Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 16.09.2019, 15:23


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Zusammen mit FCK-Sportchef Martin Bader auf Trainersuche: Investor Flavio Becca, hier mittig zwischen den Beiratsmitgliedern Patrick Banf und Bruno Otter

Trainersuche beim FCK: Kommt ein harter Hund?

Nach der nun auch offiziell bestätigten Entlassung von Sascha Hildmann läuft beim 1. FC Kaiserslautern die Trainersuche. Eine bestimmende Rolle spielt dabei Investor Flavio Becca. Zu den im Blick befindlichen Kandidaten gibt es bis jetzt nur vage Spekulationen, in den Medien werden drei Namen genannt.

Nach Informationen von Der Betze brennt favorisiert Flavio Becca einen Trainer der Marke "harter Hund" für die von schwächelnder Mentalität gezeichnete FCK-Mannschaft. Und der Luxemburger ist bei den Roten Teufeln die entscheidende Figur im Hintergrund, während im Vordergrund offiziell Sport-Geschäftsführer Martin Bader mit der Suche nach dem neuen Coach betraut ist.

Der Anteilskauf Beccas ist zwar bürokratisch-juristisch noch nicht vollständig abgewickelt, aber seit dem 20. August fest vereinbart und in die Wege geleitet: Becca gibt drei Millionen Euro Eigenkapital und erhält dafür rund 6,7 Prozent der FCK-Aktien (siehe ältere DBB-Meldungen). Weitere Millionen sollen in den kommenden Jahren fließen - wenn sie denn aus Sicht des Investors ordentlich und erfolgsversprechend verwendet werden.

Beccas Trainer im Vergleich: Dino Toppmöller und Emilio Ferrera

Mit Blick auf die Trainersuche bietet sich also ein Blick auf die anderen Vereine von Flavio Becca an: In den letzten Jahren wurden bei F91 Düdelingen (Luxemburg) große Erfolge mit Dino Toppmöller (38) gefeiert. Der Sohn von FCK-Legende Klaus Toppmöller wurde mittlerweile zum aufstrebenden belgischen Zweitligisten Royal Excelsior Virton transferiert und absolviert parallel dazu seine Fußball-Lehrer-Ausbildung beim DFB. Ein harter Hund ist Dino Toppmöller allerdings nicht. Seine Stärken als Trainer liegen in anderen Bereichen, so dass er schon alleine aus diesem Grund zum jetzigen Zeitpunkt nicht für den FCK in Frage kommt.

Schon deutlich eher trifft das gesuchte Profil auf den neuen Trainer von Düdelingen zu: Emilio Ferrera (52) kam im Sommer als Co-Trainer von Standard Lüttich (Belgien) zum F91, verschaffte sich dort mit eiserner Disziplin und sturem Kopf schnell Respekt. Trotz eines großen Umbruchs im Spielerkader schaffte er erneut die sensationelle Qualifikation für die Europa League - womit aber auch schon der Grund genannt ist, weshalb Ferrera für ein sofortiges Engagement beim FCK nicht in Frage kommt. Zudem, das ist der zweite Grund, spricht der Belgier nicht deutsch.

Spekulation der Medien: Marco Antwerpen, Markus Anfang, Jeff Strasser

Wer wird nun also der Nachfolger von Sascha Hildmann beim 1. FC Kaiserslautern? Die Medien stochern noch weitgehend im Dunkeln. Folgende Namen wurden bisher genannt, aber allesamt noch unkonkret:

Marco Antwerpen (47) arbeitete zuletzt von 2017 bis 2019 bei Lauterns Drittliga-Konkurrent Preußen Münster und kennt somit die 3. Liga. Am Samstag saß er - laut eigener Auskunft rein zufällig - schon in Meppen auf der Zuschauertribüne. Sein Punkteschnitt lag bei 1,53 Zählern pro Spiel. Antwerpen wird von "Bild", "SWR" und "Rheinpfalz" als möglicher FCK-Kandidat genannt.

Markus Anfang (45) war Anfang der 2000er für anderthalb Jahre als Spieler beim FCK aktiv und führte als Trainer zuletzt seinen Heimatverein 1. FC Köln zurück in die Bundesliga. Seine Arbeit bei den Rheinländern wurde aber trotzdem kritisch beurteilt und er musste zum Saisonende seinen Stuhl räumen. Zuvor feierte Anfang bundesweit beachtete Erfolge mit Holstein Kiel, das er von der 3. Liga bis in die Relegation zur Bundesliga führte. Anfang wird von "SWR", "Rheinpfalz" und "Sport1" als möglicher FCK-Kandidat genannt.

