Neues vom Betzenberg

 

Bucks Generalkritik: Sportchef, Beirat, Trainer

Er will keinen Job, hat aber eine klare Meinung: Meisterspieler Andreas Buck hat bei "SWR Sport" (ehemals "Flutlicht") zu einem Rundumschlag gegen die Führungskräfte des kriselnden 1. FC Kaiserslautern ausgeholt.

"Bevor jetzt irgendwelche Neunmalklugen denken, ich will einen Job beim FCK haben: Ich wollte weder damals einen Job haben noch jetzt", stellt Andreas Buck mitten in seiner Analyse klar. Dabei geht es um den in der Kritik stehenden Sport-Geschäftsführer Martin Bader, über dessen am 31. Dezember 2019 auslaufenden Vertrag zurzeit diskutiert wird. Buck dazu: "Wenn ich höre, dass man sich Gedanken macht, mit Martin Bader vielleicht zu verlängern, dann frage ich mich: Aus welchem Grund?"

Buck: "Aus welchem Grund sollte man Baders Vertrag verlängern?"

Bei seiner Kritik bezieht Ex-Vereinsvorstand Buck auch gleich die Gremien mit ein: "Den Vertrag nur zu verlängern, weil dem Beirat die Erfahrung und die Ahnung im sportlichen Bereich fehlt, das fände ich dann schon sehr fahrlässig."

Bei der bevorstehenden Mitgliederversammlung am 20. Oktober 2019 will der 51-Jährige persönlich anwesend sein: "Ich glaube es wird eine relativ lange Veranstaltung werden. Man wird versuchen, die Vorgänge der vergangenen Monate aufzuarbeiten, damit man endlich einen Deckel drauf kriegt."

Schad: "Das Training mit Schommers ist eine totale Umstellung"

Den Trainerwechsel bei den Roten Teufeln bedauert Buck ("Für Sascha Hildmann tut es mir sehr leid"), sieht ihn nach dem Debakel von Meppen aber auch als unabdingbar an. Zu Hildmanns Nachfolger Boris Schommers gibt er sich allerdings noch zurückhaltend: "Ich hätte vielleicht doch einen erfahreneren Trainer gesucht, dafür wäre es jetzt an der Zeit gewesen. Aber wir geben ihm natürlich eine Chance und schauen, was er daraus macht."

Der ebenfalls bei "SWR Sport" anwesende FCK-Rechtsverteidiger Dominik Schad hat schon erste Unterschiede nach dem Trainerwechsel festgestellt: "Ich habe zwar erst eine Einheit mitgemacht, aber im Abschlusstraining war es eine totale Umstellung. Auch am Spieltag war es anders: In der Halbzeit wurde es mal ein bisschen lauter, was auch direkt Früchte getragen hat. Sascha Hildmann war da eher der ruhigere Typ."

» Zur SWR-Mediathek: Andreas Buck und Dominik Schad bei "SWR Sport"

Quelle: Der Betze brennt

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