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Neues vom Betzenberg

"Einer der besten Kader der Liga": Fritz Fuchs schwärmt vom neuformierten FCK

29.07.2025, 19:24 Uhr

Fritz Fuchs hat mal wieder einen rausgehauen: Der vor drei Tagen noch vom Verein geehrte Ex-Bundesliga-Spieler, -Manager und -Funktionär des 1. FC Kaiserslautern bewertet den neuen Zweitliga-Kader überaus positiv, in einzelnen Punkten aber auch kritisch.

Titelfoto

Archivbild von 2021: Fritz Fuchs, damals noch Mitglied im FCK-Beirat, neben Geschäftsführer Thomas Hengen

"Das ist für mich einer der besten Kader in der 2. Liga. Punkt", stellt der 81 Jahre alte Fuchs im aktuellen Interview mit "Sport1" gleich zu Beginn klar. "Es gibt Breite, Qualität und sogar Tiefe. Das reicht nicht nur für einen Platz im Mittelfeld - das muss ein Angriff auf die Top 3 sein. Alles andere wäre unter dem Potenzial dieser Mannschaft. Das Ziel muss der Aufstieg sein. Das ist der Anspruch."

Im Angriff sieht Fritz Fuchs, dessen Sohn Uwe als Berater vor zwei Monaten FCK-Torjäger Ragnar Ache nach Köln transferierte, den Klub mit den neu verpflichteten Ivan Prtajin und Mahir Emreli top aufgestellt - mit der Zusatzbemerkung: "Nur wenn sie zusammen spielen. Ich rede von Prtajin und Emreli. Beide haben Qualitäten, aber sie sind keine Alleinunterhalter. Wenn man sie gemeinsam bringt, können sie Ache vielleicht sogar vergessen machen. Wenn nicht, wird das nichts. Ache war in den vergangenen beiden Spielzeiten das Herzstück des FCK."

"Verantwortung für die Geschichte. Für die Zukunft. Und die beginnt jetzt."



Kritischer als den Angriff und das Mittelfeld sieht der heute noch als Spielerberater (unter anderem Nationalspieler Antonio Rüdiger von Real Madrid) tätige Fuchs den FCK im Tor aufgestellt. Julian Krahl sei zwar auf der Linie "überragend", aber im Spiel mit dem Ball habe der Keeper noch klare Schwächen - wohl auch unter dem Eindruck von Krahls spielentscheidendem Patzer bei der Generalprobe gegen den italienischen Top-Klub AS Rom am Samstag folgte diese Kritik. Fuchs wurde bei diesem Spiel anlässlich des 125-jährigen FCK-Jubiläums geehrt, weil er wie auch andere anwesende Ex-Profis mehr als 200 Pflichtspiele für die Roten Teufel absolviert hat. Von 1969 bis 1975 stand er für die Roten Teufel auf dem Platz, von 2007 bis 2008 war er kurzzeitig Sportdirektor am Betze und von 2019 bis 2022 saß er im Aufsichtsrat und Beirat am Betze.

Um plakative Sprüche war und ist Fritz Fuchs nie verlegen, wie er nicht nur zum Abschluss des Interviews mit "Sport1" wieder beweist: "Der FCK ist kein Durchschnittsverein. Man hat die Realität zu lange verkannt. Am Betze wird gelitten, hier wird gefeiert, hier wird gefordert. Wenn du für den FCK spielst, trägst du mehr als nur ein Trikot - du trägst Verantwortung. Für die Geschichte. Für die Zukunft. Und die beginnt jetzt."

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