Jeff Strasser (44) war der Vor-Vorgänger von Sascha Hildmann beim FCK und musste seine Arbeit im Januar 2018 aufgrund von Herzproblemen abgeben. Damals holte er im Zweitliga-Abstiegskampf zehn Punkte aus zehn Spielen. Strassers Gesundheit ist mittlerweile wieder voll hergestellt und er trainiert in seiner luxemburgischen Heimat wieder den Erstligisten Fola Esch (zurzeit Tabellenplatz 3). Ein über Bekanntschaft hinausgehender guter Kontakt zu Flavio Becca ist allerdings nicht gegeben. Strasser wird von "SWR" und "Sport1" als möglicher FCK-Kandidat genannt.

Bis ein Nachfolger für Sascha Hildmann geleitet ist, wird das Training von Hildmanns bisherigem Assistenten Alexander Bugera geleitet.

Diskutiere mit anderen FCK-Fans im DBB-Forum: Welches Profil sollte der neue Cheftrainer der Roten Teufel erfüllen? Wer sollte den Hildmann-Nachfolger aussuchen? Und wie sollte es auf den anderen relevanten Positionen beim FCK weitergehen?

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Sascha Hildmann vor dem Aus - und Martin Bader? (Der Betze brennt)
- Offiziell bestätigt: FCK trennt sich von Sascha Hildmann (Pressemeldung FCK)


Ergänzung, 18:20 Uhr:

Bugera leitet am Dienstag und Mittwoch das FCK-Training

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern ist nach der Trennung von Cheftrainer Sascha Hildmann (47) auf Trainersuche. Co-Trainer Alexander Bugera (41) leitet am Dienstagnachmittag und am Mittwoch das Training der FCK- Profis. "Zweikämpfe, Eins zu Eins und Drei gegen Drei" sind "am Hauptbelastungstag" auf dem Programm sagt Bugera. Am Mittwoch stehen dann "Umschaltspiel, Pressing und Gegenpressing" auf dem Trainingsplan.

"Ich bin ja nicht allein, ich mache das im Team mit Gerry Ehrmann und Basti Becker. Die Planung ist ja auch so abgesprochen", sagt Bugera. Offen, wann der neue Cheftrainer übernimmt, der möglichst am Samstag (14 Uhr) gegen den 1. FC Magdeburg das Kommando führen soll. "Es ist alles in der Schwebe. Ich bleibe weiter im Verein, das haben mit die Verantwortlichen zugesichert. Ich bin FCK'ler", betont Bugera. Ob er aber weiter Co-Trainer bleibt, sei abhängig vom neuen Cheftrainer. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 22:35 Uhr:

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Medien: Antwerpen und Oral die FCK-Kandidaten?

Die Trainersuche beim 1. FC Kaiserslautern läuft und in den Medien werden weitere Kandidaten spekuliert. Zwei der Namen: Marco Antwerpen (47) und Tomas Oral (46).

Am Montagabend meldete die "Rheinpfalz" wörtlich: "Marco Antwerpen (47), ehemals Preußen Münster, soll der Wunschkandidat von Investor Flavio Becca sein." Bereits am Sonntag hatte die "Bild" den Namen Antwerpen ins Spiel gebracht, zu diesem Zeitpunkt aber noch von einem fehlenden Okay seitens Becca berichtet. Der im Sommer freiwillig bei Drittligist Münster ausgeschiedene Antwerpen (Saison 2018/19: Tabellenplatz 8) brachte sich gegenüber "Sport1" sogar selbst ins Gespräch: "Es gibt keinen Kontakt zum FCK. Aber natürlich würde mich die Aufgabe absolut reizen. Vielleicht ist jemandem aufgefallen, dass ich in Münster gute Arbeit abgeliefert habe."

