. Ich sollte den zentralen Part in der Abwehr übernehmen und mit immer dem gegnerischen Zehner. Ich glaube das ist auch gut aufgegangen. Über 90 Minuten war es unser bestes Spiel in der bisherigen Saison. Und die Siege geben uns einfach Selbstvertrauen. Auch die Stimmung im Stadion war heute wieder unglaublich, da kriege ich immer wieder Gänsehaut. Dass wir in der Tabelle vorne sind, ist hingegen nur eine Momentaufnahme, es ist ja erst der sechste Spieltag."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Preußen Münster

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