Über einen anderen, neuen Namen berichtet am Montagabend zudem die "Bild". Die Boulevardzeitung schreibt wörtlich: "Im Moment leitet Co-Trainer Alexander Bugera (41) die Einheiten. Als Hildmann-Nachfolger werden Marco Antwerpen (47), Markus Anfang (45) und Ex-Trainer Jeff Strasser (44) gehandelt. Nach BILD-Infos ist auch Tomas Oral (46) ein Kandidat." Oral war zuletzt im April/Mai diesen Jahres Trainer beim damaligen Zweitligisten FC Ingolstadt, mit dem er zunächst eine Aufholjagd startete, dann aber in der Relegation doch den Abstieg quittieren musste. Seine erfolgreichste Amtszeit hatte er einst beim FSV Frankfurt.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz / Bild / Sport1


Ergänzung, 17.09.2019:

Was die Trainerentlassung aussagt: Baderopfer

Sascha Hildmann wird die Spiele seines 1. FC Kaiserslautern zukünftig wieder von der Westkurve aus verfolgen. Das Aus des Trainers wirft die Frage auf: Wer hat eigentlich das Sagen bei den Roten Teufeln?

Der 1. FC Kaiserslautern sucht mal wieder einen neuen Trainer. Das ist überregionalen Medien eigentlich längst keinen ausführlicheren Bericht mehr wert. Der letzte Übungsleiter, der länger als zehn Monate in der Pfalz wirkte, hieß Kosta Runjaic. Er verließ den damaligen Zweitligisten im September 2015. Seither kamen und gingen sechs Trainer, die Ein-Spiel-Zwischenlösung Manfred Paula nicht miteingerechnet. 

Die neueste Entlassung traf nun den gebürtigen Lautrer Sascha Hildmann nach einem fatalen 1:6 beim Tabellennachbarn Meppen. Das Kandidatenkarussell, auf dem der Nachfolger ermittelt werden soll, dreht bereits auf Hochtouren. Doch mindestens ebenso spannend scheint die Beantwortung der Frage: Wer entscheidet in Kaiserslautern eigentlich über die nächste Trainerverpflichtung?

Der aktuelle Aufsichtsrat des Vereins ist im Dezember 2017 installiert worden. Sein erklärtes vorrangiges Ziel war, die Profiabteilung des FCK in eine Kapitalgesellschaft auszugliedern, damit Investoren die Möglichkeit haben, den viermaligen Deutschen Meister mit frischem Geld in eine bessere Zukunft zu führen. Zumindest die Sache mit dem frischen Geld hat funktioniert. Der Vereinsfrieden hat darunter allerdings schwer gelitten. (…)

Quelle und kompletter Text: 11 Freunde


Ergänzung, 17.09.2019:

Trainer wie Labbadia oder Anfang nicht machbar

Seit Sonntag, seit der Trennung von Cheftrainer Sascha Hildmann, läuft die Trainersuche des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern auf Hochtouren. Namen will Martin Bader, Geschäftsführer Sport, nicht kommentieren. Klar ist nach RHEINFALZ-Informationen aber auch, dass sich der Drittligist nicht mehr in den oberen Regalen der Branche bedienen kann. Großkaliber wie Bruno Labbadia tun sich Dritte Liga nicht an. Auch Trainer wie Domenico Tedesco, André Breitenreiter oder Markus Anfang verfolgen demnach andere Ziele. Das Ziel bleibt, die Trainerfrage bis zum Spiel am Samstag (14 Uhr) gegen den 1. FC Magdeburg beantwortet zu haben, sagt Patrick Banf, der Beiratsvorsitzende der FCK-Kapitalgesellschaft. Noch nicht besprochen ist, wer die Mannschaft coacht, wenn die Nachfolge von Sascha Hildmann bis zum Spieltag nicht geklärt ist, sagt Bader. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 18.09.2019:

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Trainersuche: Oral und Strasser werden es nicht

Die Trainersuche beim 1. FC Kaiserslautern läuft weiter, ein Top-Favorit ist momentan nicht erkennbar. Im "Luxemburger Wort" hat derweil Investor Flavio Becca das bereits zuvor auf Der Betze brennt veröffentlichte Kandidaten-Profil bestätigt.

"Wir suchen einen Trainer, der über viel Autorität verfügt", wird Becca im "Luxemburger Wort" zitiert (vgl. DBB-Meldung von Montag: Kommt ein harter Hund zum FCK?). "Ich bin überzeugt davon, dass viel Potenzial in der Mannschaft schlummert. Dieses soll er herauskitzeln."

Entgegen dieser Aussagen hat der FCK-Beiratsvorsitzende Patrick Banf heute in der "Rheinpfalz" dementiert, dass Flavio Becca im Hintergrund den neuen Coach bestimme: "Mit der Trainersuche beauftragt ist Martin Bader." Anderslautenden Mutmaßungen widerspreche Banf entschieden, schreibt die Zeitung.

Mehrere Kandidaten auf der Liste - Noch kein Top-Favorit

Nach DBB-Informationen existiert eine Liste mit mehr als einem halben Dutzend Trainernamen, die Bader in enger Abstimmung mit Becca abarbeitet. Es gab bereits mehrere Treffen zwischen den Vertretern aus Kaiserslautern und aus Luxemburg. Die widersprüchlichen Mutmaßungen zum Status der Entscheidungsträger könnte man somit wie folgt auflösen: Ohne die Zustimmung von Becca wird der selbst wackelnde Sport-Geschäftsführer Bader keinen neuen FCK-Trainer durchdrücken.

Derweil lichtet sich das Kandidatenfeld weiter. Becca sagt im "Luxemburger Wort": "Jeff Strasser (44) steht unter Vertrag (bei Fola Esch; Anm. d. Red.). Es ist nicht unsere Vereinspolitik, einen Trainer aus seinem Vertrag zu kaufen." Auch der zuvor gehandelte vereinslose Tomas Oral (46) werde es nicht, so die "Rheinpfalz", die außerdem von einer zurückgewiesenen Kontaktaufnahme mit dem bei Pogon Stettin unter Vertrag stehenden Ex-FCK-Trainer Kosta Runjaic (48) berichtet. Weiter im Rennen ist der ehemalige Preußen-Münster-Coach Marco Antwerpen (47), der entgegen anderslautender Medienberichte aber nicht der zwingende Top-Favorit von FCK-Investor Becca ist.

Quelle: Der Betze brennt / Luxemburger Wort / Rheinpfalz
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Thomas » 16.09.2019, 15:29


Vorab folgender Hinweis des Moderatoren-Teams: Bitte lasst uns bei diesem für den FCK wichtigen Thema ernsthaft bleiben und mit stichhaltigen Argumenten diskutieren. Wer einen konkreten Trainer oder auch nur ein bestimmtes Profil vorschlägt, möge bitte auch eine sachbezogene Begründung mit dazu schreiben, wie er zu diesem Vorschlag gekommen ist. Besten Dank - und nun viel Spaß beim Debattieren!

:danke:
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Hephaistos » 16.09.2019, 15:34


Ziehe den Beitrag rüber:

Hephaistos hat geschrieben:
Betzegeist hat geschrieben:Mal unabhängig davon, ob tatsächlich was dran ist: Marco Antwerpen wäre aus meiner Sicht schon ein Verbesserung zu Hildmann.

Allein schon weil er eine gewisse Autorität und Siegermentalität ausstrahlt, die Hildmann komplett abgeht.

Natürlich wäre eine "große Lösung" wie Markus Anfang oder die Premiumlösung Bruno Labbadia die weitaus bessere Alternative. Aber sind wir realistisch. Wozu sollten die sich DAS antun.

Da reichen selbst die Kredite aus Luxemburg nicht aus um denen diesen Haufen da oben schmackhaft zu haben.


Problem bei Antwerpen wäre, dass er bei vielen Fans schon am Anfang unten durch wäre, weil er eben kein große Name ist.

Labbadia.. Für mich wäre er eine Fehlbesetzung. Es ist schon ein Unterschied, ob man in der Buli ein Team betreut, wo einem auch fast alle Transferwünsche erfüllt werden oder wenn man ein mittelmäßiges Team ohne Finanzen in Liga 3 übernimmt, wo man noch nie trainiert hat.

Anfang wäre auch meine Wunschlösung. Kennt sich aus, in der Liga, so wie in KL, 2 mal aufgestiegen (mit Kiel fast den Durchmarsch aus der 3. Liga in die Buli geschafft), kein Kumpeltyp.


Bei Strasser weiß ich nicht. Ich denke, er wäre erneut ein Experiment.



Beitragvon Oracel » 16.09.2019, 15:41


Ich bin für Markus Anfang, hat bisher herausragende Leistung in verschiedenen Vereinen gezeigt, möglicherweise schwieriger Charakter da er seine Meinung bei Vorgesetzten versucht durchzusetzen aber das ist das was der Betze jetzt braucht, einer mit Fußball Sachverstand der durchgreift!



Beitragvon Betzebastion Mainz » 16.09.2019, 15:45


Harter Hund oder weiche Katze ist mir egal.
Wir wollen gescheiten Fussball sehen, und am Ende ein Tor mehr haben als der Gegner. Wir wollen diese Saison noch oben ein Wörtchen mitreden. Da Bedarf es eines Motivators, der die entsprechende Siegermentalität mitbringt. Ein Psychologe, der einem Fechner erklärt, dass beim Frauenfussball das letzte Meppener Tor nicht gefallen wäre. Ein Trainer der auch mal taktisch, den Gegner überrascht. Kontinuierlich muss die Mannschaft entwickelt werden, damit es stetig bergauf geht. Über Jahre hinweg und nicht nur eine Kurzzeitbeauftragung.
Herr Bader: das ist ihr Job. Der FCK darf erwarten dass Sie ihn optimal ausführen.Es sind genug gute Trainer derzeit verfügbar.
„Es ist noch keiner vom Ball erschossen worden!"
- Gerry Ehrmann -



Beitragvon LDH » 16.09.2019, 15:49


Ich glaube nicht, dass ein harter Hund gebraucht wird. Der nächste Trainer sollte in der Lage sein, Taktik und System an dem vorhandenen Spielermaterial auszurichten.
Und er muss ein Typ sein, der aus dieser Zusammenstellung von Einzelspielern ganz schnell eine funktionierende Mannschaft formen kann.
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon Betze1974 » 16.09.2019, 15:53


Heiko Herrlich,
Domenico Tedesco
Bruno Labbadia
Markus Anfang
Andre Breitenreiter
Hannes Wolf

Von den genannten wären meine Favoriten Breitenreiter oder Herrlich

Die kennen Liga 3, wissen wie Aufstieg geht und deren Haltbarkeit ist auch Okay.



Beitragvon Betze-Amok » 16.09.2019, 15:54


Meine Wunschvorstellung wäre, dass Bader sofort geht und dann Anfang mit Ralf Becker zusammen übernehmen. Man wird ja mal träumen dürfen.



Beitragvon Shiro » 16.09.2019, 15:56


Hoffentlich kommt ein harter Hund.

Es ist einfach nur noch peinlich, die desolaten Auftritte... Man kommt aus dem schämen nicht mehr raus... selbst bei den 11freunden hält der FCK mit dem 6:1 in Meppen nur noch für billige Witzchen im Liveticker her:

11 Freunde hat geschrieben:16. Und auch wenn hier eine Mannschaft den Platz später als Verlierer verlassen sollte. Keine Sorge, schlimmer als für den Social-Media-Mann vom 1. FC Kaiserslautern wird's wahrscheinlich nicht.

[ Bild ]

https://www.11freunde.de/liveticker/liv ... leverkusen (Minute 16)
Warum kennt man auch noch nach >20 Jahren die legendären Spieler aus den 90er Meisterschaftsjahren... wird aber von den aktuellen Spielern keinen vermissen?!



Beitragvon Forever Betze » 16.09.2019, 15:59


Der von der „Bild“ ins Spiel gebrachte Trainer Marco Antwerpen sagte gegenüber „Sport1“: „Es gibt keinen Kontakt zum FCK. Aber natürlich würde mich die Aufgabe absolut reizen. Vielleicht ist jemandem aufgefallen, dass ich in Münster gute Arbeit abgeliefert habe.“

Quelle: Transfermarkt / https://www.sport1.de/fussball/3-liga/2 ... ach-pleite

Wer so redet, weiß definitiv mehr. Der hat mit Sicherheit nicht umsonst in Meppen auf der Tribüne gesessen. Zwar stand da noch nicht fest das Hildmann fliegt, aber Hildmann war ja längst angezählt und es war nur noch eine Frage der Zeit, da verschafft man sich als neuer Trainer schonmal einen Überblick aufs neue Team. Und das man öffentlich nicht erwähnt, dass es bereits Gespräche gab, während ein Trainer noch im Amt ist, dass ist einfach der gute Ton unter Trainer Kollegen.

Antwerpen halte ich für eine sehr gute Lösung. Zum einen haben wir jetzt die Trainer des Grauens erlebt (Meier, Frontzeck, Korkut) oder auch einen Trainer der bei Aspach versagte wie Hildmann.

Mit Antwerpen hätten wir endlich mal einen Trainer der viele Kriterien erfüllt die sich hier Leute wünschen. Er hat keinen Stallgeruch, wird also nicht direkt die Fanszene spalten, wenn er hier anfängt. Er kennt die 3. Liga sehr gut, ist verhältnismäßig jung und kommt nicht als gescheiterter Trainer nach Lautern.

Münster Fans sprechen in höchsten Tönen über Antwerpen. Münster spielte letzte Saison den schönsten Fußball der Liga neben Unterhaching. Antwerpen bekam Kobylanski hin, der gescheitert aus Bremen kam. Kobylanski schwärmt von ihm. Antwerpen lässt das 4-2-3-1 spielen. Der letzte der so spielen ließ, war Kosta, das funktionierte sehr gut mit ihm, da wär wir fast aufgestiegen.
Münster spielte lange um den Abstieg. Dann kam Antwerpen und sie wären fast aufgestiegen, mit einem Kader der nur für das Mittelfeld geeignet war. Aus irgendwelchen Gründen, wollte er nicht mehr weiter machen. Münster wollte ihn unbedingt halten, er meinte aber, dass er eine neue Herausforderung sucht, nun hat er sie wohl gefunden.

Meistens sind die ersten News immer die, die stimmen.
Ist bei Spielern genauso. Da wurde damals direkt Manfred Starke oder Jose Matuwila von der BILD genannt, dann kamen die und dann kamen die und die und die Gerüchte und am Ende kam es so, wie die BILD es ankündigte.

Ich glaube Antwerpen weiß mehr, sonst würde er nicht so offen mit den Medien über Lautern kommunizieren und die BILD nannte ihn als Erstes, also wissen die mit Sicherheit was.
Auffällig wird langsam, dass die BILD meist bessere Infos haben, als die Rheinpfalz oder der SWR. Schon verwunderlich das BILD immer die Insider News über Spieler und Trainer haben und die Regionalmedien von der BILD abschreiben müssen.



Beitragvon Chrisss » 16.09.2019, 16:00


Bitte verstehen sie dieses Mal, dass es unbedingt ein Trainer sein muss, der es bereits bewiesen hat. Notfalls muss man für diese (letzte?) Patrone eben mal ordentlich Geld in die Hand nehmen. Und bitte, bitte, schaut euch doch dieses Mal die DFB-Trainerstatistik an.

Ich glaube nicht, dass Antwerpen hier der passende Trainer ist. Mein Favorit wäre Anfang.



Beitragvon wernerg1958 » 16.09.2019, 16:04


Mir ist egal wer Trainer wird, das kann ich nicht beeinflussen. Was aber werden muss ist das Ende auch von Bugera sowie besonders von BBK. Aber auf der JHV wird es heisen wenn ihr uns nicht entlastet zieht sich Becca zurück, dann bitte schön Herr Becca. Ich habe der Ausgliederung zugestimmt aber nicht zugestimmt habe ich einem Alleinherrscher Becca, der einen Herrn Bader als Sprachrohr benutzt. Und Kohle bringt der auch keine nur Worte und Absichtserklärungen. Da ist Ponomarev und Ismail ja noch Gold wir schaffen es aber immer wieder alles zu toppen.



Beitragvon FCK-Schwabe1990 » 16.09.2019, 16:05


Uns können nur noch Profi Trainer helfen!

1. Felix Magath
2. Andre Breitenreiter
3. Domenico Tedesco

Mein Lieblingstrainer für den FCK war immer der Torsten Lieberknecht. Irgendwie finde ich, erst ist der richtige für den FCK!


30 Jahre FCK Fan...
Da muss man was aushalten! :x



Beitragvon Südwestpfälzer1988 » 16.09.2019, 16:05


Also zu den Gerüchten, der Gute Kosta ist in Polen Tabellenführer mit Stettin und Marco Kurz in Australien ein begehrter und gesetzter Trainer.
Aus diesem Grund fallen diese Beiden defintiv raus, was Strasser angeht wage ich zu bezweifeln das er bei seiner Geschichte sich noch einmal Kaiserslautern antut.
Was den Ex Trainer von Köln angeht muss ich sagen wir haben ja einen finanzkräftigen Sponsor, da könnte Herr Becca unter Beweis stellen wie ernst es ihm mit seinem Engagement ist.
"Lautrer zu sein ist eine Lebenseinstellung"



Beitragvon MäcDevil » 16.09.2019, 16:08


wernerg1958 hat geschrieben:Mir ist egal wer Trainer wird, das kann ich nicht beeinflussen. Was aber werden muss ist das Ende auch von Bugera sowie besonders von BBK. Aber auf der JHV wird es heisen wenn ihr uns nicht entlastet zieht sich Becca zurück, dann bitte schön Herr Becca. Ich habe der Ausgliederung zugestimmt aber nicht zugestimmt habe ich einem Alleinherrscher Becca, der einen Herrn Bader als Sprachrohr benutzt. Und Kohle bringt der auch keine nur Worte und Absichtserklärungen. Da ist Ponomarev und Ismail ja noch Gold wir schaffen es aber immer wieder alles zu toppen.

Aber jetzt mal ganz locker bleiben...Muss dich an Herr Becca gewöhnen, ansonsten muss du das gestörte Verhältnis zum FCK beenden.
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!



Beitragvon Shiro » 16.09.2019, 16:08


Irgendwie wäre mir Hannes Wolf "sympathisch". Hat in Stuttgart und beim HSV recht erfolgreich gearbeitet, wobei vor allem der HSV auch extrem chaotisch "regiert" wird, also ist er Chaos gewohnt....
Warum kennt man auch noch nach >20 Jahren die legendären Spieler aus den 90er Meisterschaftsjahren... wird aber von den aktuellen Spielern keinen vermissen?!



Beitragvon thegame007 » 16.09.2019, 16:09


Auf gar keinen Fall ein harter Hund... Ein Typ der Marke Magath wäre der Untergang für den Verein, denn die Sensibelchen auf dem Platz könnten damit gar nicht umgehen und gar keine Leistung mehr bringen. :nachdenklich:



Allerdings find ich die Vorstellung interessant, dass der Herr Fechner sich auf ein lockeres Ballgeschiebe freut und der Felix mit Medizinbällen um die Ecke kommt. :lol:



Beitragvon Dercheef » 16.09.2019, 16:10


Betze1974 hat geschrieben:Heiko Herrlich,
Domenico Tedesco
Bruno Labbadia
Markus Anfang
Andre Breitenreiter
Hannes Wolf


Ich gehe jede Wette ein das keiner von denen kommen wird. Das sind alles Trainer die mindestens noch Aussicht auf nen Job in der 2. Liga haben und dazu auch zu teuer wären. Ja, auch Anfang. Ist der überhaupt vertragslos? Solange er noch nen gutbezahlten Vertrag beim FC hat, wird er auch garantiert nicht zu uns wechseln.
Team Betzegebabbel



Beitragvon super-jogi » 16.09.2019, 16:10


Eigentlich is es recht egal wer Trainer wird. So lange wir ganz oben Keine Kompetenz bekommen wird das eh nie im Leben was.
Das Leben ist wie eine Klobrille. Man macht so einiges durch !



Beitragvon Betze_FUX » 16.09.2019, 16:12


was dieser Luxemburger sich für ein Mitbestimmungsrecht ergaunert hat ist echt beachtlich.
und mit welcher Leichtigkeit er unsere GF an den Eiern hat .... das ringt mir schon ein gewisses Maß an Respekt ab.
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(



Beitragvon roterteufel81 » 16.09.2019, 16:13


Hauptsache kein Experimentalkäse mit irgendwelchem "Stallgeruch" (sollte man zum FCK-Unwort des Jahrzehnts küren).

Sowas wie Sforza, oder Strasser, oder sonst irgendwen will ich auf der Bank bitte nicht sehen müssen.

Die Aufwärmabteilung der ewig erfolglosen á la Käsebrötchen-Meier und Frontzeck bitte auch nicht wieder.

Kosta hat ja leider schon zu Zeiten von Frontzecks Entlassung mitgeteilt, dass er an einem erneuten Engagement beim FCK keinerlei Interesse hat. War aber auch zeitgleich, trotz verpasstem Aufstieg, das letzte Mal, an das ich mich Erinnern kann, einen Trainer mit klarem Konzept, klarem System und klarem Spiel auf dem Platz gesehen zu haben, auch wenn es eher einschläferndes Rasenschach war, aber es war durchaus erfolgreich.

Viel sinnvolles bleibt da auch beim derzeitigen Angebot auf dem Markt nicht über, außer man macht den Geldbeutel weit auf (Becca?)

Hoffentlich hat er reichlich Einfluss auf die Entscheidung und lässt unsere "Führung" nicht wieder "rumkaspern".

Zum Thema: Ein harter Hund wäre genau das, was dieser Party-Truppe mal fehlen würde. Nix mehr mit "1 Spiel gewonnen, Jungs jetzt können wir uns als die Besten beim nächsten Spiel ganz entspannt zurücklehnen und 1-2 Gänge runterschalten". Balli Balli und Knutschi Knutschi habe ich neben und auf dem Feld für meinen Geschmack die letzten Jahre genug gesehen.

Einen konkreten Kandidaten zu benennen mag ich mir aber dennoch nicht anmaßen.
"... denn Kellogg's Frosties schmecken sooo, die wecken den Tiger in dir (UND DIR!)"



Beitragvon Miggeblädsch » 16.09.2019, 16:24


LDH hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass ein harter Hund gebraucht wird. Der nächste Trainer sollte in der Lage sein, Taktik und System an dem vorhandenen Spielermaterial auszurichten.
Und er muss ein Typ sein, der aus dieser Zusammenstellung von Einzelspielern ganz schnell eine funktionierende Mannschaft formen kann.


@LDH: ... und genau das ist das Problem.
Wir haben unbestritten einige Talente in der Mannschaft. Aber uns fehlen einfach die Schlüsselspieler, die diese Talente an die Hand nehmen können. Bei allem Respekt vor den Neuzugängen, aber ich sehe da keinen einzigen Leitwolf. Sonst wäre so etwas wie in Meppen niemals passiert. Wer genau ist denn verantwortlich für die Zusammenstellung des Kaders? Wer hätte denn erkennen müssen, dass wir solche Schlüsselspieler brauchen?

Der Trainer wurde nun entlassen, und das ist natürlich nach so einem Debakel unvermeidbar. Wir sollten aber nicht die wahre Ursache des sportlichen Misserfolgs, nämlich den Planer des Kaders, aus den Augen verlieren. Und die liegt nach meinem Ermessen eine Etage höher.

Deshalb stellt sich nicht nur die Frage: "Wer wird neuer Trainer?", sondern vorrangig die Frage: "Wer sucht den neuen Trainer aus?"
Lasst euch nicht verarschen!



Beitragvon Thomas » 16.09.2019, 16:26


Mod-Hinweis: Bitte keine Beiträge auf dem Niveau von "Ich habe gehört - aber ohne Gewähr!" - die entsprechenden Kommentare wurden gelöscht.

:danke:
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon screamer » 16.09.2019, 16:30


Antwerpen hat mir vor allem im Rückspiel gegen den FCK in der letzte Saison sehr gefallen, hatte seine Mannschaft perfekt eingestellt, man konnte wirklich einen Plan erkennen. Münster wollte ja auch mit ihm weitermachen.

Markus Anfang war stark in Kiel, in Köln waren am Ende viele froh das er ging.
Würde mir durchaus gefallen, glaube aber nicht das er sich die 3te Liga beim FCK antut.

Jens Keller auch wenn er nicht genannt wurde, würde mir gut gefallen und den halte ich auch für nicht ganz unrealistisch, hat beim FCI etwas an Reputation eingebüßt.
Da könnte ein Job in Liga3 passen.

Anfang und Keller könnten mit unserem offensiven Personal sicherlich was bewegen, die größte Frage für mich ist, wie lösen wir die defensiven Probleme?

Weitere Interessante Namen die nicht ganz unrealistisch sind, werfe ich einfach mal in den Raum: Kauczinski, Kocak, Zorniger?, Titz?
Peter Krawietz: "Fußball ist wie Schach, aber mit Würfeln, es geht darum ihn weniger zufallsabhängig zu machen"



Beitragvon Shiro » 16.09.2019, 16:30


Miggeblädsch hat geschrieben:Der Trainer wurde nun entlassen, und das ist natürlich nach so einem Debakel unvermeidbar. Wir sollten aber nicht die wahre Ursache des sportlichen Misserfolgs, nämlich den Planer des Kaders, aus den Augen verlieren. Und die liegt nach meinem Ermessen eine Etage höher.


Warum? Wurde doch oft genug kolportiert, dass Becca gesagt hat, dass Hildmann seinen (!) Wunschkader bekommen hat und er jetzt liefern muss?!
Warum kennt man auch noch nach >20 Jahren die legendären Spieler aus den 90er Meisterschaftsjahren... wird aber von den aktuellen Spielern keinen vermissen?!




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